Frieden

Mit dem Fürstenberg-Gymnasium auf Instagram durch die Fastenzeit…
Du kannst Frieden stiften, aber wie?! Und was ist überhaupt Frieden? Mit einem großen Schulgottesdienst läuteten die Fürstenberger am Aschermittwoch nicht nur die Fastenzeit ein, sondern griffen auch das Motto des diesjährigen Katholikentages auf: „Suche Frieden…“ Das Vorbereitungsteam um Marita Niggemann-Werth hielt viele Beispiele bereit, was Frieden ganz konkret in unserem Leben bedeuten kann: mit uns selbst, mit unseren Mitmenschen und mit unserer Umwelt. Nach dem Austeilen des Aschekreuzes unterschrieben die Schülerinnen und Schüler eine Selbstverpflichtung: „Ich will mich in den kommenden Wochen bis Ostern für den Frieden hier in der Schule, in meiner Familie und da, wo ich es kann, einsetzen.“
Um sich in der Fastenzeit immer wieder neu an den Gottesdienst und an die „Friedenserklärung“ zu erinnern, kann man ab dem kommenden Montag auf Instagram (fuerstenberg.gymnasium.recke) und auf einer Stellwand in der Aula täglich Impulse finden, wie man selbst Frieden stiften kann. Ganz konkret in Form von Bibelversen, Sprüchen, Bildern, Videos oder Experimenten.

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Reformationsgottesdienst

Anlässlich des 500. Reformationstages haben die Fürstenbergschulen in der letzten Schulwoche vor den Herbstferien drei große ökumenische und zugleich schulformübergreifende Gottesdienste in der Aula gefeiert. 
„In des alten Bundes Schriften merke Dir an erster Stell: Mose, Josua und Richter, Ruth und zwei von Samuel….“ Anknüpfend an die Bibelausstellung „Spurensuche“ führte Lennox Lüttmann aus der 7a1 in einem Rollenspiel mit seiner Mutter vor Augen, wie schwierig es doch sei, alle Bücher der Bibel auswendig zu lernen. Mithilfe einer traditionellen Eselsbrücke könne man das aber schaffen, wie sich Nadine Lüttmann-Pauliks an ihre eigene Schulzeit erinnerte. Viel wichtiger sei es aber zu verstehen, was die Bibel mit Gott zu tun habe.
Die Bibel als Wurzel des gemeinsamen Glaubens in den Mittelpunkt zu stellen, machte Schulpfarrer Peter van Briel deutlich. Denn die Ökumene habe im Sinne eines Hauses (griech. oikos=Haus) ein gemeinsames „Fundament, dass Gott in diese Welt hineingesprochen hat“. Schließlich habe er seinen Sohn geschickt.
Vorbereitend auf die Lesung des Evangeliums vom verlorenen Sohn setzte ein modernes, eigens produziertes Hörspiel den biblischen Text in Beziehung zur Gegenwart im Sinne der Korrelation: Eine Familie hat zwei vollkommen unterschiedliche Kinder, eine Tochter „baut Scheiße“ und kommt zunächst nicht nach Hause zurück. Entgegen aller Erwartungen ist die Freude der Eltern über die unversehrte Rückkehr der Tochter riesengroß.
Einen Bogen zur eigenen Biografie spannte Pfarrer Roland Wendland, indem er von seiner Zeit als Industriekaufmann bei Ford berichtete und zugleich vereinzelte Parallelen zum verlorenen Sohn im Lukasevangelium andeutete: Mit seinem verhältnismäßig hohen Lohn bei Ford habe er sich in jungen Jahren teure Sachen leisten können wie einen Ford Capri oder eine Pizza in Venedig nach einer spontanen Spritztour dorthin. Im Wendepunkt seines Lebens – vom Fordmitarbeiter zum evangelischen Pfarrer – habe er feststellen müssen, dass man nicht zwei Herren – Gott und dem Mammon (dem Geld) – dienen könne. Denn auch wenn man „total viel Geld“ habe, könne das Leben trotzdem „total langweilig“ sein. Geld solle daher eine untergeordnete Rolle spielen. „Gott hat offene Arme für uns“, beschrieb Wendland seine Erfahrung, dass Gott immer verzeihe. Anhand von Bibellosungen verwies er die Schulgemeinde darauf, dass die Bibel viele weitere tolle Geschichten bereithalte, die von Gott erzählen.
Ein „Vaterunser“ der besonderen Art sang Elternvertreterin Nadine Lüttmann-Pauliks a cappella zunächst mit ihrem Mann (im ersten Gottesdienst), dann mit dem Schüler Manfred Brinker aus der Jahrgangsstufe Q2, ehe die Fürstenberger das zentrale christliche Gebet gemeinsam sprachen. Musikalisch durchdrang und begleitete den Gottesdienst der Oberstufenchor unter der Leitung von Eva Bachmann, der die Schulgemeinde zum abschließenden Gesang von „Lobe den Herrn, meine Seele“ anregte. Nach Verlassen der Sitzreihen erhielten alle Schüler sogenannte Luther-Bonbons, die in der evangelischen Kirche traditionell zum Reformationstag verteilt werden, der in diesem Jahr als bundeseinheitlicher Feiertag in die Herbstferien fällt.

