Selbstverteidigung

Schülerinnen des Fürstenberg-Gymnasiums nehmen an Selbstverteidigungskurs teil
Im Rahmen des Ganztagsangebotes haben sieben Schülerinnen des Fürstenberg-Gymnasiums an einem eintägigen Selbstverteidigungskurs teilgenommen. Unter der Leitung der Trainerinnen Sigrid Hellmanns und Anne Siemon lernten die Teilnehmerinnen in Notfällen Stärke zu zeigen und sich im Ernstfall selbst zu behaupten. In Rollenspielen konnten die Fürstenbergerinnen auf verschiedene heikle Situationen reagieren von verbalen Gegenmaßnahmen über Befreiungsgriffe bis hin zu gezielten Schlägen gegen den Angreifer. „Der Kurs hat einem ein sicheres Gefühl für verschiedene Situationen vermittelt, sich nämlich zur Wehr setzen zu können“, zeigte sich Annika Deja aus der 9a2 positiv von dem Projektkurs beeindruckt. Viel gelernt zu haben mit einer ordentlichen Portion Spaß – darin waren sich auch alle anderen Schülerinnen einig, wie die betreuende Lehrerin Kathrin Feldkämper berichtete.

Bildbeschreibung: (hinten v.l.:) Isabella Marx, Mareike Keeve, Annika Deja, Anne Schröer, Jana Feldmann, Alena Mentrup, Hanna Schmidt; (vorne v.l.:) Sigrid Hellmanns und Anne Siemon.

Erstveröffentlichung am 14.03.2018 in der Ibbenbürener Volkszeitung

"Immer der Nase nach..."

Mit guten und sehr guten Ergebnissen hat eine Gruppe von Schülerinnen des Fürstenberg-Gymnasiums am landesweiten Wettbewerb „bio-logisch?!“ teilgenommen. Unter dem Motto „Immer der Nase nach“ führten die Fürstenbergerinnen aus den Klassen 6 und 8 verschiedene Experimente mit der Nase durch: Riecht Pfeffer intensiver, wenn er mit pflanzlichem Öl verrührt wird? Kann der Mensch mit verbundenen Augen – ähnlich wie ein Hund – Duftquellen bestimmen? Und mit beiden Nasenlöchern gleichermaßen? Unter Begleitung der Oberstufenschülerinnen Sarah Nagelschmitz und Pia Wolf (beide Q2) wiesen die Jungforscherinnen in einem Experiment mit Zitronen- und Vanillearoma nach, warum man stickige Luft im Klassenraum erst nach der Pause bemerkt. Denn sogenannte „dicke“ Luft entstehe in geschlossenen Räumen durch den erhöhten Kohlenstoffdioxid, den Schüler bei intensiver Arbeit ausatmen. Durch einen langsamen Prozess während einer Unterrichtsstunde komme es deshalb zu einer unbewussten Gewöhnung des Geruchssinns und zu einer Reduzierung des Konzentrationsvermögens. Das kurzzeitige Verlassen des Raumes führe schließlich zu einer Entwöhnung und der nicht seltenen Feststellung: „Was ist das denn hier für eine schlechte Luft!“ Darum der Gesundheitstipp der Fürstenbergerinnen in der kalten Jahreszeit: „In der Schule oder im Büro Stoßlüften nicht vergessen!“
Für das neue Projekt „Alles klar…?!“ können sich interessierte Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 5-EF ab sofort bei Frau Karg oder auf der Schulhomepage unter FBGanztag (Biologie-AG) anmelden.

Bildunterschrift: Eine Urkunde für ihre besonderen Leistungen erhielten: (hinten von links:) Leonie Boße mit den Begleiterinnen Sarah Nagelschmitz und Pia Wolf aus der Oberstufe; (vorne von links:) Charlotte Korte, Sarah Büscher und Emily Körner.


Erstveröffentlichung am 02.12.2017 in der Ibbenbürener Volkszeitung

Rechtskunde-AG

Nachdem die 24 Schülerinnen und Schüler in den letzten Wochen in der Rechtskunde-AG unter der kompetenten Leitung von Julia Baune, Richterin am Amtsgericht Ibbenbüren, sich viel juristisches Grundwissen anhand von Fallbeispielen erarbeitet haben, stand nun die Praxis auf dem Programm. Wir besuchten das Amtsgericht in Ibbenbüren, um dort zwei richtige Verhandlungen als Zuschauer zu verfolgen. Nachdem alle Schülerinnen und Schüler unter den strengen Blicken der Justizbeamten die Sicherheitsschleuse passieren durften, begrüßte uns Julia Baune und wir durften gemeinsam mit den Sicherheitsbeamten einen Blick in das Gerichtsgefängnis werfen. Dort warten die Gefangenen, die z. B. bereits im Gefängnis sitzen, auf den Beginn ihrer Verhandlung.

