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Die Theater-AG des Fürstenberg-Gymnasium bereitet sich wieder vor! „Miss Sophie`s Erbe“ heißt das neue Stück und ist angelehnt – der Titel lässt es vermuten – an „Dinner for One“! Zum Inhalt: Chronischer Geldmangel zwingt die einstige Operetten-Diva Ludmilla Stroganoff zu ihrer mittlerweile siebten Abschiedstournee. Doch während sie die Hauptrolle in der völlig unbekannten Operette „Die keusche Baronin“ auf Provinzbühnen trällert, ereilt sie plötzlich die Nachricht, dass sie im Testament ihrer Stiefmutter Sophie bedacht wurde. Begleitet von ihrer bissigen Assistentin Gundula reist sie zum Ansitz Kübelstein ihres Vaters Admiral Schneider, um dort ihr längst fälliges Erbe anzutreten. Doch Erblassverwalter Ross hat eine Überraschung für sie: Miss Sophie hat noch weitere Personen in ihrem Testament bedacht, welche auch nach und nach auf dem Ansitz eintreffen: der undurchsichtige Sohn von Mister Pommeroy, die raffgierige Gilla, Pflegerin von Mister Winterbottom, und der schrille Modemacher Siegfried Roy Toby. Während im Verlauf der Nacht Butler Paul sich den heftigen Avancen von Ludmilla und Siegfried erwehren muss, lernen die Erbanwärter gegenseitig ihre dunklen Geheimnisse kennen. Aber auch die miserabel kochende Köchin Marlies weiß Überraschendes zu berichten, denn Miss Sophie war alles andere als ein Engel.

In diesem Jahr sind 13 Schülerinnen und Schüler gerade dabei sich unter der Leitung von Markus Hesse auf die kommende Premiere vorzubereiten! Diese findet statt am Freitag, den 14.12., um 19.30 Uhr, am Sonntag, den 16.12., um 17.00 Uhr und am Montag, den 17.12., um 19.30 Uhr in der Aula der Fürstenberg-Schulen. Der Eintritt kostet für Erwachsene 4,00 € und für Schüler 3,00 €. Vorverkauf ab sofort bei Buchhandlung Volk in Recke und ab dem 10.12. in der Aula der Fürstenberg-Schulen.

