mutmacher

Fürstenberger machen Senioren Mut
Die Bewohner des Haus St. Benedikt durften sich an den Ostertagen über eine Mutmach-Aktion des Fürstenberg-Gymnasiums freuen. Schülerinnen und Schüler der Klassen 5a4 und 6a2 haben nämlich im Rahmen ihres Religionsunterrichts bei Mareike Erdmann die Idee entwickelt, Mut zu verschenken und Hoffnung zu verbreiten in Zeiten von Corona. Die Klassen wüssten auch von ihren Großeltern, dass die aktuelle Zeit besonders schwierig für ältere Menschen sei, verdeutlicht die Religionslehrerin. In eifriger Kreativität hatten die Fürstenberger bei dem besonderen Unterrichtsprojekt zu Bastelschere, Kleber, Nadel und Faden sowie zu Buntstiften gegriffen. Auf diese Weise waren nicht nur Schmunzelsteine, Schmetterlinge oder Kleeblätter entstanden, sondern auch Sonnenstrahlen, Regenbogentröpfchen oder kleine Kopfkissen, um das Herz der Empfänger aufgehen zu lassen. Um den Bewohnern des Hauses St. Beneditk ein Lächeln ins Gesicht zu zaubern, hatten die jungen Absender auf den Präsenten gerne auch Grüße oder Gedichte wie „Bum, bum, bum – Corona ist dumm!“ hinterlassen. Matthias Meymann vom Sozialen Dienst freute sich sehr über die Idee des Fürstenberg-Gymnasiums. Und auch Heimleiter Andreas Plietker bedankte sich bei den Fürstenbergern für die tolle Aktion. Es sei schön zu wissen, dass immer so viele Menschen an die Bewohnerinnen du Bewohner denken.

Bildunterschrift: Religionslehrerin Mareike Erdmann (l.) übergibt zusammen mit drei Schülerinnen des Fürstenberg-Gymnasiums dem Bewohnerbeirat und Matthias Meymann die Mutmacher.

Erstveröffentlichung am 01.04.2021 in der Ibbenbürener Volkszeitung

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annika

Annika Deja will Mathe und Physik studieren
Im Rahmen eines Probestudiums der Universität Dusiburg-Essen hat Annika Deja unter Coronabedingungen online an 16 Veranstaltungen teilgenommen, jeweils samstags für 3 Stunden. Unter dem Thema „Schwingungen und Wellen“ haben verschiedene Professoren im ersten Teil experimentelle wie theoretische Vorlesungen gehalten, bevor im zweiten Teil immer praktische Übungen im Mittelpunkt standen. In die Sitzungen musste die Oberstufenschülerin des Fürstenberg-Gymnasiums pro Woche auch zwei bis dreistündige Hausaufgaben einbringen. „Das Niveau der Aufgaben war passend“, ordnet Annika Deja das Leistungsniveau ein. Sie habe alles alleine gut meistern können, waren doch umfangreiche Kenntnisse in Mathematik und Physik gefordert. „Hut ab!“, würdigte Physiklehrer Markus Bischof den Ehrgeiz seiner LK-Schülerin, die sehr anspruchsvolle Aufgaben gelöst habe. Annikas Dejas Wunsch, im Sommer nach dem Abitur Mathematik und Physik auf Lehramt zu studieren, könne er nur bekräftigen, stünden mit der Fächerkombination auch viele andere Berufsperspektiven offen. Mit dem Einblick in die ersten zwei Jahre eines regulären Physikstudiums wisse die Fürstenbergschülerin nun, was sie erwarte.

Bildunterschrift: Annika Deja aus der Q2 des Fürstenberg-Gymnasiums kurz nach der Unterrichtsstunde des Physik-Leistungskurses bei Lehrer Markus Bischof.

Erstveröffentlichung am 04.03.2021 in der Ibbenbürener Volkszeitung.

wirtschaft

Ist vegane Ernährung nachhaltig? Welche negativen Auswirkungen hat die Marktmacht großer Online-Unternehmen? Sind Elektroautos wirklich umweltfreundlich? Welche Möglichkeiten gibt es Plastikmüll zu vermeiden? Was ist besser für die Umwelt – online oder vor Ort kaufen?

