Schulpflegschaft

Digitalisierung und Baumaßnahmen sind Hauptthemen in der Schulpflegschaft des Fürstenberg-Gymnasiums

Einstimmig wiedergewählt wurden Cornelia Maag und Frank Schneider in den Vorsitz der Schulpflegschaft des Fürstenberg-Gymnasiums. In der sehr gut besuchten Sitzung berichtete der Vorstand ausführlich über die erfolgreich durchgeführte Qualitätsanalyse sowie über die Errichtung eines neuen Pausenspielplatzes für die Jahrgangsstufen 5 und 6 zwischen Arche und Mensa. Mithilfe des Fördervereins von Realschule und Gymnasium könne der Aufbau der Spielgeräte noch in diesem Jahr beginnen, so die stellvertretende Schulleiterin Barbara Müller.
Die Arbeiten zum letzten Bauabschnitt zur Sanierung der naturwissenschaftlichen Räume seien nun abgeschlossen. Damit verfüge die Schule über einen hochmodernen Gebäudetrakt für die MINT-Fächer, der auch intensiv genutzt werde. Müller wies auf die hohe Auslastung der Räume durch Unterricht in den Fächern Chemie, Physik und Biologie, insbesondere durch die Leistungskurse in ebendiesen Fächern hin. Damit könne die Schule in diesem Bereich ein Bildungsangebot liefern, das den Anforderungen der Wirtschaft und der Universitäten mehr als genüge. Schulleiter Michael Kamlage konnte zum einen von stabilen Schülerzahlen und zum anderen von einer sehr guten Lehrerversorgung berichten. Diese ermögliche die Einrichtung kleiner Kurse in der Oberstufe und ein vielfältiges Förderangebot.
Im Rahmen der Digitalisierung verfügen die Fürstenbergschulen neben den modernen Multimediaräumen nun über drei mobile iPad-Klassensätze und über zwei mobile Koffer MacBooks für den Einsatz im Klassenraum. Daneben seien mittlerweile sehr viele Klassen mit interaktiven Tafeln, sogenannten Smartboards, Dokumentenkameras und Beamern ausgestattet. Die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten dieser Geräte führte Kamlage den Eltern abschließend in einem Klassenraum am Beispiel des Mathematikunterrichts vor.

Bildunterschrift: Schulleiter Michael Kamlage und seine Stellvertreterin Barbara Müller (hinten v.l.) freuen sich über die Wiederwahl von Frank Schneider und Cornelia Maag (vorne v.l.)


Erstveröffentlichung am 16.10.2018 in der Ibbenbürener Volkszeitung

Schulpflegschaft Oktober 2017

Einstimmig wurden Cornelia Maag und Frank Schneider in der Schulpflegschaftssitzung des Fürstenberg-Gymnasiums als Vorsitzende wiedergewählt. Stellvertretend für die zahlreich anwesenden Elternvertreter hoben beide die gute Zusammenarbeit zwischen Eltern und Schule als ein zentrales Element der Schulentwicklung hervor. Schwerpunkte der Versammlung bildeten die baulichen wie technischen Modernisierungsmaßnahmen als auch pädagogische Entwicklungen in der Schule.

Im kommenden Jahr seien die 1,5 Millionen Euro schweren Sanierungsmaßnahmen im naturwissenschaftlichen Trakt der Fürstenberg-Schulen abgeschlossen, wie die stellvertretende Schulleiterin Bärbel Müller ausführte. Nach den Biologie- und Chemieräumen habe man nun die Physikräume vollständig saniert, so dass immer mehr Fachräume universitären Standards entsprächen. Bis 2018 stünde lediglich noch die Sanierung eines Chemie- und zweier Biologieräume auf dem Plan. Müller freute sich auch über die kontinuierliche Anschaffung von Active-Boards und die weitere Ausstattung der Klassenräume mit Beamern und Dokumentenkameras.

Als hocherfreulich stellte Schulleiter Michael Kamlage die deutliche Zunahme der Schülerzahlen in der gymnasialen Oberstufe durch den Übergang vieler Realschüler heraus. Gerade auf die Ermöglichung dieses Übergangs von der Sekundarstufe I zur gymnasialen Oberstufe lege die Schule besonderen Wert. Um den Übergang noch mehr zu erleichtern und den Wünschen der Schüler entgegenzukommen, solle ein Programm zum methodischen Lernen in der Oberstufe entwickelt werden. Zugleich ermögliche eine gute Lehrerversorgung weiterhin die Einrichtung kleiner Kurse und eines breiten Wahlangebots.

