Gottesdienst

Als positive Unterbrechung des Schulalltags ohne die typischen Schulthemen erwies sich die Religiöse Schulwoche für die Jahrgangsstufen 9 und EF des Fürstenberg-Gymnasiums. Den Schluss- und Höhepunkt bildete am Freitag der selbst gestaltete Gottesdienst unter dem Motto „Suche Frieden, ich biete…  – welchen Beitrag kann ICH (auch im Alltäglichen) zum Frieden leisten?“, das seine Anlehnung an das Thema des Katholikentages im nächsten Jahr in Münster fand.

Die Referenten

Eine Woche lang stellte sich ein ökumenisches Team von elf Theologen und Pädagogen (siehe Foto) den Schülern als Dialogpartner über Glaubens- und Lebensfragen zur Verfügung. In kleinen Gruppen kamen sie mit etwa zwölf Teilnehmern für jeweils zwei Schulstunden am Vormittag ins Gespräch. In der übrigen Zeit fand regulärer Schulunterricht statt. Es gab keinen festen „Themenkatalog“ und auch keine Vorträge. Ziel war es nämlich, dass sich die Teilnehmer einer Gruppe selbst einbringen, was sie als Frage ihrer persönlichen Lebensgrundlage und Lebensgestaltung für wichtig halten. „Wer oder Was gibt mir in meinem Leben Bedeutung?“, lautete die Impulsfrage für die Schulwoche. Je größer in einer Gruppe die Offenheit und das wechselseitige Vertrauen wurde, umso mehr gelangten die Gespräche eine Tiefe bis hin zur ausdrücklichen religiösen Fragestellung. Dabei sei eine „auffällig starke Gemeinschaft spürbar“ gewesen in einer Schule, die bereits viele spirituelle Angebote bereithalte, wie Patrick Schoden mit seiner Erfahrung als leitender Referent im Bistum Münster feststellte. Im Wechsel der Gesprächskreise mit dem laufenden Schulunterricht hätten die Beteiligten trotz der Einengung auch eine Chance gesehen: „Unter ganz normalen Alltagsbedingungen kann ein Umgang erfahren werden, der in seiner Besonderheit auch Spuren für die Zeit nach der Schulwoche hinterlässt.“

Gesprächskreis

Von den Schülern der Jahrgangsstufen 9 und EF gab es schließlich eine klare Weiterempfehlung für die nachfolgenden Jahrgänge zur erneuten Durchführung in zwei Jahren. Als Teil einer „ganzheitlichen Bildung“ am Fürstenberg-Gymnasium unterstrich Schulleiter Michael Kamlage die Bedeutung der Religiösen Woche, die in Verbindung mit dem Sozialpraktikum in der EF einen besonderen Einstieg in die Oberstufe ermögliche. Sehr zufrieden war auch Marita Niggemann-Werth, Ansprechpartnerin der Schule für das Team der Referenten und verantwortlich für die Organisation und Durchführung der Religiösen Schulwoche, die in einer ökumenischen Kooperation der Abteilung „Schulpastoral“ im Bischöflichen Generalvikariat und dem Dienst an den Schulen der Evangelischen Kirche in Westfalen durchgeführt wird.

Erstveröffentlichung am 27.03.2017 in der Ibbenbürener Volkszeitung

Als Atempause im Schulalltag erwies sich die Religiöse Schulwoche für die Klassen 9 und die Jahrgangsstufe EF (Einführungsphase), die am Freitag mit einem Gottesdienst zu Ende ging. Sie bot den Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, sich mit sich selbst und mit ihren Mitschülern intensiver auseinander zu setzen.

„Welche Werte braucht die Welt von morgen?“, unter dieser Fragestellung waren die Eltern der Schülerinnen und Schüler im Rahmen der Religiösen Schulwoche zu einem Elternabend eingeladen. Schulleiter Michael Kamlage begrüßte die Eltern und stellte ihnen die Referenten der Woche vor: Für das Bischöfliche Generalvikariat als Träger auf katholischer Seite Markus Mischendahl und den Dienst an Schulen als Träger auf evangelischer Seite Pfarrerin Britta Möhring.