Schulpflegschaft Oktober 2017

Einstimmig wurden Cornelia Maag und Frank Schneider in der Schulpflegschaftssitzung des Fürstenberg-Gymnasiums als Vorsitzende wiedergewählt. Stellvertretend für die zahlreich anwesenden Elternvertreter hoben beide die gute Zusammenarbeit zwischen Eltern und Schule als ein zentrales Element der Schulentwicklung hervor. Schwerpunkte der Versammlung bildeten die baulichen wie technischen Modernisierungsmaßnahmen als auch pädagogische Entwicklungen in der Schule.

Im kommenden Jahr seien die 1,5 Millionen Euro schweren Sanierungsmaßnahmen im naturwissenschaftlichen Trakt der Fürstenberg-Schulen abgeschlossen, wie die stellvertretende Schulleiterin Bärbel Müller ausführte. Nach den Biologie- und Chemieräumen habe man nun die Physikräume vollständig saniert, so dass immer mehr Fachräume universitären Standards entsprächen. Bis 2018 stünde lediglich noch die Sanierung eines Chemie- und zweier Biologieräume auf dem Plan. Müller freute sich auch über die kontinuierliche Anschaffung von Active-Boards und die weitere Ausstattung der Klassenräume mit Beamern und Dokumentenkameras.

Als hocherfreulich stellte Schulleiter Michael Kamlage die deutliche Zunahme der Schülerzahlen in der gymnasialen Oberstufe durch den Übergang vieler Realschüler heraus. Gerade auf die Ermöglichung dieses Übergangs von der Sekundarstufe I zur gymnasialen Oberstufe lege die Schule besonderen Wert. Um den Übergang noch mehr zu erleichtern und den Wünschen der Schüler entgegenzukommen, solle ein Programm zum methodischen Lernen in der Oberstufe entwickelt werden. Zugleich ermögliche eine gute Lehrerversorgung weiterhin die Einrichtung kleiner Kurse und eines breiten Wahlangebots.

Auf großes Interesse der Eltern stießen zwei Projekte der Schulentwicklung: Im Rahmen einer zweitägigen Fortbildung wolle sich das Lehrerkollegium Ende Februar mit Fragen der Entwicklungspsychologie und deren Auswirkungen auf das Lernverhalten bei Kindern und Jugendlichen beschäftigen. Für die Zusammenarbeit mit dem Fachbereich Psychologie der Universität Osnabrück und Psychotherapeuten aus Münster werde ein beweglicher Ferientag genutzt, wie Kamlage betonte. Ein zweites großes Projekt mit ähnlicher Zielrichtung bestehe in der professionellen Ausbildung von acht Lehrern zu Lerncoaches. Schon in diesem Schuljahr stünden dafür Stunden zur Verfügung, in denen die Schüler individuelle Lernschwierigkeiten zusammen mit einem Coach angehen können.

Erstveröffentlichung am 09.10.2017 in der Ibbenbürener Volkszeitung

Verabschiedung von Marion Ifland

Einstimmig sprachen die zahlreichen Elternvertreter des Fürstenberg-Gymnasiums Cornelia Maag als Vorsitzender der Schulpflegschaft das Vertrauen aus. Frank Schneider, Vater zweier Kinder aus der 8a3 und der Q1, löste die bisherige Stellvertreterin Marion Ifland ab, deren Tochter im Sommer mit dem Abitur die Schule verließ. Unter großem Applaus für ihre Arbeit überreichten Schulleiter Kamlage und Cornelia Maag zum Abschied einen Blumenstrauß und einen Präsentkorb.

Anlässlich der Einführung des landesweiten Programms „Kein Abschluss ohne Anschluss“ (kurz: „KAoA“) an öffentlichen Schulen stellten die Lehrer Peter Sterthaus und Markus Möckel die Studien- und Berufsberatung des Fürstenberg-Gymnasiums vor. Für die private bischöfliche Schule besteht nämlich keine Verpflichtung zur Übernahme des neuen Programms, das bereits zu Beginn der achten Klasse –unabhängig von der Schulform– berufliche Potentiale ermitteln soll. Vielmehr sei das Fürstenberg-Gymnasium mit dem hauseigenen ausgereiften Angebot zur Studien- und Berufsvorbereitung von der Jgst. 9 bis zur Q2 bereits gut aufgestellt, wie Peter Sterthaus feststellte. Eine deutschlandweite Umfrage unter Abiturienten des Jahres 2015 belege auch, dass sich die Schüler in Recke stark überdurchschnittlich über die Ausbildungs- und Studienmöglichkeiten informiert und in der Planung des nachschulischen Werdegangs unterstützt fühlten. Von daher wolle man die ersten Evaluationen zu „KAoA“ an anderen Schulen genau mitverfolgen.

