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Projekt „Touch Tomorrow“ zurück in Recke
Vor fast genau einem halben Jahr hatte Bundesbildungsministerin Anja Karliczek im Recker Schulzentrum den Startschuss gegeben für die deutschlandweiten Schuleinsätze des Touch-Tomorrow-Trucks der Dr.-Hans-Riegel-Stiftung. Nun kehrte der Truck mit jungen Wissenschaftlern für eine Woche nach Recke zurück. Direkt nach dem ersten Besuch hatte Lehrer Ralf Wroblowski die Kontakte zur Stiftung gepflegt und trotz des bundesweit hohen Interesses am Truck prompt eine Terminzusage erhalten, auch weil man gute Erfahrungen mit den Schülern in Recke gemacht habe. Im hochmodernen Zukunftsmobil durchlaufen die Schüler insgesamt acht Stationen. Zukunftstechnologien aufzuzeigen, Interesse für verschiedene Wissenschaftszweige zu wecken und für die sogenannten MINT-Berufe zu werben, sind immer noch die Hauptanliegen des Projektes „touch tomorrow“. Prozesse durch Gedanken zu steuern oder einen Roboter lernen zu lassen, faszinierte die Schüler unterschiedlichster Lerngruppen genauso wie die Technologie des Hyperloops als Antrieb der Zukunft, smarte Textilien oder die Lenkung mechanischer Prozesse mit einem Virtual Reality System. Alles keine wilden Phantasien, sondern die Zukunft von morgen.
Erstveröffentlichung am 20.12.2018 in der Ibbenbürener Volkszeitung.

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Münster

Bericht zur Exkursion des Erdkunde-Leistungskurses der Q2 nach Münster
Anfang Dezember haben wir, der Erdkunde-LK der Q2, uns mit Lehrer Markus Streyl zu einer Stadtexkursion nach Münster begeben. Zunächst haben wir an einer Führung durch das Stadtmuseum von Münster teilgenommen, um uns anschließend mit den Strukturen, Standortfaktoren und der Gentrifizierung der Stadt Münster zu befassen. Bei näherer Betrachtung einzelner Plätze konnten wir feststellen, dass die Domburg oft als Marktplatz genutzt wird, oder dass die Lambertikirche im Mittelalter das Zentrum des Kaufmannsviertels war. Die Geschichte und die aktuelle Entwicklung des Hafens stellte uns ein freiberuflicher Historiker bei einer Führung durch das Gelände vor. Im Mittelpunkt stand der Wandel von einem Industrieviertel zu einem gastronomiegeprägten Gewerbegebiet. Die Exkursion im Ganzen kann man als Bereicherung verstehen.

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55 farbenfrohe Plakate wurden beim Wettbewerb der Klassen 5 und 6 eingereicht

Tim Löffel und Kerstin Rehermann, die Betreuer des „Lesenestes“ (die Bücherei für die Schüler und Schülerinnen der Jahrgänge 5-7), hatten im November zu einem Plakatwettbewerb aufgerufen, dem 55 Schülerinnen und Schüler gefolgt waren. Und so hatte die Jury (die beiden Kunstkolleginnen Maria Visse und Brigitte Meyen unterstützten die Betreuer fachkundig) die berühmte Qual der Wahl, denn alle eingereichten Bilder erfüllten ihren Zweck: auf das „Lesenest“ aufmerksam zu machen und über die Öffnungszeiten zu informieren. Darüber hinaus waren sie witzig, originell und liebevoll gestaltet: Man sah, dass sich die Künstler viel Mühe gegeben hatten.

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Letztendlich entschied sich die Jury dafür, fünf Werke zu prämieren. Die Siegerehrung fand heute natürlich im „Lesenest“ statt, das angesichts des großen Andrangs fast aus allen Nähten platzte. Auf den zweiten Platz schafften es gleich drei Schüler und eine Schülerin: Michel Witthacke (5a2), Jona Berkenheide (5a2), Silas Zühlow (5c) und Anna Thomas (5a1) konnten überzeugen und sich über einen süßen Gewinn freuen. Den ersten Platz belegte das orangefarben gehaltene Plakat von Melanie Lubjuhn (6a1), die viele spannende Bücher in ein sorgfältig gezeichnetes Nest platziert hatte. Während ihr Bild demnächst die Eingangstür von außen verschönern wird, werden die vier anderen Bilder im „Lesenest“ selbst aufgehängt werden.

Bildunterschrift (Titelbild):
Melanie Lubjuhn (6a1), Anna Thomas (5a1), Silas Zühlow (5c), Jona Berkenheide (5a2), Joschua Stahl hält für Michel Witthacke (5a2) das Plakat hoch.

Fotos: Johannes Leigers

Jan Dresselhaus

Jan Dresselhaus erfolgreich bei internationaler Olympiade

Bei der internationalen Physik-Olympiade hat Jan Dresselhaus, Schüler des Fürstenberg-Gymnasiums, die zweite Runde erreicht. Von Mai bis September hatte sich der physikbegeisterte Oberstufenschüler der Q2 neben seinen schulischen Verpflichtungen mit verschiedenen Aufgaben aus diversen Bereichen der Physik beschäftigt. Die Qualifikation für die zweite Runde stellt in Fachkreisen bereits eine beachtliche Leistung dar. Zur Vorbereitung auf die zweite Runde hat Dresselhaus nun am Förderprogramm „Identiphy“ teilgenommen, das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert wird. An der Ruhr-Universität Bochum traf er sich mit Gleichgesinnten aus der gesamten Bundesrepublik, um ein Wochenende lang gemeinsam an weiteren Aufgaben zu knobeln. Der Wochenendtrip nach Bochum samt Kosten für Anreise, Unterkunft und Verpflegung stellte neben Urkunde den Preis für das erfolgreiche Abschneiden in der ersten Runde dar.
Das Ergebnis der zweiten Runde wird kurz vor Weihnachten erwartet. Eine Qualifizierung für die dritte Runde wäre mit einem Besuch des „DESY“, einem international bedeutsamen Forschungszentrum, in Hamburg verbunden. Wir drücken die Daumen!

Bildunterschrift: Freuen sich über die bislang erfolgreiche Teilnahme an der internationalen Physik-Olympiade (v.l.): Der betreuende Physiklehrer Markus Bischof, Jan Dresselhaus und Schulleiter Michael Kamlage.

Erstveröffentlichung am 22.11.2018 in der Ibbenbürener Volkszeitung