Mit diesen und ähnlichen hochaktuellen Fragestellungen beschäftigen sich Schülerinnen und Schüler der 9. und 10. Klassen am Fürstenberg-Gymnasium in dem Projekt „Wirtschafts.Forscher!“. Ziel des Projektes, das vom Institut für ökonomische Bildung der Universität Oldenburg, Education Y, PWC und der Karl-Schlecht-Stiftung betreut und finanziert wird, ist eine fachlich fundierte und mehrperspektivische Auseinandersetzung mit ethischen Fragestellungen in der Wirtschaft. Problemorientierte Unterrichtsreihen wie „Smart = grün?“ oder „Wie wir morgen einkaufen“ behandeln Dilemma-Situationen im Konfliktfeld Wirtschaft, Ethik und Digitalisierung. Peter Richter, Lehrer für Sozialwissenschaften, freut sich ganz besonders auf die Vorstellung der kreativen Projekte: „Die Schülerinnen und Schüler arbeiten hochmotiviert in der virtuellen Lernumgebung an Podcasts und Erklärvideos.“

Aufgrund der aktuellen Coronabedingungen konnten die Auftaktworkshops leider nicht in Präsenz stattfinden, sodass die Referenten von der Uni Oldenburg online per Videokonferenz zugeschaltet wurden. In Form von Webinaren konnten die Schülerinnen und Schüler an den schuleigenen Tablets aktiv mitarbeiten. Für Phasen im Plenum nutze man die Smartboards und für Gruppenarbeiten und kleinere Projekte zog man sich in virtuelle „Break-Out-Rooms“ zurück. Der betreuende Lehrer Peter Sterthaus freute sich, dass die Technik so gut funktionierte und betonte: „Die Arbeit in Videokonferenzen ist in der Wirtschaft schon ganz normal geworden, umso schöner, dass unsere Schüler diese Erfahrung machen konnten.“ Höhepunkt und Abschluss der Projekte ist der „Digital Economic Youth Summit“ nächstes Jahr im Mai.

Weiter Informationen www.wirtschafts-forscher.de

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vos

Am Mittwoch, den 02.12.2020, war die Aufregung in den Klassen 5a2 und 5a3 groß, denn der erst kürzlich neu gewählte Recker Bürgermeister war zu Besuch. Eingebettet in den Politikunterricht zum Thema „Politik in der Gemeinde“ hatten ihn Carolin Thünemann und Peter Richter als Politiklehrer der beiden Klassen zu einem Besuch in die Schule eingeladen. „Es war keine Frage, ob ich herkomme, sondern wann“, freute sich Vos über das Interesse der Schülerinnen und Schüler.
Nach einer kurzen Begrüßung durch Peter Richter folgte eine Vorstellung seitens des Bürgermeisters, dem sich ein wahres Feuerwerk an Fragen anschloss, die eine große Bandbreite an Themen abdeckten. Neben persönlichen Fragen zu seinem Haus, seinen Haustieren und seiner Familie beantwortete Vos auch viele Fragen zu unterschiedlichen politischen Themen. Einige Kinder trugen auch ganz spezifische Wünsche an Vos heran. So würde Max aus der 5a3 gerne eine zentrale Kronkorken-Sammelstelle im Rathaus einrichten, sodass von diesem Erlös PTBS Therapiehunde ausgebildet werden können. Ella aus der 5a2 kam als Botschafterin ihrer Siedlung und übergab dem Bürgermeister am Ende der 45-minütigen Veranstaltung einen Zettel mit den gesammelten Anliegen der Anwohnerinnen und Anwohner.
Vos nutzte seinen Besuch an der Schule, um anschließend auch mit dem Direktor des Fürstenberg Gymnasiums ausgiebig ins Gespräch zu kommen. „Für die Schülerinnen und Schüler ist es sehr wertvoll festzustellen, dass Politik nicht nur im Fernsehen oder Politikbuch stattfindet – sondern hier vor Ort“, stellte Peter Richter fest. „Die praxisnahe Stunde löste eine regelrechte Begeisterung bei den Schülerinnen und Schülern aus, sodass sie auf einen weiteren Besuch des Bürgermeisters hoffen“, ergänzte Carolin Thünemann. Vos möchte die Zusammenarbeit mit der Schule und auch der Schülervertretung in Zukunft weiter intensivieren, um allen Schülerinnen und Schüler Gehör zu schenken.