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Achtklässler besuchen das Druck- und Versandzentrum der NOZ

Die 8a1 des Fürstenberg-Gymnasiums in Recke besichtigte am 04.07.2019 die NOZ in Osnabrück und bekam genauere Einblicke.
Mit dem Linienbus fuhr die 8a1 des Gymnasiums in Recke zum Druck- und Versandzentrum in Osnabrück, um das im Deutschunterricht behandelte Thema „Zeitung“ zu vertiefen. Dort wurde nach Empfang mit Fotos sehr ausführlich über die Geschichte der Neuen Osnabrücker Zeitung geredet. Dazu zählen unter anderem das Bersenbrücker Kreisblatt, die Ems-Zeitung, die Meppener Tagespost und die Bramscher Nachrichten. Die Fürstenberger erfuhren, dass es fast 157.000 Abonnements der NOZ gibt, davon um die 33.000 in E-Paper-Form. Diese hohen Zahlen und auch das Layout der Zeitung mit alter Überschrift sind Ergebnis der Produktion der Zeitung seit 1850. Danach lernten die Schüler Genaueres über die Arbeit und Motivation der Angestellten und es gab eine detaillierte Führung durch die Produktion, wo Informationen weitergegeben wurden und alles, wie zum Beispiel das Erstellen der Druckplatten, genauer erläutert wurde. Nach einer abschließenden Danksagung und Verabschiedung gingen die Schüler für eine Pause in den Schlossgarten, aber dann wieder zurück ins Gymnasium, wo sie im Endeffekt feststellten, dass dieser Ausflug ihren Blick auf die Zeitung verändert hatte.

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Exkursion der achten Klassen zum Klimahaus in Bremerhaven

Am Dienstag und am Mittwoch besuchten die achten Klassen das Klimahaus in Bremerhaven. Dort konnten wir selbständig neun verschiedene Orte auf fünf Kontinenten entlang des Längengrades 8° Ost entdecken... Zu allererst wurden wir in einen Raum geführt, wo uns ein kurzer Film zur Einführung gezeigt wurde. Danach sind wir in kleinen Gruppen losgegangen, um die verschiedenen Klimazonen hautnah zu erleben.

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Die erste Station war Isenthal (Schweiz) und dort lernten wir etwas über die Ursachen und Auswirkungen des Abschmelzens der Gletscher in dieser Region. Danach haben wir in Seneghe (Sardinien) mehrere Insekten kennengelernt und selbst die Perspektive eines solchen Tieres eingenommen. Darauf gelangten wir in die wärmste Klimazone, die Sahel-Zone. In Kanak (Niger) lernten wir bei 40°C, dass die nördliche Sahara einst eine grüne Region war, in der sich die Wüste immer weiter ausgebreitet hat. Nach der Trockenheit gingen wir in den tropischen Regenwald, wo wir durch eine Brücke über einen kleinen See mit vielen Fischen balancieren konnten. Wir erfuhren auch, dass Ikenge (Kamerun) ein Paradies für Tiere und Pflanzen ist. In König-Maud-Land (Antarktis) haben wir uns bei Minusgraden wieder abgekühlt. Unsere nächste Station war Satitoa (Samoa), wo wir ebenfalls Fische beobachten und Korallen sehen konnten. In Gambell (Alaska) wurde uns klar, wie stark sich der Klimawandel auf unsere Welt auswirkt. Auf der Hallig Langeness (Deutschland) hatten wir die Möglichkeit auf eine kleine Hallig zu gehen und die Gezeiten zu spüren.

8er

Zurück im Bremerhaven konnten wir noch einmal in alle Welten eintauchen. Nach dem Aufenthalt im Klimahaus durften wir noch weitere zwei Stunden in der Stadt shoppen gehen. Als wir dann wieder zurück in Recke waren, grillten wir zum Abschluss noch ein paar Würstchen.