Warten

Die Zeit bis zur ersten Verhandlung nutzen wir für ein Rollenspiel in einem leeren Gerichtssaal, indem wir die Aufgaben eines Richters, des Angeklagten, des Verteidigers, der Staatsanwaltschaft und eines Zeugen übernahmen.

Gericht

Das Highlight waren dann aber sicherlich die beiden „richtigen“ Verhandlungen. In einem Prozess einen ging es um Betrug, weil die Angeklagte eine größere Arztrechnung trotz wiederholter Mahnungen nicht bezahlt hatte. In der zweiten Verhandlung ging es um Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz. Bei einem jungen Mann wurden in einem Rucksack 46 Gramm Marihuana, eine Feinwaage und Plastiktütchen gefunden. Eine so große Menge als Eigenbedarf zu deklarieren, versuchte nicht einmal der Verteidiger des Angeklagten und man gab zu, mit Drogen gehandelt zu haben. Das Geständnis wirkte auch strafmildernd und so blieb der Richter mit einer Strafe von 30 Tagessätzen a 8 Euro unter der Forderung der Staatsanwaltschaft.

Insgesamt war es ein sehr interessanter und unterhaltsamer Vormittag und einige Schüler fanden den Besuch so spannend, dass man sich vorgenommen hat, weitere Verhandlungen nachmittags in der Freizeit zu besuchen, denn – das wissen vielleicht die wenigsten Menschen – die meisten Gerichtsverhandlungen sind öffentlich. Frau Richterin Julia Baune danken wir für den informativen Vormittag.

Tischtennis-AG

Kooperation des Fürstenberg-Gymnasiums mit dem TuS Recke

Mittwochs nach der sechsten Stunde in der Mensa des Schulzentrums zu Mittag essen, dann zum Tischtennistraining in die Turnhalle der Overberg-Grundschule. Das Kooperationsprojekt des Fürstenberg-Gymnasiums mit dem TuS Recke kommt gut an.

Dass Tischtennis für ihn die beste Sportart ist, daran lässt Anton Manalaki keinen Zweifel. Schließlich sei Tischtennis an sich „fair, intelligent und sehr demokratisch“, da wirklich alle mitmachen könnten. Der Spieler und Profitrainer des TuS Recke betreut mehrere Mannschaften unterschiedlichster Alters- und Leistungsklassen bei insgesamt vier Vereinen.  Seit dem vergangenen Schuljahr trainiert er  auch zwei Gruppen mit Schülern der Dietrich-Bonhoeffer-Hauptschule und den Fürstenbergschulen. „Wir haben nach einer neuen Form gesucht, um Schule und Vereinsarbeit miteinander zu verknüpfen“, blickt Ulrich Kamolz, Leiter der Tischtennisabteilung des TuS Recke und pensionierter Lehrer des Gymnasiums, auf die Anfänge des Projektes zurück. In den letzten Jahren habe es einen „Riesenaufschwung“ im Tischtennis gegeben, der auch in der Kooperation mit den weiterführenden Schulen zu spüren sei. Um die Trainingszeiten an die Unterrichtszeiten der Schüler anzupassen, nehmen an der ersten Gruppe vornehmlich die Fahrschüler aus der Umgebung von Recke teil, die Jugendlichen aus Recke sind meist am späten Nachmittag in der zweiten Gruppe dabei. „Auf diesem Weg konnten wir bereits einige Schüler für den Vereinssport gewinnen“, zieht Kamolz eine positive Zwischenbilanz. Freude über die gute Zusammenarbeit zwischen Schule und Verein zeigt auch Ralf Wroblowski, Koordinator des FB-Ganztags am Fürstenberg-Gymnasium, der das Projekt zusammen mit Kamolz initiiert hatte. Zwar übernehme das Gymnasium die Kosten, dem Gelder zur Verfügung gestellt werden, dennoch seien Schüler aller Schulformen in Recke eingeladen.

Die individuelle Förderung bilde zusammen mit 31 AG’s aus dem sportlichen, naturwissenschaftlichen, gesellschaftlichen und vor allem musischen Bereich ein enormes Spektrum im offenen Ganztagsbereich des Gymnasiums: „Wenn man einen Blick auf die Homepage der Schule wirft, dürfte für jeden etwas dabei sein“, so der Projektkoordinator Wroblowski. Er könne sich auch gut vorstellen die Kooperation von Schul- und Vereinssport um weitere Sportarten wie Fußball, Handball und Turnen zu erweitern. 

