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Neue Jahresschrift der Fürstenbergschulen ist da!
„Das vorliegende Heft kann aber auch die Vorfreude darauf wecken, dass wir hoffentlich bald wieder mit Freude und unbeschwert viele der Aktionen durchführen können, über die im ersten Teil berichtet wird und die seit Jahren mit ein Markenzeichen der Schulen sind. Ein Höhepunkt war sicher der Weihnachtsbasar, der durch das große Engagement der Schülerinnen und Schüler, der Eltern und der Lehrerinnen und Lehrer wieder ein voller Erfolg war.“, heißt es von den Schulleitern Michael Kamlage und Heinz-Dieter Meyer im Vorwort. Die neue Jahresschrift der Fürstenbergschulen sei trotz der zeitweisen Schulschließung im Frühjahr genauso umfangreich und vielseitig wie sonst; denn gerade in dieser Zeit habe es viele Angebote von Lehrern für Schüler gegeben wie die Laufchallenge, „Kunst in der Krise“, „Schönes und Gute tun“ oder „Masken nähen“, wie die Redakteurinnen Tanja Brügge-Feldhacke berichten. Viele farbenfrohe Bilder spiegeln das bunte Schulleben der Fürstenberger wider von Wettbewerben, Theateraufführungen über Entlassfeiern, Lehrerbabys bis zu Berichten über das Lernen unter Coronabedingungen; auch außerunterrichtliche Aktivtäten und Erfahrungen der Realschule und des Gymnasiums sind darin dokumentiert. Wegen der Hygienemaßnahmen bzw. Abstandsregelungen waren in diesem Jahr keine typischen Gruppenfotos möglich. Volker Lünnemann und der Literaturkurs der Q1 von Johannes Leigers haben deshalb alle Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufe I einzeln fotografiert und die mehr als 1000 Bilder zu Klassencollagen zusammengefügt.

Die Jahresschrift ist ab sofort für 5 € im Sekretariat der Schule (Brookweg 7) und in der Buchhandlung Volk (Vogteistraße 8) erhältlich; Fürstenbergschüler können die Broschüre auch direkt bei der Klassenlehrerin bzw. beim Klassenlehrer kaufen.

Bildunterschrift: Stolz halten die Fürstenberger die neue Jahresschrift in den Händen. Mit dabei: die Redakteure Johannes Leigers, Kerstin Rehermann und Tanja Brügge-Feldhacke (h.v.l.).


Erstveröffentlichung am 01. November in der Ibbenbürener Volkszeitung

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Elternbrief vom 20.11.2020 (Jahresschrift)

 

Elternbrief vom 18.11.2020 (Tansaniaprojekt)

 

Elternbrief vom 09.11.2020 (Elternsprechtag)

 

Elternbrief vom 30.10.2020 (Termine im November)

 

Elternbrief vom 24.10.2020 (Verhalten im Krankheitsfall)

 

Elternbrief vom 22.10.2020 (durchgehende Maskenpflicht nach den Herbstferien)

 

Schaubild zum Verhalten im Krankheitsfall

 

Elternbrief vom 28.09.2020 (Corona, Herbstwetter)

 

Elternbrief vom 24.08.2020 (Lernen auf Distanz)

 

Elternbrief vom 18.08.2020 (FBGanztag)

 

Elternbrief vom 13.08.2020 (Schulstart)

 

Elternbrief vom 07.08.2020 (an die Fünftklässler)

 

Elternbrief vom 06.08.2020 (mit den Regelungen bis zum 31.August)

 

Elternbrief vom 26.06.2020 (Schuljahresende)

