bioenergie

Zukunft vor Ort – Exkursion der Erdkunde-Grundkurse der EF
Zusammen ihren Lehrern Christian Kipp und Markus Streyl sind die Erdkunde-Grundkurse der EF zum Bioenergiepark der Stadt Saerbeck gefahren. Das Programm vor Ort gliederte sich für zwei Gruppen in zwei Teile zu je eineinhalb Stunden.
Der erste Teil des Programms bestand darin, in verschiedenen Räumen und Kleingruppen Experimente zu erneuerbaren Energien und zum Sparen von Energie durchzuführen, diese im Nachhinein auszuwerten und der gesamten Gruppe vorzustellen. Dazu gehörten beispielsweise Experimente zu Windkraft, Biogas oder zu Dämmungsmitteln für das Zuhause. Darüber hinaus wurden verschiedene Methoden zu den jeweiligen Gebieten vorgestellt, um möglichst viel zu einer gesunden Energiegewinnung dazu zu lernen.
Im zweiten Teil des Programms zog man Warnwesten an und bewegte sich in Richtung eines der sieben Windkraftanlagen, die für etwa 12 250 Haushalte Strom erzeugen. Im Inneren einer Anlage konnte man bis nach ganz oben schauen, in die 140 Meter hohe mit Stahlseilen verstärkte Betonröhre, die bei den letzten 50 Metern aus Metall besteht.
Im Kompostwerk wurde Bioabfall gefiltert, um das Verbrennen von Plastik und Sonstigem zu vermeiden. Wie man sich es schon denken kann, ist dies mit sehr viel Arbeit verbunden. Beim Eingang zu der Anlage steht eine kleine Vitrine mit den kuriosesten Funden, die beim Filtern des Bioabfalls gefunden worden sind: Von kleinen Plastikteilen bis hin zu einem Laptop wurde dort schon alles beim Filtern entdeckt. […]
Der nächste Halt waren die Biogasanlagen selbst, die die Energie durch Verbrennung der daneben auf einer relativ großen Fläche gelagerten Bioabfälle gewinnen. Die Biogasanlage und das Kompostwerk liefern Strom für insgesamt etwa 4300 Haushalte. Danach ging man weiter zu den ebenso hauseigenen Photovoltaik-Anlagen, die sich über eine enorme Fläche erstreckten. […] Die Anlagen produzieren je nach Wetter Strom für etwa 1600 Haushalte.
[…] Insgesamt war die Exkursion sehr interessant, da die Kraftwerke bei der Führung über das Gelände nicht zu übersehen waren und man so die Experimente leicht nachvollziehen und verstehen konnte. Für viele Schülerinnen und Schüler der Erdkunde-Kurse der Jahrgangsstufe EF bleibt die Exkursion zum Saerbecker Bioenergiepark ein unvergessliches Erlebnis.

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crash

Zehntklässler der weiterführenden Schulen in Recke nehmen am Präventionsprogramm „Crash Kurs“ der Polizei NRW teil
Mit emotionalen Berichten und eindringlichen Bildern von Unfallstellen sollten die Zehntklässler der drei weiterführenden Schulen in Recke auch in diesem Jahr die erschütternde Realität von Verkehrsunfällen durch junge Verkehrsteilnehmer erfahren. Im Rahmen des Crash Kurses NRW hatte die Polizei am Dienstag in die Aula der Fürstenbergschulen eingeladen, um über gravierende Folgen von überhöhter Geschwindigkeit, der Nutzung von Smartphones und Trunkenheit am Steuer aufzuklären. Ein Präventionsprojekt – gestaltet von Unfallhelfern und -opfern.
In einem Auszug aus einer SimsMe-Umfrage vom Dienstag schildern Schüler der Jahrgangsstufe EF ihre Eindrücke:

„Wichtiges Thema, das auch ‚crashend‘ dargestellt war.“

„Fand den Vortrag auch ganz gut. Aber ein bisschen einseitig war es doch, da die Referenten meistens gesagt haben, dass man kein Handy beim Fahren benutzen soll. Das wusste man eigentlich schon.“

„Gut, dass dieses Thema so direkt dargestellt wurde. Teilweise sehr mitnehmend.“

„Wichtig, weil dadurch ein Bewusstsein dafür geschaffen wurde, wie gefährlich zum Beispiel ein Handy am Steuer sein kann. Allerdings wurden mehrere Dinge wiederholt, was dazu geführt hat, dass die Aufmerksamkeit gegen Ende etwas abnahm.“

„Interessant von mehreren Personen Einblicke zu dem Thema zu erfahren. Zudem war es teilweise echt mitnehmend, was einen dazu bringt, mal über das Thema nachzudenken.“