In seinem aktuellen Bericht über die Schulsituation hob Michael Kamlage auch den besonderen Charakter des Jubiläumsjahres hervor: „Wir feiern in Recke und mit Recke“. Nicht nur die Hauptsponsoren, sondern auch zahlreiche andere Unterstützer ermöglichten ein vielfältiges und bezahlbares Programm während des gesamten Jahres. Über den traditionell großen Einsatz der Elternschaft für den Weihnachtsbasar am 27. November freue er sich jetzt schon. „Im nächsten Jahr machen wir aber nicht so viel“, sagte Kamlage mit einem Lächeln auf den Lippen. Als Besonderheiten im Jahr 2017 nannte er die Ausbildung mehrerer Kollegen zu sogenannten „Lerncoaches“, die Durchführung einer religiösen Schulwoche und das Projekt „Einstein“, mit dem sich die Schüler der Jgst. EF fächerübergreifend beschäftigen werden.

Die Nachfrage nach dem Mittagessen in der Mensa ist in den vergangenen Wochen stark gestiegen. Dies begründete die stellvertretende Schulleiterin Bärbel Müller mit dem erfolgreichen und schülerorientierten Konzept des neuen Caterers Frank Feldmann aus Hopsten. Um in der räumlichen und technischen Ausstattung der Fachräume einen möglichst „universitären Standard“ zu erreichen, sei die erste Bauphase des 1,5 Millionen Euro schweren Projektes weitestgehend umgesetzt. Auch in den Klassenräumen kämen weitere Smartboards, Elmos (Dokumentenkameras) und Nahdistanzbeamer hinzu.

Als Mitglieder der Schulkonferenz wurden gewählt: Cornelia Maag, Frank Schneider, Vera Niemann, Susanne Ostendorf, Marc Oelgeklaus und Ruth Kolkmann; Vertreter: Anke Mentrup, Jutta Ostermann, Heike Dieckmann, Johannes Konnemann, Sandra Richter, Mirja Mertens.

Archivbild

Foto (Archiv 2014): Cornelia Maag (links), Marion Ifland (rechts)

Die Schulpflegschaftsvorsitzende Cornelia Maag begrüßte am 6. Juni ein „volles Haus“ im Klausurraum, um die Elternschaft auf den Stand neuester Informationen im Schulleben zu bringen.

So sind die beweglichen Ferientage für das Schuljahr 2016/17 der Donnerstag vor der Zeugnisausgabe (03. 02. 17), der Rosenmontag (27. 02. 17) und der Donnerstag nach Christi Himmelfahrt (26. 05. 17).

Frau Müller in Stellvertretung des erkrankten Schulleiters Kamlage freute sich zunächst namens der Versammlung über den großartigen Erfolg der Fußballmädchen (Landessieger NRW). Sie informierte dann über die aufwendigen Umbaumaßnahmen im Bereich der Naturwissenschaften und der Kunst, die sich über die nächsten Jahre hinziehen werden, und dankte ausdrücklich der Gemeinde Recke und dem Generalvikariat in Münster für das bezeigte Vertrauen in den Schulstandort Recke.

Die Anmeldezahlen sowohl für die Klassen 5 als auch die neue EF sind beständig. Es wird einige geringfügige Änderungen der Ergänzungsstundentafel in den Klassen 5 und 6 sowie ein neues Förderangebot in den schriftlichen Fächern der Klassen 8 geben.

Herr Dr. Hawig erläuterte eine Vorschlagsliste für Zeugnisbemerkungen, die Frau Stuttmann und Herr Lampe ausgearbeitet hatten, um hier eine bessere Vereinheitlichung zu erreichen. Inwieweit die Angebote des Landesprogramms „Kein Abschluss ohne Anschluss“ (KAoA) eine nützliche Bereicherung gerade für Achtklässler am Gymnasium darstellen würden, blieb in der Versammlung umstritten. Auf jeden Fall soll die Entwicklung dort beobachtet werden, um verwertbare Ansätze nicht zu verpassen.

Frau Müller wies auf die zahlreichen noch verbleibenden Veranstaltungen zum Schuljubiläum hin, etwa die „Ehemaligenparty“ am 18. Juni, die „Fürstenbergspiele“ am drittletzten Schultag vor den Sommerferien, die Wallfahrt nach Hopsten am 2. September und den Weihnachtsbasar am 27. 11., der in seiner imponierenden Größe wiederum nur mit viel Unterstützung aus der Elternschaft gelingen werde. Im Jahr 2017 findet wieder eine Religiöse Schulwoche statt.

Zu Beginn waren die neugewählten Schülersprecher Marie Wiesmann (9a2) und Timo Üffing (9a3) vorgestellt worden. Frau Ifland scheidet mit diesem Schuljahr als stellvertretende Schulpflegschaftsvorsitzende aus, womit die Nachfolgefrage akut wird.