wbDer Weihnachtsbasar der Fürstenberg - Schule

Der Weihnachtsbasar wird von der Fürstenberg - Schule als Gemeinschaftsprojekt alle drei Jahre durchgeführt.
Wenn man es nicht selbst erlebt hat, ist es schwierig, dieses Großprojekt zu beschreiben:
Rund 1700 Schülerinnen und Schüler aus den 48 Klassen und drei Jahrgangsstufen der Oberstufe bereiten ein schier unübersehbares Angebot vor. Mehr als 100 Lehrerinnen und Lehrer und Hunderte von Eltern bauen und basteln, kochen und backen, sichten gebrauchte Bücher und T-Shirts und bauen ihre Stände in der Aula und im angrenzenden Klassentrakt auf.
Zusätzlich zu den Basteleien ist auch immer für das leibliche Wohl gesorgt:
In der Mensa lädt ein großes Cafe der Jahrgangsstufe 11 zum Verweilen ein. Im Klassentrakt im Erdgeschoss öffnet ein zweites Cafe seine Türen, in dem  die Klassen 10 der Realschule ebenfalls Kaffee und Kuchen anbieten.  Vor der Eingangstür steht der Imbiss-Wagen für Pommes Frites und Würstchen. Darüber hinaus laden einige Klassen noch zum Tee, zu Waffeln und Plätzchen ein.
Mit dem Erlös der Veranstaltung setzt sich die Fürstenberg - Schule für jeweils ein Projekt aus den Bereichen Bildung oder Gesundheit ein.

Jürgen Meyring

Vorsitzender der Tansania-Konferenz

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Verabschiedung der Gäste aus Tansania

Rund 1400 Schüler und Lehrer bildeten im Rahmen einer Vollversammlung die Kulisse, als Bischof Filbert Mhasi und Father Martin Amlima symbolisch einen Scheck mit dem Erlös des Weihnachtsbasars der Fürstenbergschulen entgegennahmen. Pensionär Jürgen Meyring machte es spannend, als er das Robin-Hope-Team nacheinander die letzten Ziffern des Geldbetrages aufdecken ließ. Jubel und Beifall dann von der Fürstenberger Schulgemeinschaft, als der Betrag von 26 047,63 Euro aufgedeckt war. Mit dem Erlös von drei noch fehlenden Klassen könne man sogar von rund 27 000 Euro für das Mädchenwohnheim in Nanjota ausgehen, so Meyring. Das tolle Ergebnis sei dem großartigen Einsatz aller Schüler, Lehrer und Eltern zu verdanken, stellten Heinz-Dieter Meyer für die Realschule und Dr. Peter Hawig für das Gymnasium heraus. Große Dankbarkeit natürlich auch von den Gästen aus Tansania. Man habe eine bemerkenswerte Gastfreundschaft, Liebe und Unterstützung erfahren, sagte Bischof Filbert Mhasi auf Englisch vor der gesamten Schüler- und Lehrerschaft. Recke sei für ihn zu einem zweiten Zuhause geworden, und ebenso könne Tansania für Gäste aus Recke zu einem zweiten Zuhause werden. Jeden Mittwoch werde in der Partnerdiözese Tunduru-Masasi für die Fürstenbergschulen Recke gebetet. Im Namen der gesamten Schülerschaft wünschten Carlos Schumacher und Jan-Michel Wessels für Samstag eine gute Heimreise nach Tansania.

Bildunterschrift: Zusammen mit dem Robin-Hope-Team und den Schülervertretern der Fürstenbergschulen halten Bischof Filbert Mhasi und Father Martin Amlima aus Tansania einen Scheck in Höhe von 26 047,63 Euro in der Hand.

 

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Fürstenbergschulen gemeinschaftlich im Einsatz für Tansania
„So viele Menschen, so viele tolle Ideen, ein absolut tolles Event!“, zeigte sich Lehrer Michael Burmeister nachhaltig von seinem ersten Weihnachtsbasar beeindruckt. Tausende Besucher waren am ersten Advent in das Schulzentrum gekommen und hatten sich durch Aula, Klassenräume, Arche und Mensa gedrängt.
Während andere Gäste noch einen Parkplatz im Ortskern suchten, strömte den ersten Ankömmlingen schon vor der Eröffnung des Basars der Duft von Weihnachtsgebäck entgegen. Am Haupteingang und an den Säulen warben bunte Plakate für die zahlreichen Verkaufsstände einzelner Klassen. Im Eingangsbereich konnte man die Jahresschrift kaufen oder Schulkleidung über die SV bestellen. Weiter im Inneren setzten die Schüler auf bewährte wie überraschende Produkte aus eigener Herstellung. „Die Mädels waren von Anfang an mit Leib und Seele dabei. Und sie wurden auch stark unterstützt von den Jungs in ihrer Klasse. Das war eine Gemeinschaftsaktion der ganzen Klasse,“ beschrieb Klassenlehrerin Melanie Schumacher das Angebot der 7a1. Ohnehin erwies sich Selbstgemachtes wie Brot, Weihnachtsplätzchen oder adventlicher Schmuck als Verkaufsschlager. Auch die Überraschungspakete waren schnell verkauft. Straßenverkäufer signalisierten später den Abverkauf einzelner Stände. Der Candy-Shop, ein Bratwurststand oder frittierte Schokoriegel bildeten ein abwechslungsreiches Angebot für den Gaumen. Wiedersehensfreude und viele Gespräche in adventlicher Atmosphäre ermöglichten die beiden Cafés in alter wie neuer Mensa. Mehr als 200 Kuchen und Torten hatten Eltern und Schüler als Spende für das Tansaniaprojekt gebacken.
Bereits nach den Sommerferien waren die Vorbereitungen für den großen Weihnachtsbasar der Fürstenbergschulen angelaufen. Die zahlreichen Projekte der rund 1400 Schüler und Lehrer hatten in diesem Jahr Monika Messing, Ina Gronenberg, Bärbel Müller, Volker Lünnemann und Jürgen Meyring koordiniert. Viele Eltern waren in die Umsetzung eingebunden.
„Ich bin sehr beeindruckt von dem, was ich hier sehe. Mit wie viel Engagement die Schüler und Lehrer sich für unser Projekt einsetzen“, freute sich Bischof Filbert Mhasi aus Tansania. Schließlich soll mit dem Erlös der Bau eines Mädchenwohnheims in Nanjota finanziert werden. Und auch Regina Jacobs, Abteilungsleiterin für katholische Schulen im Bistum Münster, war zu Gast auf dem Weihnachtsbasar in Recke: „Ich finde es großartig, was die Schüler in diesem Jahr wieder auf die Beine gestellt haben. Und der komplette Erlös geht nach Tansania.“

Fotos: Sophia Berkenheide und Hannah Sostmann (Medienwerkstatt)

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