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5er-Begrüßungsgottesdiesnt der Fürstenbergschulen
Das Motiv, Wegweiser füreinander zu sein, zog sich durch den Gottesdienst, den die Fünftklässler mit ihren Eltern in der Aula feierten. „Immer hat uns jemand geholfen“, blickte die 5a1 auf die ersten Tage am Fürstenberg-Gymnasium zurück. Stolz beschrieben Schüler der 5a2, wie gut sie sich mittlerweile in der großen Schule zurechtfinden. Auch für andere Menschen Wegweiser zu sein, spiegelte sich in den Fürbitten der 5a3 wider.
„Ihr zeigt den Menschen, wie man zusammenlebt“, stellte Schulpfarrer Peter van Briel fest. „Ihr verändert die Menschen, weil ihr da seid!“. Und glücklich werde, wer glücklich mache. Daher seien die Fünftklässler Gottesbeweise und Gotteserfahrungen selbst. Ohne Gott könnten sie nämlich nicht so genial sein.
„Herzliches Dankeschön, dass es euch gibt!“, so van Briel. Dank richtete er auch an die Musiklehrerinnen Eva Bachmann und Stefanie Welp für die musikalische Begleitung und an das Technikteam für die Unterstützung im Hintergrund.

 

gd

Ein neugeborenes Kind im Stacheldraht? – Der Weihnachtsgottesdienst der Fürstenbergschulen 2020 zum Mitmachen jetzt auf dem Youtube-Kanal des Fürstenberg-Gymnasiums Recke (Lesung und Vorschläge für Fürbitten in der Videobeschreibung darunter) #weihnachten2020 #fuerstenbergerforfuture #recke #hopsten #voltlage #ibbenbüren #mettingen #neuenkirchen #fürstenau #merzen

Lesung und Fürbitten

Lesung

Aus dem Buch Jesaja

Seht, die Jungfrau wird ein Kind empfangen,
sie wird einen Sohn gebären,
und sie wird ihm den Namen Immanuel, Gott mit uns, geben.

Er richtet nicht nach dem Augenschein,
und nicht nur nach dem Hörensagen entscheidet er,
sondern er richtet die Hilflosen gerecht
und entscheidet für die Armen des Landes, wie es recht ist.

Dann wohnt der Wolf beim Lamm,
der Panther liegt beim Böcklein.
Kalb und Löwe weiden zusammen,
ein kleiner Knabe kann sie hüten.

Kuh und Bärin freunden sich an,
ihre Jungen liegen beieinander.
Der Löwe frisst Stroh wie das Rind.
Der Säugling spielt vor dem Schlupfloch der Natter,
das Kind streckt seine Hand in die Höhle der Schlange.

Man tut nichts Böses mehr
und begeht kein Verbrechen auf meinem ganzen heiligen Berg;
denn das Land ist erfüllt von der Erkenntnis des Herrn,
so wie das Meer mit Wasser gefüllt ist.

Wort des lebendigen Gottes.

Fürbitten

(Hier ein paar Vorschläge - es können auch Fürbitten weggelassen oder eigene verfasst
werden. Zwischen den Fürbitten kann jeweils eine kurze Stille gehalten werden.):

1) Gerade in diesem Jahr sind viele Menschen besonders einsam geworden.
Manche fühlen sich verlassen, einige sind verängstigt. Schenke ihnen
Engel in Menschengestalt, die ihnen neue Hoffnung geben - und Zeichen
Deiner Nähe sind.

2) Manche Menschen klagen darüber, dass der Advent so still und trostlos
war - ohne die Weihnachtsmärkte und Feiern. Schenke uns in den letzten
Tagen des Advents die Freiheit, Momente der Ruhe und der Besinnung zu
finden. Lass uns jetzt schon die Freude verspüren, die Du uns bei Deinem
Kommen verheißen hast.

3) Viele Menschen sehnen sich nach mehr, als sie in ihrem Leben finden
können; sie suchen Dich, Gott. Lass sie erkennen, dass Du, Gott, diese
Sehnsucht erfüllen kannst.

4) Führe die Menschen zusammen, die sich zerstritten haben; schenke ihnen
den Mut und den Willen zur Versöhnung.

5) Es gibt Menschen, die vor kurzem einen lieben Menschen verloren haben.
Es fällt ihnen schwer, Weihnachten zu feiern, weil sie noch voller Trauer
sind. Tröste sie mit dem Gedanken, dass wir uns auf ein Wiedersehen bei
Dir freuen dürfen.

6) Sei mit allen Menschen, die Angst vor dem Weihnachtsfest haben, weil
sie traurig sind, Streit haben, arm sind, allein und alt. Lass jeden
Menschen einen anderen finden, den er glücklich machen kann.

