kinder

Medienkompetenztage des Fürstenberg-Gymnasiums

Anlässlich des 30. Geburtstags der Verabschiedung der „UN-Konvention über die Rechte des Kindes“ standen die Medienkompetenztage für die 5. Klassen des Fürstenberg-Gymnasiums in diesem Jahr unter dem Motto „Kinderrechte und soziale Medien“. Im Zeitalter von WhatsApp, Instagram, TikTok und Co. moderne Verbindungen herzustellen, fällt nicht schwer. So fordert zum Beispiel Artikel 16 den „Schutz der Privatsphäre“, Artikel 17 den „Zugang zu Informationen und Medien“ und Artikel 19 den „Schutz vor Gewaltanwendung und Misshandlung“.

Um die komplexen und oft problematischen Auswirkungen und Folgen der neuen Medien kindgerecht zu bearbeiten, hatten sich die externen Medienpädagogen um Rene Neubert von der „Initiative für informelle Bildung“ eine Menge einfallen lassen. Mit Hilfe einer Ampel und der 5-Finger-Methode erarbeiteten die Fünftklässler Kriterien für sichere Profilbilder, in einem Rollenspiel wurden die Themen „Hate Speech“ und „Cybermobbing“ anschaulich. Und dass Kinder heute eine Vielzahl von Apps und sozialen Netzwerken nutzen, wurde deutlich im App-Memory und im Spiel „Alle, die…“. Anhand von WhatsApp und Instagram wurden die Schülerinnen und Schüler für Fragen der Privatsphäre und des Urheberrechts sensibilisiert und im Klassenverband einigte man sich auf Kommunikationsregeln für den Klassenchat. Da Kinder – gerade im Bereich der neuen Medien – lieber von Gleichaltrigen lernen, wurden die Referenten von den Medienscouts aus der Jahrgangsstufe EF unterstützt, die ihr Wissen als „peer-to-peer-education“ vermitteln konnten.

Finanziell gefördert wurden die Medienkompetenztage von der evangelischen Jugend-bildungsstätte in Tecklenburg. Am 23. Januar 2020 haben die Eltern die Möglichkeit sich bei einem Informationsabend über die Chancen und Gefahren der neuen Medien zu informieren.

Erstveröffentlichung am 18.12.2019 in der Ibbenbürener Volkszeitung

ozio_gallery_nano

bild

Projekttag der fünften Klassen zum verantwortungsbewussten Umgang mit WhatsApp, Instagram und Co.
Um sich den Gefahren, Rechten, Pflichten und angemessen Umgangsformen im Netz frühzeitig bewusst zu werden, nahmen auch in diesem Jahr alle Fünftklässler der Fürstenbergschulen jeweils einen ganzen Tag an den Medienkompetenztagen teil. Unter der Anleitung fachkräftiger Medienpädagogen um Leo Cresnar (Jugendbildungsstätte Tecklenburg) und den Medienscouts der Jahrgangsstufe 9 konnten die Schüler der Klassen 5 Grundsätze zu einem verantwortungsbewussten Umgang mit sozialen Netzwerken erarbeiten: Nach welchen Kriterien wähle ich ein gutes Profilbild aus? Oder wie bearbeite ich meine Fotos? Welche Bilder darf ich überhaupt veröffentlichen? Und ab wann spricht man eigentlich von Cybermobbing? Die konstruktive Zusammenarbeit der Sextaner mündete schließlich auch in die Erstellung verbindlicher WhatsApp-Klassenregeln, die über die Medienkompetenztage hinaus gültig sind.
Das Konzept, die Schüler-Medienscouts als praxisnahe „Lehrer“ einzusetzen, sei bei den Fünftklässlern wieder gut angekommen, wie die betreuenden Lehrer Peter Sterthaus und Martin Eichholz unterstrichen.

mkt

mkt

Medienscouts

Liebe Fürstenberger!

Dürfen wir uns vorstellen? Wir sind die neuen Medienscouts und wir haben von Freitag, 16.11., bis Sonntag, 18.11. 2018, eine dreitägige medienpädagogische Ausbildung in der Jugendbildungsstätte Tecklenburg gemacht.Medienscouts

Dabei haben wir viele neue Dinge im Bereich „neue Medien“ und rund um das Internet gelernt, zum Beispiel:

✓ Grundlagen der Rechtskunde in sozialen Netzwerken
● Bildrechte
● Urheberrechte
● Allgemeine Geschäftsbedingungen
● Datenschutz
✓ Sicheres Kommunizieren in sozialen Messengern (z. B. WhatsApp) sowie das Erkennen von sicheren Profilbildern
✓ Erkennen von Mobbing und Cybermobbing und daraus resultierende Handlungsstrategien und Hilfestellung
✓ Kennenlernen verschiedener Apps, deren Möglichkeiten und Gefahren
✓ Einführung in die Themenbereiche „Hate Speech“ und „Sexting“ sowie Möglichkeiten zu agieren
✓ Persönlichkeitstraining: sicheres Auftreten als Medienscout sowie Anleiterkompetenzen.

Wir verstehen uns als Ansprechpartner für alle Schülerinnen und Schüler des Fürstenberg-Gymnasiums rund um das Thema „neue Medien“. Wenn Ihr also Fragen zum Beispiel zu Cybermobbing, WhatsAppp oder andere Fragen im Bereich der „neuen Medien“ habt, könnt Ihr Euch gerne bei uns melden.

