Tansania - Partnerschaft der Fürstenberg - Schule

 

Die Fürstenberg-Schule hat eine Partnerschaft der mit der Diözese Tunduru-Masasi in Tansania. Das Bistum liegt ganz im Süden von Tansania, an der Grenze zu Mozambique.
Diese Partnerschaft geht auf den damaligen Schulpfarrer Konrad Köster zurück, sie besteht seit 1978. Waren anfänglich europäische Ordensschwestern und Missionare aus dem Orden der Salvatorianer die Partner, so ging mit der Ernennung des ersten einheimischen Bischofs, Polycarp Pengo, die Verantwortung auf die junge Kirche über. Bischof Pengo ist heute Kardinal und Erzbischof der Hauptstadt Dar es Salam.
Sechs Jahre lang war Michael Göecke aus Steinbeck als Entwicklungshelfer in Lukuledi tätig und baute dort die KFZ- und Maschinen-Werkstatt für das gesamte Bistum mit Hilfe von Misereor auf. Die Schule unterstützt vor allem mit ihrem im zwei- bis dreijährigen Rhythmus organisierten großen Weihnachtsbasar Projekte im Partnerbistum. Die Tansaniakonferenz der Schule koordiniert zusammen mit Vertretern der umliegenden Pfarrgemeinden und engagierter Vereine und Verbände die Kontakte mit Tansania. Vorsitzender war jahrlang der damalige stellvertretende Schulleiter Winfried Holin. Als ein Nachfolger wurde Jürgen Meyring gewählt.
Wichtig für die Vertiefung und Pflege der Partnerschaft sind die regelmäßigen persönlichen Kontakte. So werden die Bischöfe, einheimische Priester und Nonnen nach Recke eingeladen. Dann bekommt Afrika ein Gesicht. Die Gäste nehmen dann auch die Gelegenheit wahr, die Zentralen ihrer Ordensgemeinschaften oder auch die der großen kirchlichen Hilfswerke zu besuchen. Father Ignas Hokororo hat einige Jahre in Münster weiter studiert und war in der Zeit immer mit der Schule verbunden. Er spricht so gut Deutsch, dass er den Schulpfarrer in seiner Gemeinde im Urlaub wiederholt vertreten konnte.
Im Gegenzug fliegen Lehrer der Schule, manchmal auch begleitet auch von Schülern, und auch Vertreter der eingebundenen Pfarrgemeinden nach Afrika. So kommt es zu langjährigen engen, persönlichen Kontakten und zu genauen Absprachen für alle Unterstützung. Für gezielte, konkrete Projekte lässt sich hier leichter Unterstützung gewinnen, die Spender wissen, dass die Hilfe ankommt. Und gezielt gegebene Hilfe ist besonders wirkungsvoll, das ist die Erfahrung von jetzt bald 30 Jahren Partnerschaft.

Dr. Norbert Hecker

 

Spendenkonto:

Kontoinhaber: Bistum Münster
Bank: DKM - Darlehnskasse Münster
IBAN: DE72 4006 0265 0002 0001 02
Verwndungszweck (immer angeben!): 7300 Tansania-Projekt

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Bauprojekte in der Partnerdiözese Tunduru-Masasi
Mit den besten Grüßen an alle Fürstenberger hat sich Father Martin Amlima aus der Partnerdiözese Tunduri-Masasi per E-Mail gemeldet. Große Freude herrsche über den neuen Kindergarten (St. Francis Xavier’s), der bereits im Januar feierlich durch den neuen Bischof Filbert Mhasi und mit der finanziellen Unterstützung aus Recke eröffnet worden ist. Im Bau befinde sich zudem ein Mädchenwohnheim, das ebenfalls mit den Spenden der Fürstenbergschulen errichtet werden könne.

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mrope

Am 4. Januar 2021 ist unser langjähriger Freund in der Partnerschaft zwischen der Diözese Tunduru-Masasi und der Fürstenbergschule Father John Bosco Mrope nach längerer Krankheit gestorben. Father Martin Amlima hat uns dies am 5. Januar 2021 in einer Mail mitgeteilt. Father John Bosco Mrope wurde 75 Jahre alt. Er wird am 7. Januar 2021 in Lukuledi beerdigt.
Mit dem Tod von Father John Bosco endet eine 30-jährige Freundschaft und Partnerschaft, die viele von uns und er mit uns gepflegt hat. Für alle, die in dieser Zeit im Namen der Fürstenbergschule die Diözese besucht haben, war er der Garant für Fürsorge und gute Begleitung auf den Reisen durch Tansania. Bei seinen häufigen Besuchen in Recke war er immer sehr willkommen. Mit seiner Freundlichkeit und seiner Warmherzigkeit hat er uns viele Jahre lang zu unserem Engagement für die Unterstützung der Diözese Tunduru-Masasi ermutigt.  

Wir werden uns noch lange und gerne an Fr. John Bosco Mrope – unseren Freund und Partner - erinnern. Wir sind sicher, dass er seinen Frieden bei Gott gefunden hat.

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