Wir fangen gerade erst an

Theater-AG des Fürstenberg-Gymnasiums feiert ausdrucksstarke Premiere

Lebt es sich im Gefängnis tatsächlich besser als im Seniorenheim? – Der Einladung zur Premiere der Komödie „Wir fangen gerade erst an“ waren am Freitagabend knapp 300 Zuschauer in die Aula der Fürstenbergschulen gefolgt. Das erfahrene Schülerensemble unter der Regie von Markus Hesse zeigte eine ausdrucksstarke, lustige und einfühlsame Erzählung fünf rüstiger Rentner, die sich ihren Traum vom Glück jenseits des Altenheims erfüllen wollen.
In der Seniorenresidenz mit dem wohlklingenden Namen „Diamant“ spitzt sich die Situation zu: Denise Schierbaum als Schwester Barbro und Jens Brüggemann als Heimleiter Mattson lassen in ihrer rücksichtslosen Tonart erkennen, dass ihnen mit drastischen Sparmaßnahmen das eigene finanzielle Wohl mehr am Herzen liegt als das der Bewohner.
Eine Fernsehreportage bringt die Senioren auf den Gedanken, im Gefängnis lebe man deutlich komfortabler als in ihrem Altenheim. In der Vorbereitung auf ein Verbrechen – schließlich müssen sie ja kriminell werden, um ins Gefängnis zu kommen – zeigt sich Märtha (Mandy Schwienhorst) schnell als Ideengeberin und selbstbewusste Anführerin der eingeschworenen Rentnerbande. Der Plan: „Den Reichen das Geld nehmen, um es den Armen zu geben.“
Im Fitnessstudio – dargestellt durch einen schuleigenen Videobeitrag – gibt sie die Richtung vor, um auch den rückenleidenden und mal schläfrig, mal euphorisch wirkenden Kratze (Michael Brüggemann) auf Hochtouren zu bringen. Für ihr erstes Verbrechen quartieren sich die fünf Senioren in einem Luxushotel mit stilgerechtem Butler (Tabea Meck) ein. Spätestens dort offenbart sich Geldgeberin Anna-Greta (Anna-Maria Bergmann) als launische Diva innerhalb des Quintetts. Stina (Ricarda Hülsmann) fällt hingegen durch ihre Schusseligkeit auf, weil sie oft die richtige Brille sucht. Derweil zeigt sich Snille (Pius Nospickel) als kluger, erfinderischer Kopf innerhalb der Bande. Der Plan, schwerreiche Gäste im Wellnessbereich des Hotels zu bestehlen, gelingt nicht so wie erhofft – die ersehnte Gefängnisstrafe bleibt aus.
Mithilfe einer gutgläubigen Museumsführerin (Malin Hörnschemeyer) und ihrem gebrechlichen Auftreten schafft es die Truppe, kostbarste Gemälde zu stehlen und ein Lösegeld in Höhe von 10 Millionen Euro zu erzwingen, das unerklärlich verschwindet. Erst mit Nachdruck nehmen die Polizisten Strömberg (Sara-Marie Zweihoff) und Petterson (Sebastian Kreling) die Selbstanzeige der Rentnerbande ernst, ehe die Gefängniswärterin (Katharina Bergmann) die ordnungsgemäße Inhaftierung der grauhaarigen Gauner vornimmt.
Im Gefängnis scheint dann vieles besser zu sein, redet sich Kratze sein, obwohl die Bande nach Geschlechtern getrennt untergebracht ist, wie Snille bedauerlicherweise feststellen muss. Die Performance und die Anwesenheit des Unterstufenchores unter der Leitung von Eva Bachmann sorgen zusätzlich für Gangsteratmosphäre. Und in dieser Umgebung knüpfen Märtha, Anna-Greta und Stina Kontakt zu den dubiosen und zugleich lustigen Gestalten Jugo (Anne Philipp) und Chantal (Anna Hannebohm), um einen Bankraub zu planen. Wegen guter Führung frühzeitig entlassen sind die Senioren schließlich wieder im Haus „Diamant“ vereint. Dabei führen sie in einem Katz-und-Maus-Spiel die beiden Polizisten Strömberg und Petterson immer wieder an der Nase herum. Mithilfe von Anna-Gretas Internetbekanntschaft Gunnar (Anne Philipp) gelingt der finale Millionenraub, an dem sich die geldgierige Heimleitung bedient, aufgrund einer geplatzten Farbpatrone in der Geldkassette aber als vermeintlicher Täter in Szene gesetzt wird. In Freiheit – jenseits des Seniorenheims und jenseits des Gefängnisses – beginnen die Senioren schließlich das Leben in vollen Zügen zu genießen.

Erstveröffentlichung am 13.11.2017 in der Ibbenbürener Volkszeitung

 

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Ozio Gallery

Theater-AG

„Wir fangen gerade erst an", so der Titel des diesjährigen Theaterstückes der Theater-AG des Fürstenberg-Gymnasiums. Nicht ganz ernst gemeint und mit viel Witz präsentiert sich hier ein  Stück, welches sich mal auf lustige Art und Weise mit dem Thema Alter beschäftigt. Ein Seniorenheim, eine neue Leitung, die nur auf Sparen aus ist. Wo wird gespart? Bei den alten Leuten. Fünf der alten Herrschaften fangen an sich zu wehren, als sie durch Zufall einen Bericht eines Gefängnisses sehen und beschließen: Wir wollen auch dort hin, dann geht es uns besser als hier! Der Haken: Sie müssen kriminell werden!  Gesagt, getan! Nach anfänglichem Tiefgang klappt es, und ihr Plan geht auf. Mit dem Plan, die Welt der Senioren mit einem selbst gegründeten Diebstahlfond zu verbessern, drehen sie das ganz große Ding! Aber kann es sein? Können diese alten gebrechlichen Menschen solche Dinge tun? Keiner glaubt das... Die neue Leitung ist auf Zack, aber ist sie und auch die Polizei den Senioren gewachsen? Das diesjährige Stück der Schüler des Fürstenberg-Gymnasiums verspricht wieder mit viel Witz das Publikum zu unterhalten.

Die Premiere findet statt am Freitag, den 10. November, um 19.30 Uhr in der Aula des Fürstenberg Gymnasiums. Eine weitere Aufführung am Sonntag, den 12. November, um 17 Uhr und die Denier dann am Montag, den 13. November, um 19.30 Uhr. Eintritt für Erwachsene 4 Euro und für Schüler 3 Euro.

Karten im Vorverkauf bei Volk und Lührmann in Recke, in der Woche vor der Premiere jeweils in den Pausen in der Schule und an der Abendkasse!