„Ich fand die Gefahren, die unüberlegt zu einem Unfall führen können, sehr treffend und für unsere Altersgruppe passend herübergebracht. Außerdem denke ich, dass die verschiedenen Perspektiven, die uns der Reihe nach vorgestellt wurden, einem sehr deutlich gemacht haben, wie viele Menschen so ein Unfall körperlich und psychisch mitnehmen kann, was man vorher vielleicht nicht so gedacht hätte.“

„Hab‘ den Crash Kurs ja schon letztes Mal mitgemacht; das war im Grunde das Gleiche. War aber trotzdem interessant:“

 

Crash Kurs NRW

„In Nordrhein-Westfalen ereignen sich pro Jahr 550 000 Verkehrsunfälle. Über 600 Menschen werden dabei pro Jahr getötet. Der Anteil von jugendlichen Verkehrsteilnehmern bei den Verursachern von schweren Unfällen ist überproportional hoch. Das ist alarmierend und inakzeptabel. Überhöhe Geschwindigkeit, das Nichtanlegen des Sicherheitsgurtes, der Konsum von Alkohol und Drogen: Das sind in über 50 Prozent aller Fälle die Ursachen, warum Menschen im Straßenverkehr zu Tode zu kommen oder schwer verletzt werden. Die Polizei geht gemeinsamen mit ihren Partnern beim ‚Crash Kurs NRW‘ neue Wege.“ (Quelle: www.crashkurs.nrw.de) Das Präventionsprojekt durchlaufen die zehnten Klassen aller weiterführenden Schulen in NRW.

evk

Frau Pastorin Böhne erläutert der 5a3 die evangelische Kirche in Recke

Die evangelische Kirche ist ein steinerner Zeuge der bewegten deutschen und Recker Geschichte, das erfuhren die 27 Mädchen und Jungen der Klasse 5a3, als sie am 22.05.2019 gemeinsam mit Kerstin Rehermann, ihrer Lehrerin für Politik und katholischen Religionsunterricht, das Gebäude besuchten. Sehr anschaulich wusste Elke Böhne, Pastorin in Recke seit 27 Jahren, vom Bau und Umbau der über 800 Jahre alten Kirche zu erzählen, aber auch vom Dreißigjährigen Krieg und seinen Folgen. Eine davon war die Übergabe des damals noch katholischen Gotteshauses an die kleine evangelische Gemeinde, die dann, getreu den Vorschriften der Reformation, u.a. die Deckenmalereien übertünchen ließ, damit die Gottesdienstbesucher sich auf das Wesentliche, auf die Bibellesung und die Predigt besser konzentrieren konnten. Vor rund 60 Jahren wurden die Fresken wieder freigelegt, sie zeigen neben den Symbolen der vier Evangelisten auch die Mutter Gottes im Strahlenkranz, was für ein evangelisches Gotteshaus sehr ungewöhnlich ist.
Die Kirche hat aber noch mehr Schönes und Spannendes zu bieten, z.B. einen sehr alten Taufstein aus Sandstein, eine schwere Steinplatte (Mensa), die früher die Altarplatte war und heute an der hinteren Chorwand lehnt, und eine kleine Holztür, die mitten in der rückwärtigen Wand zu schweben scheint, tatsächlich aber in den Turm führt. Der konnte allerdings diesmal aus Zeitgründen und wegen der Größe der Gruppe nicht bestiegen werden. Die Kinder hatten noch viele Fragen zu einzelnen Gegenständen, die Frau Pastorin Böhne geduldig und sach-kundig beantwortete, wofür sich die Klasse und ihre Lehrerin sehr herzlich bedankten.

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Papierrakten

Wettbewerb der fünften Klassen
Viel Freude und Spaß hatten die vierzig Teilnehmer am neuen Papierraketenwettbewerb der fünften Klassen. Für den Bau der Raketen und die Durchführung von fünf Flugversuchen waren die Sextaner freiwillig länger in der Schule geblieben. Unter der Anleitung von Physiklehrer Markus Bischof und unter Begleitung von den Schülerinnen Laura Töben und Pia Brinkhus versuchten sie ihre Papierraketen immer weiter durch die Aula fliegen zu lassen. Gleich mehrere Abschussrampen – bestehend aus Gestell, Wärmflasche als Blasebalg und Gartenschlauch – standen den Fünftklässlern dabei zur Verfügung.
22 Meter weit flog die Papierrakete von Mati Kleene, Mick Kleene und Noah-Gabriel Schmitz aus der 5a3. Gleich beim ersten Versuch konnte das Team mit dem Namen „Bis zur Sonne“ die Rekordmarke setzen dicht gefolgt von der Gruppe „Super schnelle Schnecken“, die mit 21,5 Metern den zweiten Platz belegte. Zu den Zweitplatzierten gehörten Mara Sophie Barkmann, Mia Holling, Anna Thomas und Janina Gillert aus der 5a1. Den dritten Platz erreichte das Team „Flying elephants“ mit Jule Niehaus und Livia Struck; ihre Rakete flog 19,5 Meter weit durch die Aula.

 

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