wirtschaft

Ist vegane Ernährung nachhaltig? Welche negativen Auswirkungen hat die Marktmacht großer Online-Unternehmen? Sind Elektroautos wirklich umweltfreundlich? Welche Möglichkeiten gibt es Plastikmüll zu vermeiden? Was ist besser für die Umwelt – online oder vor Ort kaufen?

Mit diesen und ähnlichen hochaktuellen Fragestellungen beschäftigen sich Schülerinnen und Schüler der 9. und 10. Klassen am Fürstenberg-Gymnasium in dem Projekt „Wirtschafts.Forscher!“. Ziel des Projektes, das vom Institut für ökonomische Bildung der Universität Oldenburg, Education Y, PWC und der Karl-Schlecht-Stiftung betreut und finanziert wird, ist eine fachlich fundierte und mehrperspektivische Auseinandersetzung mit ethischen Fragestellungen in der Wirtschaft. Problemorientierte Unterrichtsreihen wie „Smart = grün?“ oder „Wie wir morgen einkaufen“ behandeln Dilemma-Situationen im Konfliktfeld Wirtschaft, Ethik und Digitalisierung. Peter Richter, Lehrer für Sozialwissenschaften, freut sich ganz besonders auf die Vorstellung der kreativen Projekte: „Die Schülerinnen und Schüler arbeiten hochmotiviert in der virtuellen Lernumgebung an Podcasts und Erklärvideos.“

Aufgrund der aktuellen Coronabedingungen konnten die Auftaktworkshops leider nicht in Präsenz stattfinden, sodass die Referenten von der Uni Oldenburg online per Videokonferenz zugeschaltet wurden. In Form von Webinaren konnten die Schülerinnen und Schüler an den schuleigenen Tablets aktiv mitarbeiten. Für Phasen im Plenum nutze man die Smartboards und für Gruppenarbeiten und kleinere Projekte zog man sich in virtuelle „Break-Out-Rooms“ zurück. Der betreuende Lehrer Peter Sterthaus freute sich, dass die Technik so gut funktionierte und betonte: „Die Arbeit in Videokonferenzen ist in der Wirtschaft schon ganz normal geworden, umso schöner, dass unsere Schüler diese Erfahrung machen konnten.“ Höhepunkt und Abschluss der Projekte ist der „Digital Economic Youth Summit“ nächstes Jahr im Mai.

Weiter Informationen www.wirtschafts-forscher.de

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Am Mittwoch, den 02.12.2020, war die Aufregung in den Klassen 5a2 und 5a3 groß, denn der erst kürzlich neu gewählte Recker Bürgermeister war zu Besuch. Eingebettet in den Politikunterricht zum Thema „Politik in der Gemeinde“ hatten ihn Carolin Thünemann und Peter Richter als Politiklehrer der beiden Klassen zu einem Besuch in die Schule eingeladen. „Es war keine Frage, ob ich herkomme, sondern wann“, freute sich Vos über das Interesse der Schülerinnen und Schüler.
Nach einer kurzen Begrüßung durch Peter Richter folgte eine Vorstellung seitens des Bürgermeisters, dem sich ein wahres Feuerwerk an Fragen anschloss, die eine große Bandbreite an Themen abdeckten. Neben persönlichen Fragen zu seinem Haus, seinen Haustieren und seiner Familie beantwortete Vos auch viele Fragen zu unterschiedlichen politischen Themen. Einige Kinder trugen auch ganz spezifische Wünsche an Vos heran. So würde Max aus der 5a3 gerne eine zentrale Kronkorken-Sammelstelle im Rathaus einrichten, sodass von diesem Erlös PTBS Therapiehunde ausgebildet werden können. Ella aus der 5a2 kam als Botschafterin ihrer Siedlung und übergab dem Bürgermeister am Ende der 45-minütigen Veranstaltung einen Zettel mit den gesammelten Anliegen der Anwohnerinnen und Anwohner.
Vos nutzte seinen Besuch an der Schule, um anschließend auch mit dem Direktor des Fürstenberg Gymnasiums ausgiebig ins Gespräch zu kommen. „Für die Schülerinnen und Schüler ist es sehr wertvoll festzustellen, dass Politik nicht nur im Fernsehen oder Politikbuch stattfindet – sondern hier vor Ort“, stellte Peter Richter fest. „Die praxisnahe Stunde löste eine regelrechte Begeisterung bei den Schülerinnen und Schülern aus, sodass sie auf einen weiteren Besuch des Bürgermeisters hoffen“, ergänzte Carolin Thünemann. Vos möchte die Zusammenarbeit mit der Schule und auch der Schülervertretung in Zukunft weiter intensivieren, um allen Schülerinnen und Schüler Gehör zu schenken.

