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Adventskonzert mit 200 Mitwirkenden in feierlichem Ambiente

Rund 200 Mitwirkende, knapp zwei Stunden dichtes Programm der verschiedenen Ensembles – das Adventskonzert der Fürstenbergschulen bot Musik der unterschiedlichsten Klangfarben. Die Zuhörer in der adventlich geschmückten und mehr als voll besetzten Aula stimmten sich spätestens am Freitagabend auf die bevorstehenden Weihnachtstage ein. „Ich hatte an manchen Stellen Gänsehaut pur“, schrieb eine Schülerin unmittelbar nach dem Konzert auf der Instagram-Seite des Gymnasiums.
Mit Zipfelmützen auf dem Kopf luden gleich zu Beginn Sinfonietta und Unterstufenchor zum Mitsingen ein. In einem Weihnachtsliederpotpourri erklangen auf diese Weise stimmgewaltige Lieder wie „Morgen wird’s was geben“ oder „O du fröhliche“ unter der Handführung von Pia-Maria Schweiker und Vorbereitung von Stefanie Welp. Als fingerfertige Solistin beeindruckte Charlotte Formann aus der Q1 am Klavier mit einer Komposition von Johann Sebastian Bach. Dass man dirigieren und zugleich Flöte spielen kann, bewies Eva Bachmann beim harmonisch klingenden „Sound of Christmas“ oder bei geistlich anmutenden Hirtenmelodien der Blockflötengruppe. Mit der Vorstellung weltweit unterschiedlicher Rituale zu Weihnachten leitete der Realschulchor gesanglich den Auftritt des „Santa Claus“ ein, der samt Engel auf der Bühne die Kinder schon vor Weihnachten beschenken durfte. Freude verbreitend und Schneebälle in das Publikum werfend sangen die Realschüler unter Begleitung von Fabian Gedicke ebenso das Lied „Merry Christmas everyone“. Mal stehend, mal sitzend ließen die Fünftklässler des Gymnasiums die Blicke der Zuhörer durch die Aula schweifen: Mit „The 12 days of Christmas“ trugen die 87 Schülerinnen und Schüler zwölf englische und auswendig gelernte Strophen in einem stimmigen Wechselgesang vor. Ebenso bewiesen die Chöre ein aufeinander abgestimmtes Zusammenspiel unterschiedlicher Ensembles wie das des Unterstufen- und Q1-Chores bei Liedern wie „Happy Xmas“. Wie so oft begleitete auch hier Ulrich Staubach-Vallée am Klavier. Einen besonders großen Applaus erntete Thilo Eggers aus der 8a3 mit gekonnten und taktvollen Schlägen am Marimbaphon, einem Schlagstabspiel. Ausdrucksstark zeigte sich auch der gemeinschaftliche Gesang des Q1- und Q2-Chores unter Begleitung von Judith Schindler (Q1) an der Querflöte und Marcel Grove (Abitur 2015) an der Handtrommel zu den Liedern „Ave Maria“ oder „Sing Jubilate Deo“. Mit zwei schwungvollen und voluminösen Auftritten erwies sich auch die Big Band unter der Leitung von Hans-Joachim Bachmann als stimmungsvoller Klangkörper, die den Abend mit „Winter Wonderland“ ausklingen ließ. Am Ende dieses wirklich feierlichen Adventskonzertes würdigten die Schulleitungen in Person von Bärbel Müller und Heinz-Dieter Meyer die besonderen Leistungen aller Akteure, zu denen auch das Technik-Team im Hintergrund und die weihnachtliche Gestaltung der Aula durch die Kunstkurse von Kerstin Hildebrandt zählten.


Erstveröffentlichung am 18.12.2017 in der Ibbenbürener Volkszeitung

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ERWEITERTE FOTOGALERIE

Adventskonzert

Adventskonzert der Schulensembles

Alle Fünftklässler des Gymnasiums mit rund 90 Schülerinnen und Schülern sowie vier Chöre beider Schulen treten am Freitag, 15. Dezember, um 19.30Uhr in der Aula auf und verbreiten beim Adventskonzert vorweihnachtliche Stimmung. Zusammen mit der Sinfonietta lädt der Unterstufenchor die Zuhörer bei Liedern wie „O du fröhliche“ oder „Leise rieselt der Schnee“ auch zum Mitsingen ein. Die Blockflötengruppe trägt u.a. „The Sound of Christmas“ vor. Mit „Winter Wonderland“ oder „Go, tell it on the mountains“ spielt auch die Big Band mehrere Stücke. Von Johann Sebastian Bach tragen Thilo Eggers am Marimbaphon und Charlotte Formann am Klavier ausgewählte Stücke vor. Gespannt wird auch der Auftritt der jüngsten Fürstenberger erwartet, wenn sie „The 12 days of Christmas“ singen. Die Einladung zum Adventskonzert richtet sich nicht nur an Eltern, Verwandte, Freunde und Mitschüler, sondern an alle, die sich von vielfältigen Liedern auf die Weihnachtszeit einstimmen lassen wollen. Der Eintritt ist frei.

Bildunterschrift: Der Unterstufenchor probt gerade nicht nur mehrere Lieder, sondern auch passende Choreographien.

