gd

Erster gemeinsamer Gottesdienst der Fünftklässler mit anschließendem Klassenfrühstück
„Wir öffnen Türen” - Unter diesem Motto feierten die Fünftklässler am Samstag gemeinsam mit ihren Eltern und Klassenlehrerinnen ihren ersten gemeinsamen Gottesdienst in der Aula. „Schaut euch in die Augen! Von Seele zu Seele“, forderte Schulpfarrer Peter van Briel die Besucher in seiner Predigt auf. Denn die Augen seien wie Türen zur Seele zu verstehen.
Die neuen Fünfer brachten sich bei ihrem ersten Schulgottesdienst gleich selbst mit ein, indem sie als ganze Klasse kurze Sätze und Texte vortrugen: die 5a1 mit „Die erste Tür: Eine fremde Welt tat sich auf“ und die 5a2 mit „Die zweite Tür: Wir finden uns als Klasse“. Erfahrungen der ersten Tage am Fürstenberg-Gymnasium und die Vielfalt in der neuen Klassengemeinschaft standen hier im Mittelpunkt. Eine Tür zur Welt zu öffnen und sich anderen zuzuwenden, drückte die 5a3 in ihren Fürbitten aus. Dankesworte richtete die 5a4 nicht nur an Freunde, Lehrer oder Verwandte, sondern auch an Gott. Bei jedem Auftritt öffneten die Klassen eine Tür, so dass ihre selbstgestalten farbenfrohen Klassenmotive zum Vorschein kamen.
Nach dem Gottesdienst trafen sich die Klassen mit ihren Lehrern und Eltern zum gemeinsamen Frühstücken an verschiedenen Orten im Einzugsgebiet der Schule.

ozio_gallery_nano
Ozio Gallery

Atme in uns

Mit vielen Liedern wie „Atme in uns, Heiliger Geist!“ oder „Jesus Christ, You are my life“ zelebrierten die Fürstenberger am Freitag zwei große Pfingstmessen vor einer neu dekorierten Bühnenkulisse. Schulpfarrer Peter van Briel stellte in seiner Predigt die Bedeutung des Andersseins in den Mittelpunkt. Anders zu sein, mache interessant und schön; und nicht, indem man versuche, immer alles gleich zu machen. „Schönheit ist immer anders.“ Auch innerhalb der Kirche gebe es ganz verschiedene Gruppen, wie der Katholikentag in Münster gezeigt habe. Anders zu sein, sei schließlich eine Bereicherung. Bei seinem letzten Pfingstgottesdienst vor seiner Pensionierung im Sommer verabschiedete sich Ulrich Staubach-Valleé mit einem beeindruckenden Sologesang, während die Schüler in der verdunkelten Aula die Taschenlampen ihrer Smartphones schwenkten (Videolink zu Instagram). Neben der technischen Unterstützung durch das Technik-Team, Dr. Ferdinand Fasse als Lektor und Steffen Pottmeier als Vortragendem der Fürbitten wirkten an der musikalischen Gestaltung folgende Lehrer der Fürstenbergschulen mit: Eva und Hans-Joachim Bachmann, Fabian Gedicke, Bernadette Schulte-Kohnen, Pia Maria Schweiker und Ulrich Staubach-Valleé.

ozio_gallery_nano
Ozio Gallery

Frieden

Mit dem Fürstenberg-Gymnasium auf Instagram durch die Fastenzeit…
Du kannst Frieden stiften, aber wie?! Und was ist überhaupt Frieden? Mit einem großen Schulgottesdienst läuteten die Fürstenberger am Aschermittwoch nicht nur die Fastenzeit ein, sondern griffen auch das Motto des diesjährigen Katholikentages auf: „Suche Frieden…“ Das Vorbereitungsteam um Marita Niggemann-Werth hielt viele Beispiele bereit, was Frieden ganz konkret in unserem Leben bedeuten kann: mit uns selbst, mit unseren Mitmenschen und mit unserer Umwelt. Nach dem Austeilen des Aschekreuzes unterschrieben die Schülerinnen und Schüler eine Selbstverpflichtung: „Ich will mich in den kommenden Wochen bis Ostern für den Frieden hier in der Schule, in meiner Familie und da, wo ich es kann, einsetzen.“
Um sich in der Fastenzeit immer wieder neu an den Gottesdienst und an die „Friedenserklärung“ zu erinnern, kann man ab dem kommenden Montag auf Instagram (fuerstenberg.gymnasium.recke) und auf einer Stellwand in der Aula täglich Impulse finden, wie man selbst Frieden stiften kann. Ganz konkret in Form von Bibelversen, Sprüchen, Bildern, Videos oder Experimenten.