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Sven Kretschmer nimmt an Auswahlrunde zur Physikolympiade teil
Ein Kreuzworträtsel mit physikalischen Fachbegriffen zu lösen, die Reisezeit für ein Space-Taxi zu einer Raumstation zu berechnen, temperaturabhängigen Widerstand zu bestimmen gehörte ebenso zu den Aufgaben wie die Schallgeschwindigkeit bei Raumtemperatur zu schätzen. In Hausarbeit beschäftigte sich Sven Kretschmer aus der Q1 bis September mit diesen vier Aufgabengebieten. Damit hat er an der ersten von vier bundesweit durchgeführten Runden des Auswahlwettbewerbs zur internationalen Physikolympiade teilgenommen. Physiklehrer Markus Bischof hatte zur Teilnahme an dem bekannten Wettbewerb eingeladen.


Hier alle Aufgaben zum Nachlesen.

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Laufchallenge des Fürstenberg-Gymnasiums in der Corona-Krise

Spazierengehen, Joggen oder schnelles Laufen – Bei der Laufchallenge des Fürstenberg-Gymnasiums waren alle Schüler eingeladen, sich viel zu bewegen und die eigenen Läufe mithilfe einer Running-App auf dem Smartphone zu speichern und dann täglich im Klassenordner der Lernplattform „schulbistum.de“ hochzuladen. Rund ein Drittel aller Schüler hatte sich aktiv beteiligt. Parallel zum Homeschooling in der Corona-Krise wollten die Sportreferendare Henrike Temmen und Felix Ostermann damit nicht nur die Bewegung der Fürstenberger fördern, sondern auch eine „Theorie-Praxis-Verknüpfung" herstellen, waren doch lange Zeit Sportplätze und Fitnessstudios geschlossen.

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In den sechs Wochen vor den Sommerferien kamen deshalb enorm viele Dateien und enorm viele Einzelwerte zusammen, die Temmen und Ostermann regelmäßig auswerteten. Auf dem virtuellen Weg nach Tunduru-Masasi, der tansanischen Partnerdiözese der Fürstenbergschulen, veranschaulichte die Schule auf dem Instagram-Account zurückgelegte Strecken mithilfe digitaler Weltkarten von google-Maps. Von Recke über Südfrankreich und Andalusien erreichten die Fürstenberger bereits nach zwei Wochen Al Faraa in Algerien, kurz darauf Gombe in Nigeria. Lehrer und Schüler mit körperlichen Einschränkungen durften auch Inliner oder das Fahrrad nutzen, wurden in diesen Fällen doch die zurückgelegten Kilometer mit einem bestimmten Rechenverfahren reduziert und an die Anforderungen der Läufer angepasst. Mit der eifrigen Teilnahme auch ehemaliger Schüler übertrafen die Fürstenberger schließlich mit 9.280 gelaufenen Kilometern die Luftlinie von 8.310 Kilometern zwischen Recke und Tunduru. Temmen und Ostermann zeigten sich begeistert von den Laufleistungen der Schüler: „Wir sind überwältigt von der vielen positiven Resonanz und hohen Motivation sowohl von aktiven als auch von ehemaligen Schülern des Fürstenberg-Gymnasiums.“


Der erste Platz ging an die 6. Jahrgangsstufe (1.831 Punkte, 1221km); Zweiter wurde die 7. Jahgangsstufe (1.369 Punkte, 1.053 km) und Dritter wurden die Lehrer (1.323 Punkte, 1.103km).

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Erstveröffentlichung am 04.07.2020 in der Ibbenbürener Volkszeitung