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Fürstenberg-Gymnasium in Recke ist mit digitaler Lernplattform zufrieden
Bärbel Müller ist stolz auf ihre Schülerinnen und Schüler: „Sie arbeiten sehr diszipliniert“, und scheinen, den Eindruck hat die stellvertretende Leiterin des Bischöf-lichen Fürstenberg-Gymnasiums in Recke, dabei auch „gut drauf“ zu sein. Täglich hat sie Kontakt zu ihren Klassen, vor allem zu ihrem Grundkurs Mathematik, für den im Mai die Abiturprüfungen anstehen. Natürlich sitzen die Schüler ihr zurzeit nicht im Klassenraum gegenüber: Sie hört und liest von ihnen über die digitale Plattform „schulbistum“. Und das klappe wunderbar, ist Bärbel Müller begeistert.
Schon lange vor der Corona-Krise war das Bistum Münster als Träger von 32 Schulen visionär unterwegs. 2012 ging die Lernplattform „schulbistum“ an den Start, seit 2013 wird sie von allen Bistumsschulen genutzt. „Wir waren in NRW meines Wissens der erste Träger, der eine solche Plattform flächendeckend für seine Schulen angeboten hat“, sagt Judith Henke-Imgrund aus der Abteilung Katholische Schulen im Bischöflichen Generalvikariat (BGV): „Der Gedanke meiner Vorgänger war es, pädagogische Aktivitäten zu vernetzen – auch schul-übergreifend –, das Lernen mit digitalen Medien zu fördern und teamorientiertes Arbeiten zu unterstützen“, erklärt Henke-Imgrund. Das zahle sich in der Corona-Krise aus.
Jede Klasse hat bei „schulbistum“ ihren digitalen „Raum“, kommuniziert wird per Mail, Messenger oder Chat. Auch eine Konferenzfunktion ist seit kurzem verfügbar. Außerdem können Lehrende und Lernende Dateien bearbeiten und ablegen. „Die Schüler sehen direkt, wenn ich neues Material für sie hochlade.“ So findet Bärbel Müller vom Fürstenberg-Gymnasium, lasse sich der bisherige Stoff gut wiederholen. Wer Fragen hat, kann sich bei der Lehrerin melden.
Ihren Siebtklässlern lässt sie immer Aufgaben für die ganze Woche zukommen. Einteilen müssen sich die Jugendlichen die Arbeit selbst. „Natürlich gibt es nicht so viel wie im norma-len Unterricht“, weiß Bärbel Müller, was sie den Schülern zumuten kann. Schließlich müss-ten sich die Schüler jetzt alles selbst erschließen: „Das gilt es zu berücksichtigen.“ Die Inhalte sind sowieso nur eine Wiederholung: „Neuen Lernstoff gibt es erst wieder, wenn alles nor-mal läuft.“ Öfter wird die Bitte an sie herangetragen, einzelne Aufgaben und Themen noch einmal zu vertiefen: „Das machen wir dann.“
Wie ernst die Schüler in dieser Ausnahmesituation lernen, überrascht die stellvertretende Schulleiterin positiv: „Vor ein paar Tagen war ich morgens um 8.20 Uhr online – und mit mir der gesamte GK-Mathe-Kurs.“
Dank des Einsatzes von Schülern und Lehrern, und auch dank der etablierten Infrastruktur ist an den Bischöflichen Schulen das „Corona-Chaos“ ausgeblieben. „Aus unserer Sicht ist die Umstellung des Präsenzunterrichts zum Unterricht in digitaler Form größtenteils rei-bungslos verlaufen“, berichtet Judith Henke-Imgrund. An den ersten beiden Tagen seien verstärkt kollegiumsinterne Fortbildungen durchgeführt worden, um den Lehrerinnen und Lehrern Sicherheit zu geben, die sich mit dem Bedienen der Plattform schwertun. Seitdem werde diese deutlich intensiver genutzt: „In den vergangenen Wochen hat sich die Daten-menge auf der Plattform nahezu verdoppelt“, beobachtet sie einen Trend. Verzögerung ha-be es anfangs einzig durch die technische Überlastung des Systems gegeben: „schulbistum“ wird von der Firma DigiOnline betrieben, die mehrere Schulplattformen verantwortet. Durch die „Spontandigitalisierung im Bildungsbereich“, wie Judith Henke-Imgrund die Zeit nennt, seitdem der Schulbetrieb ruht, gebe es mehr Nutzer, mehr Mails – der Internetprovi-der muss aufrüsten. „Aber auch das wird täglich besser“, freut sie sich.

Foto: Johannes Leigers


Erstveröffentlichung am 04.04.2020 in der Ibbenbürener Volkszeitung