ozio_gallery_nano
Ozio Gallery

Reformationsgottesdienst

Anlässlich des 500. Reformationstages haben die Fürstenbergschulen in der letzten Schulwoche vor den Herbstferien drei große ökumenische und zugleich schulformübergreifende Gottesdienste in der Aula gefeiert. 
„In des alten Bundes Schriften merke Dir an erster Stell: Mose, Josua und Richter, Ruth und zwei von Samuel….“ Anknüpfend an die Bibelausstellung „Spurensuche“ führte Lennox Lüttmann aus der 7a1 in einem Rollenspiel mit seiner Mutter vor Augen, wie schwierig es doch sei, alle Bücher der Bibel auswendig zu lernen. Mithilfe einer traditionellen Eselsbrücke könne man das aber schaffen, wie sich Nadine Lüttmann-Pauliks an ihre eigene Schulzeit erinnerte. Viel wichtiger sei es aber zu verstehen, was die Bibel mit Gott zu tun habe.
Die Bibel als Wurzel des gemeinsamen Glaubens in den Mittelpunkt zu stellen, machte Schulpfarrer Peter van Briel deutlich. Denn die Ökumene habe im Sinne eines Hauses (griech. oikos=Haus) ein gemeinsames „Fundament, dass Gott in diese Welt hineingesprochen hat“. Schließlich habe er seinen Sohn geschickt.
Vorbereitend auf die Lesung des Evangeliums vom verlorenen Sohn setzte ein modernes, eigens produziertes Hörspiel den biblischen Text in Beziehung zur Gegenwart im Sinne der Korrelation: Eine Familie hat zwei vollkommen unterschiedliche Kinder, eine Tochter „baut Scheiße“ und kommt zunächst nicht nach Hause zurück. Entgegen aller Erwartungen ist die Freude der Eltern über die unversehrte Rückkehr der Tochter riesengroß.
Einen Bogen zur eigenen Biografie spannte Pfarrer Roland Wendland, indem er von seiner Zeit als Industriekaufmann bei Ford berichtete und zugleich vereinzelte Parallelen zum verlorenen Sohn im Lukasevangelium andeutete: Mit seinem verhältnismäßig hohen Lohn bei Ford habe er sich in jungen Jahren teure Sachen leisten können wie einen Ford Capri oder eine Pizza in Venedig nach einer spontanen Spritztour dorthin. Im Wendepunkt seines Lebens – vom Fordmitarbeiter zum evangelischen Pfarrer – habe er feststellen müssen, dass man nicht zwei Herren – Gott und dem Mammon (dem Geld) – dienen könne. Denn auch wenn man „total viel Geld“ habe, könne das Leben trotzdem „total langweilig“ sein. Geld solle daher eine untergeordnete Rolle spielen. „Gott hat offene Arme für uns“, beschrieb Wendland seine Erfahrung, dass Gott immer verzeihe. Anhand von Bibellosungen verwies er die Schulgemeinde darauf, dass die Bibel viele weitere tolle Geschichten bereithalte, die von Gott erzählen.
Ein „Vaterunser“ der besonderen Art sang Elternvertreterin Nadine Lüttmann-Pauliks a cappella zunächst mit ihrem Mann (im ersten Gottesdienst), dann mit dem Schüler Manfred Brinker aus der Jahrgangsstufe Q2, ehe die Fürstenberger das zentrale christliche Gebet gemeinsam sprachen. Musikalisch durchdrang und begleitete den Gottesdienst der Oberstufenchor unter der Leitung von Eva Bachmann, der die Schulgemeinde zum abschließenden Gesang von „Lobe den Herrn, meine Seele“ anregte. Nach Verlassen der Sitzreihen erhielten alle Schüler sogenannte Luther-Bonbons, die in der evangelischen Kirche traditionell zum Reformationstag verteilt werden, der in diesem Jahr als bundeseinheitlicher Feiertag in die Herbstferien fällt.

ozio_gallery_nano
Ozio Gallery