Bildbeschreibung: Die erste Gruppe der Tischtennis-AG mit Ralf Wroblowski, Ulrich Kamolz und Anton Manalaki (v.l.)

 

Einen kurzen Filmbeitrag zum Tischtennistraining mit Anton Manalaki hat die Medienwerkstatt erstellt – ebenfalls eine AG im Rahmen des FB-Ganztags.

 

Erstveröffentlichung samt Videobeitrag am 10.03.2017 in der Ibbenbürener Volkszeitung

Rechtskunde-AG 2016

Rechtskunde-AG besucht das Amtsgericht in Ibbenbüren

Wie schon in den Jahren zuvor bestand auch in diesem Schuljahr für uns, Schülerinnen und Schüler der neunten Klassen des Gymnasiums, die Möglichkeit in der Rechtskunde-AG, Einblicke in das deutsche Rechtssystem zu bekommen. Im Rahmen des FB-Ganztags wurde die AG von einem echten Profi auf diesem Gebiet geleitet, von der Richterin Frau Baune. Wir haben uns unterschiedliche Sachlagen und deren Anklageschriften angeschaut. Auch Beispiele, die uns persönlich im Alltag begegnen, wurden besprochen, und wir Schüler haben mit Staunen erfahren, welche Rechte wir in unserem Alter schon haben. So dürfen wir zum Beispiel schon eine mögliche Adoption verweigern und bereits im Alter von fünf Jahren über eine Namensänderung mitbestimmen. Nachdem wir uns zwei Doppelstunden lang zuerst auf eine Gerichtsverhandlung als Rollenspiel vorbereitet und diese danach sehr realitätsnah, aber mit Witz nachgespielt hatten, konnten wir bei echten Verhandlungen im Amtsgericht Ibbenbüren zuschauen.

Früh am Montagmorgen, den 19.Dezember.2016, trafen wir uns deshalb mit Frau Ahlers als begleitende Lehrerin am Busbahnhof der Schule, um gemeinsam nach Ibbenbüren zu fahren. Vor den Türen des Gerichtsgebäudes angekommen, mussten wir erst einmal nacheinander durch einen Metalldetektor hindurchgehen (ähnlich wie am Flughafen), während wir von einem Polizisten dabei beobachtet wurden.

Später haben wir dann in einem echten Gerichtssaal die einzelnen Gerichtsämter kennengelernt und wurden Zeugen mehrerer Gerichtsverhandlungen. Es ging z.B. um unterlassene Unterhaltszahlungen sowie kleinere Diebstähle, die im Zusammenhang mit einer Reihe größerer Verbrechen und Trunkenheit zu betrachten waren. In einem Fall wurde über das Fahren eines PKWs ohne gültigen Führerschein verhandelt, und darauf folgte eine Verhandlung über eine Sachbeschädigung.

In einer kurzen Pause bekamen wir die gerichtseigenen Gefängniszellen zu sehen, was total beindruckend war. Die spannendste aller Verhandlungen mit vielen Zeugen und Beteiligten, in der es nach Überzeugung des Richters um Betrug ging, haben wir uns nach der Mittagspause angesehen und mussten sie leider mittendrin verlassen, um zum Ibbenbürener Busbahnhof zu sprinten, damit wir den Bus zurück nach Recke nicht verpassten.

Insgesamt hat die AG  – vor allem der Besuch im Amtsgericht Ibbenbüren –  sehr viel Spaß gemacht und war eine tolle Erfahrung, an die wir uns sicherlich lange und gut erinnern werden.  

Unterkategorien

Rechtskunde-AGFBGanzTag – Rechtskunde AG

Eine Richterin des Amtsgerichts Ibbenbüren gibt Einblicke in das deutsche Rechtssystem. Der Höhepunkt der AG ist sicherlich die Fahrt zum Amtsgericht Ibbenbüren an einem Schulvormittag, bei dem die Schülerinnen und Schüler u.a. live an Original-Gerichtsverhandlungen teilnehmen (s. Artikel „Besuch im Amtsgericht).

Der Kurs umfasst insgesamt zwölf Termine und richtet sich an interessierte Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 9 sowie der Einführungsphase. Alle Teilnehmer/innen erhalten ein Teilnahme-Zertifikat.

Wroblowski

Koordinator FBGanzTag –