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5er-Gottesdienst

Die Schul- und Klassengemeinschaft als Räderwerk zu verstehen, das war der Leitgedanke des großen 5er-Begrüßungsgottesdienstes in der Aula der Fürstenbergschulen. Denn wenn man ineinander greifen und andere bewegen wolle, müsse man Ecken und Kanten haben, stellte Peter van Briel in seiner Predigt heraus. Das hätte sich selbst bei Heiligen gezeigt. Trotz, nein wegen der Verschiedenheit brauche man alle, damit gute Gemeinschaft gelinge. „Ärgert euch nicht, sondern freut euch darüber, dass alle anders sind“, wies der Schulpfarrer auf die individuellen Eigenschaften der neuen Fürstenberger hin und bekräftigte den Wechsel von der Grundschule zum Fürstenberg-Gymnasium: „Hier gehöre ich hin – hier ist mein Platz“.

Rückblickend auf die ersten Schultage schilderte die 5a1, wo sie anfangs noch Orientierungshilfen brauchte, sich schließlich aber mithilfe ihrer Mitschüler, Lehrer und Schülerpaten gut in der Schulgemeinschaft als „Räderwerk“ eingefunden hat. Sich zu ergänzen, weil man verschieden ist, und zusammenzupassen, weil man gleich ist, machten die Schüler der 5a2 deutlich. Sich gegenseitig unter die Arme zu greifen, weltweit, im Gebet und im Reden und Tun, spiegelte sich in den Fürbitten der 5a3 wider. Die Klassenlehrerinnen Anne Reuter, Melanie Schumacher und Barbara Stuttmann fügten die farbenfrohen Klassenräder in das Gesamtwerk hinter dem Altar ein. Im Wechselgesang ließen schließlich die Fünftklässler und ihre Eltern – mal sitzend, mal stehend – den Gottesdienst unter musikalischer Begleitung von Stefanie Welp und Pia Schweiker ausklingen, bevor es dann zum gemeinsamen Klassenfrühstück ging.

Schön, dass ihr da seid!

Pfingsten

Fotogalerie zum großen Pfingstgottesdienst in der Aula der Fürstenbergschulen mit dem Text der Lesung aus der Apostelgeschichte

Apg 2,1-11: Als der Pfingsttag gekommen war, befanden sich alle am gleichen Ort. Da kam plötzlich vom Himmel her ein Brausen, wie wenn ein heftiger Sturm daherfährt, und erfüllte das ganze Haus, in dem sie waren. Und es erschienen ihnen Zungen wie von Feuer, die sich verteilten; auf jeden von ihnen ließ sich eine nieder. Alle wurden mit dem Heiligen Geist erfüllt und begannen, in fremden Sprachen zu reden, wie es der Geist ihnen eingab. In Jerusalem aber wohnten Juden, fromme Männer aus allen Völkern unter dem Himmel. Als sich das Getöse erhob, strömte die Menge zusammen und war ganz bestürzt; denn jeder hörte sie in seiner Sprache reden. Sie gerieten außer sich vor Staunen und sagten: Sind das nicht alles Galiläer, die hier reden? Wieso kann sie jeder von uns in seiner Muttersprache hören: Parther, Meder und Elamiter, Bewohner von Mesopotamien, Judäa und Kappadozien, von Pontus und der Provinz Asien, von Phrygien und Pamphylien, von Ägypten und dem Gebiet Libyens nach Zyrene hin, auch die Römer, die sich hier aufhalten, Juden und Proselyten, Kreter und Araber, wir hören sie in unseren Sprachen Gottes große Taten verkünden.

(Einheitsübersetzung)

Fotos: Volker Lünnemann

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