So könnt Ihr uns erreichen:
✓ immer dienstags in der B-Woche, 8./9. Std. in Raum 13
✓ per Email Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
✓ über den SV-Briefkasten
✓ über unsere AG-Lehrer Herrn Eichholz und Herrn Sterthaus
✓ oder Ihr sprecht uns einfach persönlich an!

Wir freuen uns auf die zukünftige Zusammenarbeit mit Euch!

Eure Medienscouts aus der Kl. 9 sind:

9a1: Ellen Krone, Leonie Boße, Carlotta Bach, Merit Weber, Sandra Hagemann, Helen Heukamp

9a2: Nicole Petzke

9a3: Lara Lindemann, Svenja Schindler, Katharina Rass, Hannah Sostmann, Jessika Renken, Chantal Boczek, Jule Pohlmann

ozio_gallery_nano

soziale Netzwerke

Fünftklässler lernen verantwortungsbewussten Umgang mit sozialen Netzwerken

Nicht nur WhatsApp, sondern auch Instagram, Snapchat und Facebook spielen als soziale Netzwerke eine zunehmende Rolle in der Welt junger Menschen. Um sich den Gefahren, Rechten, Pflichten und angemessen Umgangsformen im Netz frühzeitig bewusst zu werden, nahmen auch in diesem Jahr alle Fünftklässler der Fürstenbergschulen jeweils einen ganzen Tag an den Medienkompetenztagen teil. Unter der Anleitung fachkräftiger Medienpädagogen um Leo Cresnar (Jugendbildungsstätte Tecklenburg) und den Medienscouts der Jgst. 9 konnten die Schüler der Klassen 5 Grundsätze zu einem verantwortungsbewussten Umgang mit sozialen Netzwerken erarbeiten: Nach welchen Kriterien wähle ich ein gutes Profilbild aus? Oder wie bearbeite ich meine Fotos? Welche Bilder darf ich überhaupt veröffentlichen? Und ab wann spricht man eigentlich von Cybermobbing? Die konstruktive Zusammenarbeit der Sextaner mündete schließlich auch in die Erstellung verbindlicher WhatsApp-Klassenregeln, die über die Medienkompetenztage hinaus gültig sind. Das Konzept der „Peer-to-peer-education“ – die Medienscouts als praxisnahe „Lehrer“ – sei bei den Fünftklässlern wieder gut angekommen, wie die betreuenden Lehrer Peter Sterthaus und Martin Eichholz unterstrichen.

ozio_gallery_nano

 

Im folgenden Videoclip – erstellt von der Medienwerkstatt – stellen sich die Medienscouts des Fürstenberg-Gymnasiums vor:

Mit Smartphone auf dem Schulhof

Soziale Netzwerke gewinnen immer früher eine wachsende Bedeutung für junge Menschen. Das Internet und vor allem Smartphones ermöglichen eine schnelle und einfache Kommunikation mit jedem zu jeder Zeit. WhatsApp, Twitter, Instagramm, Snapchat, Facebook etc. sind die Plattformen, auf denen sich zunehmend Teile zwischenmenschlicher Beziehungen abspielen. Die Konsequenzen dessen, was Jugendliche dabei von sich selbst oder anderen im Netz preisgeben, werden bisweilen unterschätzt.
Um diesen neuen medialen Herausforderungen entgegenzutreten, nahmen die ersten Fünftklässler der Fürstenbergschulen in den vergangenen zwei Wochen jeweils einen ganzen Tag an den Medienkompetenztagen teil. Im Mittelpunkt des sozialen Lernens stand daher die Sensibilisierung für persönliche Daten und vor allem für Fotos in sozialen Netzwerken. Ohne Lehrer, aber unter Anleitung fachkräftiger Medienpädagogen um Leo Cresnar (Jugendbildungsstätte Tecklenburg) und den „frisch ausgebildeten“ Medienscouts der Realschule und des Gymnasiums konnten die Schüler der Klassen 5 Grundsätze zu einem verantwortungsbewussten Umgang mit sozialen Netzwerken erarbeiten. In den Klassen- und ausgewählten Smartboardräumen der Schule hatten die Betreuer eigens mediale Lernlandschaften hergerichtet.
Ein zentraler Aspekt war der Umgang mit und die Verbreitung von eigenen Bildern bei WhatsApp und Co. Denn einmal verschickte Bilder können nicht „zurückgeholt“ werden. Um Manipulationen durch andere vorzubeugen (z.B. bei Cybermobbing), verfremdeten die Schüler am Computer ihre eigenen Porträtbilder, ohne den Wiedererkennungseffekt zu zerstören, wohl aber den Missbrauch  dieser Fotos zu verhindern. Auch die Begriffe „Urheberrecht“ oder „Persönlichkeitsrecht“ lernten die Fünftklässler kennen: Dass die Missachtung solcher Rechte auch juristische Folgen haben kann, führte den Schülern noch einmal vor Augen, welche Tragweite ihres Handelns sich im Umgang mit Bildern Fremder im Netz ergeben kann.
Die koordinierenden Lehrer hoben abschließend die tolle Arbeit der älteren Schüler hervor und unterstrichen damit noch einmal das gut funktionierende Prinzip der „Peer-to-peer-education“: „Unsere Medienscouts können den 5ern vieles besser erklären als wir.“

ozio_gallery_nano