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Hans-Joachim Bachmann nach 36 Jahren in den Ruhestand verabschiedet

„Sehr wohl aufgehoben“ fühlte sich Hans-Joachim Bachmann unter den Mitarbeitern des Fürstenberg-Gymnasiums, denen er verbunden mit viel Anlass zum Dank „alles Gute für die Zukunft“ wünschte. Bei der feierlichen Entlassung des Musik- und Englischlehrers in den Ruhestand würdigten beide Fachschaften die Zusammenarbeit mit Bachmann. Schulleiter Michael Kamlage ging in seiner Rede den „persönlichen Metamorphosen“ von Herrn Bachmann nach - angefangen bei der Anstellung des ursprünglichen Rheinland-Pfälzers als erstem „voll ausgebildeten Musikpädagogen“ in Recke über die Wandlung vom Kfz-Mechaniker bei der Bundeswehr zum Betreuer der Schultechnik bis hin zum Dasein als Pensionär. „Mit bis heute erhaltenem großen Fleiß und der Bereitschaft, im Notfall auch Lücken zu stopfen, darf Ihre Arbeit ab 1985 zurecht als Anfang dessen betrachtet werden, was an musikalischem Leben in den vielen Jahren an dieser Schule erblüht ist“, dankte Kamlage im Namen des Gymnasiums.

„Kein Bild, kein Ton, ich komme schon!“

Große Wertschätzung für die zurückliegende Zusammenarbeit mit Hans-Joachim Bachmann drückte Pia-Maria Schweiker stellvertretend für die Fachschaft Musik aus. „Dienst nach Vorschrift gab es für dich nicht“, blickte sie auf seinen unermüdlichen Einsatz bei Konzerten und Gottesdiensten zurück. In Dankbarkeit für seine kollegiale Hilfe erinnerte sie sich gerne an Bachmanns Spruch „Kein Bild, kein Ton, ich komme schon!“. Anke Sandfort-Korte dachte an Bachmanns fundiertes Fachwissen im Fach Englisch zurück und zeigte humorvoll dessen Perspektiven im Ruhestand auf, nämlich die Söhne zu unterstützen, den Garten zu pflegen oder mehr Sport zu treiben. „Immer eine fröhliche Melodie im Herzen,“ wünschte die Englischkollegin für die Zeit nach der Schule. Erheiternde Spiele hielten dann beide Fachschaften für Bachmann bereit, der Aussagen von Donald Trump als „fake news“ oder „true“ einschätzen oder Anfangstöne bestimmten Liedern zuordnen sollte.

Musikleben als Markenzeichen der Schule

„Herr Bachmann ist allerdings beständig genug, eine positive Entwicklung des Faches geduldig abzuwarten und zu initiieren, zumal er jetzt nicht mehr isoliert dasteht, sondern von zwei tüchtigen Fachkolleginnen in seinen Bemühungen unterstützt wird. So zum Beispiel im Aufbau des Orchesters, das buchstäblich neu geschaffen werden muss. Er setzt hierfür, wie überhaupt für die Schule, seine ganze Kraft ein“, zitierte Kamlage Schwester Elisabeth aus einem Bericht von 1987. Zusammen mit Eva Bachmann, Pia-Maria Schweiker und später Stefanie Welp habe er dazu beigetragen, dass das „Musikleben ein Markenzeichen der Schule“ sei. Sein verantwortungsvolles Wirken sei ebenso im Englischunterricht, bei der technischen Betreuung der Musik- bzw. Aulaanlage oder auch in der Aufgabe als Sicherheitsbeauftragter deutlich geworden. „Ich bin ziemlich sicher, dass bei der Vielzahl der Fähigkeiten und der damit verbundenen Hobbys auch diese Verwandlung gelingen wird,“ blickte Kamlage auf Bachmanns Wandel vom Lehrer zum Pensionär.

 

Sophie Dannemann - Von Recke nach Hannover

Nach ihrem erfolgreich abgeschlossenen Referendariat und einer anschließend befristeten Anstellung am Fürstenberg-Gymnasium verabschiedete sich das Kollegium auch von Sophie Dannemann. Die Deutsch- und Französischlehrerin wechselt im Sommer für eine Planstelle nach Hannover. Zum Abschluss spielte sie mit Vertretern beider Fachschaften Montagsmaler zu Begriffen, die ihre Zeit in Recke geprägt haben dürften.

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covid

Fürstenbergschulen bedanken sich bei medizinischem Personal
Manch eine Träne dürfte geflossen sein, ein Gefühl von Gewissheit über den eigenen Gesundheitszustand gab es allemal – Bis zu den Osterferien haben sich Lehrerinnen und Lehrer der Fürstenbergschulen zweimal wöchentlich vor Unterrichtsbeginn auf Covid-19 testen lassen. Die Schulleiter Michael Kamlage und Heinz-Dieter Meyer dankten deshalb nun Slobodanka Bruns von der Gemeinschaftspraxis Dr. Bosbach für die professionelle, geduldige und freundliche Durchführung der Schnelltests. Einen positiven Befund unter den Lehrern gab es nicht. Nach den Ferien sollen sich Lehrer wie die Schüler schon in dieser Woche regelmäßig selbst testen.

kröger

Von der westfälischen Wilhelms-Universität Münster begrüßen wir die Studentin Lena Kröger, die am Fürstenberg-Gymnasium ihr Praxissemester absolviert. Im dritten Semester des Masterstudiengangs studiert sie die Fächer Spanisch und Mathematik. Bis zu den Sommerferien wird Frau Kröger im Fachunterricht einzelner Klassen und Kurse hospitieren oder auch unter Anleitung der Fachlehrer selbst einzelne Stunden unterrichten.