Jahresschrift 2017

Alle Schüler, Lehrer und Mitarbeiter dürften sich in Texten oder auf Fotos wiederfinden. Auf 150 farbenprächtigen Seiten spiegelt die neue Jahresschrift der Fürstenbergschulen das bunte Leben der Schulgemeinschaft im vergangenen Schuljahr wider. Angefangen bei Fotos der neuen Fünftklässler dieses Jahres bis zu den Abschlussjahrgängen 2017 greift die Broschüre auch die zweite Hälfte des Jubiläumsjahres auf wie die große Sternwallfahrt zum Breischen oder den Weihnachtsbasar, der den Bau eines Bettenhauses in Tansania ermöglichte. Sportliche Erfolge, Theater- und Musicalaufführungen, Klassenfahrten, besondere Projekte des Lernens in und außerhalb der Schule finden ebenso Platz wie „Fürstenberger Babys“ und „Kunsthäppchen“. Als Redakteurinnen der Jahresschrift belegen Tanja Brügge-Feldhacke und Kerstin Rehermann zugleich die gute Zusammenarbeit zwischen Realschule und Gymnasium. „Die Artikel, in denen Ihr Euch, Eure Klasse und Eure Freunde wiederfindet, sind eigentlich nur die Spitzen der berühmten Eisberge: Hinter ihnen stecken oftmals viele Erlebnisse und gemeinsame Erfahrungen, die nur Ihr selbst kennt und die Eure Erinnerungen an die Schulzeit später ausmachen“, richten sich die Schulleiter Michael Kamlage und Heinz-Dieter Meyer in ihrem persönlichen Vorwort an die Leserschaft. Schließlich sei das Jahrbuch auch für spätere Zeiten „eine nicht zu unterschätzende Fundgrube für Erinnerungen“, die man zu Hause haben sollte.

Die Jahresschrift der Fürstenbergschulen ist ab sofort für 5,-€ in der Schule, in der Buchhandlung Volk und im Schreibwarengeschäft Lührmann in Recke erhältlich.

Bildunterschrift: Gerade erst angeliefert – Die Redakteurinnen (v.l.) Kerstin Rehermann und Tanja Brügge-Feldhacke freuen sich über die druckfrische Jahresschrift der Fürstenbergschulen


Erstveröffentlichung am 04.12.2017 in der Ibbenbürener Volkszeitung

G9

Großen Applaus gab es, als Schulleiter Michael Kamlage beim Informationsabend die Eltern der Viertklässler über die Rückkehr zu G9 informierte. Denn Kinder, die ab dem Sommer 2018 zum Fürstenberg-Gymnasium wechseln, machen ihr Abitur nun wieder nach neun Jahren.
Die bischöflichen Gymnasien – damit auch das Fürstenberg-Gymnasium in Recke – werden nach der Entscheidung des Schulträgers zu G9-Gymnasien. Damit werden im Grundsatz alle Regelungen gelten, die vom Ministerium in dieser Sache beschlossen werden. Was bereits für die G9-Laufbahn feststeht: Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums werden beim Übergang in die Oberstufe nach der zehnten Klasse den mittleren Schulabschluss haben. Die Sekundarstufe I (Klassen 5-10) wird mit 180 Unterrichtsstunden pro Woche in sechs Schuljahren als Halbtagsgymnasium geführt, wobei acht weitere Ergänzungsstunden in Form eines Förder- und Zusatzangebots vorgesehen sind. Über die genaue Stundentafel und das Einsetzen der zweiten Fremdsprache (Latein/Französisch ab Klasse 6 oder 7) ist bisher noch nicht entschieden worden. Formal starten die neuen Fünftklässler noch in G8, für sie wird aber das neue Gesetz zu G9 rückwirkend in Kraft gesetzt.

Kamlage

Die Umstellung von G8 auf G9 sieht Schulleiter Michael Kamlage weniger dramatisch: „Wir können gut G8 und wir können auch gut G9.“ In einem Interview mit der Ibbenbürener Volkszeitung stellte er klar: „Struktur hat keine Güte, und wir haben uns nie über die Schulzeit definiert.“ Damit Eltern von Unsicherheiten befreit würden und nun eine klare Entscheidung treffen könnten, wolle man sich von Anfang an klar positionieren. Was die Schule in der Zeit, in der Kinder und Jugendliche in der Schule sind, mache und wie man sie auch neben dem Unterricht durch die Schulzeit begleite, sei für die Qualität einer Schule entscheidend, nicht die Frage nach G8 oder G9. Offensichtlicher Vorteil von G9: Mehr Zeit und Ruhe. Für G9 braucht man andere Lehrpläne. „Man wird ja nicht die alten von vor zehn Jahren nehmen.“ Anstelle einer Ausweitung auf den alten Stand werde man über mehr und andere Übungsphasen und Vertiefungen nachdenken, aber auch über ein neues Fach wie Wirtschaft oder Verbraucherinformation. „Besonders aber könnten wir uns vorstellen, aus unserer besonderen Prägung heraus Angebote zu machen.“ Aber diejenigen, die noch nach acht Jahren ihr Abitur machen, „kommen genauso zu einem guten Schulabschluss und zu Bildung in der Breite wie diejenigen mit G9, betonte Kamlage. „Die G8-Schüler machen ganz in Ruhe zu Ende und werden genauso intensiv begleitet.“ Mit Blick auf die Schüler, die bereits nach G8 bereits ihr Abitur gemacht hatten, versicherte Kamlage, „dass wir sie guten Gewissens in die Welt schicken konnten.“ Weil Reifung nie abgeschlossen sei, müsse die Schule dafür sorgen, „dass sie sie die Grundlagen dafür haben, dass sie an sich selber weiter arbeiten können“ – egal ob nach G8 oder nach G9.
Im Sommer 2018 starten die neuen Fünftklässler ohne Nachmittagsunterricht, und sowieso wird sich der verpflichtende Fachunterricht am Nachmittag wegen der neuen Stundenvorgabe für die Sekundarstufe I (180+8) reduzieren. Darüber freuen sich nicht nur die Sportler in Vereinen, auch im stark nachgefragten FB-Ganztags-Angebot erwartet man einen Aufschwung.