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„Spotlight – Theater gegen Mobbing“: Projekttag der sechsten Klassen

Soziales Lernen wird am Fürstenberg-Gymnasium großgeschrieben. Einen Baustein stellt der Projekttag „Spotlight – Theater gegen Mobbing“ für die sechsten Klassen dar, der in den vergangenen Wochen durchgeführt wurde. Mobbing zu erkennen, die Perspektive des Ausgegrenzten einzunehmen und Strategien der Klassengemeinschaft gegen Ausgrenzungen zu entwickeln, waren die Schwerpunkte des Tages.
Klassenweise schauten die Sechstklässler zunächst einen Spielfilm mit dem Thema „Mobbing“. Anschließend spielten sie eine selbst ausgesuchte Szene aus dem Film nach und versuchten in dem Rollenspiel die Gefühle der gemobbten Personen aufzudecken. Um die Mobbingsituation in der Klasse aufzulösen, erkannten die Teilnehmer schnell, dass gemobbte Schüler auf die entschiedene Hilfe der Klassenkameraden angewiesen sind. Der Weg aus der „Mobbingfalle“ führte über Schülergespräche im Plenum zu unterschiedlichen schülerorientierten Lösungsstrategien.

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Können solche Konflikte auch in der eigenen Klasse auftreten? Diese Frage diskutierten die Schüler anschließend nach Geschlechtern getrennt mit den betreuenden Lehrern. Zum Abschluss des Projekttages kamen die Schülerinnen und Schüler in der Klasse wieder zusammen, um zu klären, ob es geschlechtsspezifische Konflikte zwischen Mädchen und Jungen gibt. Der Tag endete schließlich mit gruppendynamischen Spielen (siehe Fotos).

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Hintergrund: Der Arbeitskreis soziale Bildung und Beratung e.V. (asb) Münster hat unter dem Titel „SPOTLIGHT — Theater gegen Mobbing“ einen Projekttag für die Klassen 6 entwickelt, der die Schülerinnen und Schüler für das Thema „Mobbing“ sensibilisiert und konkrete Mobbingsituationen in den Klassen beleuchtet. Zehn Lehrerinnen und Lehrer des Fürstenberg-Gymnasiums haben an einer entsprechenden Fortbildung teilgenommen und begleiten jedes Jahr das theaterpädagogische Projekt.

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In der letzten Woche vor den Ferien haben sich zwölf Schülerinnen und Schüler für ihre neue Aufgabe als „fitte Paten“ ausbilden lassen. Barbara Buchalle hat als verantwortliche Beratungslehrerin die eintägige Veranstaltung geleitet, die einen Baustein im Rahmen des Sozialen Lernens darstellt. Ziel der Ausbildung ist es, die fitten Paten dazu zu befähigen, die neuen 5er als Ganzes gerade zu Beginn ihrer Gruppenfindungsphase im sozialen Miteinander zu unterstützen, um so auch den Start am Fürstenberg-Gymnasium zu erleichtern und den jüngeren Schülern als Ansprechpartner zur Verfügung zu stehen.

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Klasse

Paul aus der 5a3 ist immer noch nachhaltig beeindruckt von der Geschichte, die den fünften Klassen vorgelesen wurde: Da ist ein kleiner schwarzer Fisch namens Swimmy, dessen Freunde von einem großen Fisch gefressen werden. Auf einer abenteuerlichen Reise durch den Ozean findet er einen neuen Schwarm roter Fische, die als Gruppe die Form eines großen Fisches einnehmen. Swimmy spielt das Auge. Und allen zuhörenden Fünftklässlern wurde dabei klar: „Obwohl wir alle klein sind, sind wir gemeinsam stark!“ Beim Klassewerdentag in der Arche lernten sich die Fünftklässler deshalb nicht nur besser kennen, sondern bastelten aus kleinen Fischen – zugleich Schülersteckbriefen – einen großen Fisch, der nun in den Klassenräumen hängt zur Erinnerung daran, dass man in der Gemeinschaft stärker ist als alleine.

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