Auf großes Interesse der Eltern stießen zwei Projekte der Schulentwicklung: Im Rahmen einer zweitägigen Fortbildung wolle sich das Lehrerkollegium Ende Februar mit Fragen der Entwicklungspsychologie und deren Auswirkungen auf das Lernverhalten bei Kindern und Jugendlichen beschäftigen. Für die Zusammenarbeit mit dem Fachbereich Psychologie der Universität Osnabrück und Psychotherapeuten aus Münster werde ein beweglicher Ferientag genutzt, wie Kamlage betonte. Ein zweites großes Projekt mit ähnlicher Zielrichtung bestehe in der professionellen Ausbildung von acht Lehrern zu Lerncoaches. Schon in diesem Schuljahr stünden dafür Stunden zur Verfügung, in denen die Schüler individuelle Lernschwierigkeiten zusammen mit einem Coach angehen können.

Erstveröffentlichung am 09.10.2017 in der Ibbenbürener Volkszeitung

Verabschiedung von Marion Ifland

Einstimmig sprachen die zahlreichen Elternvertreter des Fürstenberg-Gymnasiums Cornelia Maag als Vorsitzender der Schulpflegschaft das Vertrauen aus. Frank Schneider, Vater zweier Kinder aus der 8a3 und der Q1, löste die bisherige Stellvertreterin Marion Ifland ab, deren Tochter im Sommer mit dem Abitur die Schule verließ. Unter großem Applaus für ihre Arbeit überreichten Schulleiter Kamlage und Cornelia Maag zum Abschied einen Blumenstrauß und einen Präsentkorb.

Anlässlich der Einführung des landesweiten Programms „Kein Abschluss ohne Anschluss“ (kurz: „KAoA“) an öffentlichen Schulen stellten die Lehrer Peter Sterthaus und Markus Möckel die Studien- und Berufsberatung des Fürstenberg-Gymnasiums vor. Für die private bischöfliche Schule besteht nämlich keine Verpflichtung zur Übernahme des neuen Programms, das bereits zu Beginn der achten Klasse –unabhängig von der Schulform– berufliche Potentiale ermitteln soll. Vielmehr sei das Fürstenberg-Gymnasium mit dem hauseigenen ausgereiften Angebot zur Studien- und Berufsvorbereitung von der Jgst. 9 bis zur Q2 bereits gut aufgestellt, wie Peter Sterthaus feststellte. Eine deutschlandweite Umfrage unter Abiturienten des Jahres 2015 belege auch, dass sich die Schüler in Recke stark überdurchschnittlich über die Ausbildungs- und Studienmöglichkeiten informiert und in der Planung des nachschulischen Werdegangs unterstützt fühlten. Von daher wolle man die ersten Evaluationen zu „KAoA“ an anderen Schulen genau mitverfolgen.

In seinem aktuellen Bericht über die Schulsituation hob Michael Kamlage auch den besonderen Charakter des Jubiläumsjahres hervor: „Wir feiern in Recke und mit Recke“. Nicht nur die Hauptsponsoren, sondern auch zahlreiche andere Unterstützer ermöglichten ein vielfältiges und bezahlbares Programm während des gesamten Jahres. Über den traditionell großen Einsatz der Elternschaft für den Weihnachtsbasar am 27. November freue er sich jetzt schon. „Im nächsten Jahr machen wir aber nicht so viel“, sagte Kamlage mit einem Lächeln auf den Lippen. Als Besonderheiten im Jahr 2017 nannte er die Ausbildung mehrerer Kollegen zu sogenannten „Lerncoaches“, die Durchführung einer religiösen Schulwoche und das Projekt „Einstein“, mit dem sich die Schüler der Jgst. EF fächerübergreifend beschäftigen werden.

Die Nachfrage nach dem Mittagessen in der Mensa ist in den vergangenen Wochen stark gestiegen. Dies begründete die stellvertretende Schulleiterin Bärbel Müller mit dem erfolgreichen und schülerorientierten Konzept des neuen Caterers Frank Feldmann aus Hopsten. Um in der räumlichen und technischen Ausstattung der Fachräume einen möglichst „universitären Standard“ zu erreichen, sei die erste Bauphase des 1,5 Millionen Euro schweren Projektes weitestgehend umgesetzt. Auch in den Klassenräumen kämen weitere Smartboards, Elmos (Dokumentenkameras) und Nahdistanzbeamer hinzu.

Als Mitglieder der Schulkonferenz wurden gewählt: Cornelia Maag, Frank Schneider, Vera Niemann, Susanne Ostendorf, Marc Oelgeklaus und Ruth Kolkmann; Vertreter: Anke Mentrup, Jutta Ostermann, Heike Dieckmann, Johannes Konnemann, Sandra Richter, Mirja Mertens.