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Projekttag der fünften Klassen zum verantwortungsbewussten Umgang mit WhatsApp, Instagram und Co.
Um sich den Gefahren, Rechten, Pflichten und angemessen Umgangsformen im Netz frühzeitig bewusst zu werden, nahmen in diesem Jahr alle Fünftklässler der Fürstenbergschulen jeweils einen ganzen Tag an den Medienkompetenztagen in Tecklenburg teil. Unter der Anleitung fachkräftiger Medienpädagogen um Leo Cresnar (Jugendbildungsstätte Tecklenburg) konnten die Schüler der Klassen 5 Grundsätze zu einem verantwortungsbewussten Umgang mit sozialen Netzwerken erarbeiten: Nach welchen Kriterien wähle ich ein gutes Profilbild aus? Oder wie bearbeite ich meine Fotos? Welche Bilder darf ich überhaupt veröffentlichen? Und ab wann spricht man eigentlich von Cybermobbing? Die konstruktive Zusammenarbeit der Sextaner mündete schließlich auch in die Erstellung verbindlicher WhatsApp-Klassenregeln, die über die Medienkompetenztage hinaus gültig sind.

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Fotos: Kira Rohlmann

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Medienkompetenztage des Fürstenberg-Gymnasiums

Anlässlich des 30. Geburtstags der Verabschiedung der „UN-Konvention über die Rechte des Kindes“ standen die Medienkompetenztage für die 5. Klassen des Fürstenberg-Gymnasiums in diesem Jahr unter dem Motto „Kinderrechte und soziale Medien“. Im Zeitalter von WhatsApp, Instagram, TikTok und Co. moderne Verbindungen herzustellen, fällt nicht schwer. So fordert zum Beispiel Artikel 16 den „Schutz der Privatsphäre“, Artikel 17 den „Zugang zu Informationen und Medien“ und Artikel 19 den „Schutz vor Gewaltanwendung und Misshandlung“.

Um die komplexen und oft problematischen Auswirkungen und Folgen der neuen Medien kindgerecht zu bearbeiten, hatten sich die externen Medienpädagogen um Rene Neubert von der „Initiative für informelle Bildung“ eine Menge einfallen lassen. Mit Hilfe einer Ampel und der 5-Finger-Methode erarbeiteten die Fünftklässler Kriterien für sichere Profilbilder, in einem Rollenspiel wurden die Themen „Hate Speech“ und „Cybermobbing“ anschaulich. Und dass Kinder heute eine Vielzahl von Apps und sozialen Netzwerken nutzen, wurde deutlich im App-Memory und im Spiel „Alle, die…“. Anhand von WhatsApp und Instagram wurden die Schülerinnen und Schüler für Fragen der Privatsphäre und des Urheberrechts sensibilisiert und im Klassenverband einigte man sich auf Kommunikationsregeln für den Klassenchat. Da Kinder – gerade im Bereich der neuen Medien – lieber von Gleichaltrigen lernen, wurden die Referenten von den Medienscouts aus der Jahrgangsstufe EF unterstützt, die ihr Wissen als „peer-to-peer-education“ vermitteln konnten.

Finanziell gefördert wurden die Medienkompetenztage von der evangelischen Jugend-bildungsstätte in Tecklenburg. Am 23. Januar 2020 haben die Eltern die Möglichkeit sich bei einem Informationsabend über die Chancen und Gefahren der neuen Medien zu informieren.

Erstveröffentlichung am 18.12.2019 in der Ibbenbürener Volkszeitung

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