7) Für die Menschen, die durch Stress und Hektik sich selbst und ihre
Mitmenschen vergessen haben. Schenke ihnen Zeit und Ruhe, um wieder
das Wesentliche im Leben zu entdecken.

8) Lass die Hoffnung in die Herzen der Menschen zurückkehren. Lass sie
erkennen, wie wichtig es ist, Liebe zu schenken und Liebe zu erfahren.

gd

5er-Begrüßungsgottesdienst
Sich einander zu brauchen, sich einander zu haben oder aneinander zu denken, spiegelte sich in den Beiträgen der Fünftklässler genauso wider wie Gott zu danken. Beim Begrüßungsgottesdienst der fünften Klassen funkelten große Klassendiamanten neben dem Altar als Ausdruck dafür, dass die jungen Fürstenberger gemeinsam glänzen.
Sie alle seien ein Licht, das man zum Glänzen bringen müsse, führte Schulpfarrer Peter van Briel in seiner Predigt aus. Als Salz der Erde könne man die Fünftklässler auch als „Geschmacksverstärker der Welt“ verstehen. Als Kinder und Meisterwerke Gottes solle man sich bewusst sein, eine Seele zu haben, die nicht wir gemacht hätten, sondern Gott.
Besonders die vergangenen Monate hätten auch gezeigt, dass Erwachsene immer wieder von Kindern lernen könnten. „Wir können von euch lernen, Vertrauen zu haben in die Menschen. Ihr zeigt, dass es geht.“ Andererseits heiße Glauben nämlich „Ich schenke Vertrauen!“. „Wir sind dankbar, dass es euch gibt!“, so van Briel. Dank richtete er auch an Eva und Hans-Joachim Bachmann für die musikalische und technische Begleitung sowie an die ehemaligen Schülerinnen, die als „Chor der Q3“ das nicht singende Publikum zum rhythmischen Klatschen animierten.

 

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gd

Abitursegnungsgottesdienst der Fürstenbergschulen
Die Schule ist geschlossen, Unterricht findet über schulbistum.de statt, soziale Kontakte werden auf ein Minimum reduziert, um die Verbreitung des Coronavirus zu verlangsamen – einen Schulgottesdienst der Fürstenbergschulen gibt es trotzdem, jetzt sogar schon den dritten. Ohne Schüler, für Schüler, auf Youtube.


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Die Liedtexte zum Mitsingen finden sich unter dem Video und eignen sich für den sogenannten „second screen“, z.B. indem man ein zweites Endgerät (ein Handy o.ä.) zur Hand nimmt:


Der Gottesdienst wurde aufgenommen am 24. März 2020

 

Gib mir die richtigen Worte (306)

1. Gib mir die richtigen Worte, / gib mir den richtigen Ton!
Worte, die deutlich für jeden von Dir reden, / gib mir genug davon.
Worte, die klären, Worte, die stören, / wo man vorbeilebt an Dir.
Wunden zu finden und sie zu verbinden: / Gib mir die Worte dafür.

2. Gib mir die guten Gedanken, / nimm mir das Netz vom Verstand!
Und lass mein Denken und Fühlen vor dir spielen, / so wie ein Kind im Sand
Staunend und sehend, prüfend, verstehend, / nehm ich die Welt an von Dir.
Sie zu durchdringen, dir wiederzubringen: / Gib mir Gedanken dafür.

3. Gib mir den längeren Atem, / mein Atem reicht nicht sehr weit.
Ich will noch einmal verstohlen Atem holen / in deiner Ewigkeit.
Wenn ich die Meile mit einem teile / die er alleine nicht schafft
Lass auf der zweiten mich ihn noch begleiten. / Gib mir den Atem, die Kraft.

Möge die Straße (183)

1. Möge die Straße uns zusammenführen / und der Wind in deinem Rücken sein;
sanft falle Regen auf deine Felder / und warm auf dein Gesicht der Sonnenschein.

Refrain
Und bis wir uns wiedersehen, / halte Gott dich fest in seiner Hand;
und bis wir uns wiedersehen, / halte Gott dich fest in seiner Hand.

2. Führe die Straße, die du gehst / immer nur zu deinem Ziel bergab;
hab wenn es kühl wird, warme Gedanken / und den vollen Mond in dunkler Nacht.

3. Hab unterm Kopf ein weiches Kissen, / habe Kleidung und das täglich Brot;
sei über vierzig Jahre im Himmel, / bevor der Teufel merkt du bist schon tot.

4. Bis wir uns mal wiedersehen, / hoffe ich, dass Gott dich nicht verlässt;
er halte dich in seinen Händen, / doch drücke seine Faust dich nicht zu fest.