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Exkursion des Nate-Kurses zum Kohlekraftwerk in Ibbenbüren

Am Dienstag, dem 18.06.19, besichtigten wir, der NaTe-Kurs, das Kohlekraftwerk in Ibbenbüren. Nachdem wir angekommen waren, bekamen wir einige Gegenstände zu Sicherheit, darunter waren ein Helm, eine Warnweste und eine Schutzbrille. Danach mussten wir einige Zeit auf unseren Tourführer warten, der an diesem Tag verschlafen hatte. Als es losging, bekamen wir einige grundlegende Eigenschaften eines Kraftwerks erklärt sowie auch spezielle Informationen zum Ibbenbürener Kraftwerk. Daraufhin ging es 120 m in die Höhe auf den Kesselturm. Danach besichtigten wir die Turbine und den Generator des Kraftwerks.
Später ging es zum Kühlturm und zurück zum Besucherraum, dort endete unsere Exkursion.
Die Fahrt zum Kraftwerk war trotz anfänglicher Schwierigkeiten und der Tatsache, dass das Kraftwerk ausgeschaltet war, sehr lehrreich und interessant.

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Zukunft vor Ort – Exkursion der Erdkunde-Grundkurse der EF
Zusammen ihren Lehrern Christian Kipp und Markus Streyl sind die Erdkunde-Grundkurse der EF zum Bioenergiepark der Stadt Saerbeck gefahren. Das Programm vor Ort gliederte sich für zwei Gruppen in zwei Teile zu je eineinhalb Stunden.
Der erste Teil des Programms bestand darin, in verschiedenen Räumen und Kleingruppen Experimente zu erneuerbaren Energien und zum Sparen von Energie durchzuführen, diese im Nachhinein auszuwerten und der gesamten Gruppe vorzustellen. Dazu gehörten beispielsweise Experimente zu Windkraft, Biogas oder zu Dämmungsmitteln für das Zuhause. Darüber hinaus wurden verschiedene Methoden zu den jeweiligen Gebieten vorgestellt, um möglichst viel zu einer gesunden Energiegewinnung dazu zu lernen.
Im zweiten Teil des Programms zog man Warnwesten an und bewegte sich in Richtung eines der sieben Windkraftanlagen, die für etwa 12 250 Haushalte Strom erzeugen. Im Inneren einer Anlage konnte man bis nach ganz oben schauen, in die 140 Meter hohe mit Stahlseilen verstärkte Betonröhre, die bei den letzten 50 Metern aus Metall besteht.
Im Kompostwerk wurde Bioabfall gefiltert, um das Verbrennen von Plastik und Sonstigem zu vermeiden. Wie man sich es schon denken kann, ist dies mit sehr viel Arbeit verbunden. Beim Eingang zu der Anlage steht eine kleine Vitrine mit den kuriosesten Funden, die beim Filtern des Bioabfalls gefunden worden sind: Von kleinen Plastikteilen bis hin zu einem Laptop wurde dort schon alles beim Filtern entdeckt. […]
Der nächste Halt waren die Biogasanlagen selbst, die die Energie durch Verbrennung der daneben auf einer relativ großen Fläche gelagerten Bioabfälle gewinnen. Die Biogasanlage und das Kompostwerk liefern Strom für insgesamt etwa 4300 Haushalte. Danach ging man weiter zu den ebenso hauseigenen Photovoltaik-Anlagen, die sich über eine enorme Fläche erstreckten. […] Die Anlagen produzieren je nach Wetter Strom für etwa 1600 Haushalte.
[…] Insgesamt war die Exkursion sehr interessant, da die Kraftwerke bei der Führung über das Gelände nicht zu übersehen waren und man so die Experimente leicht nachvollziehen und verstehen konnte. Für viele Schülerinnen und Schüler der Erdkunde-Kurse der Jahrgangsstufe EF bleibt die Exkursion zum Saerbecker Bioenergiepark ein unvergessliches Erlebnis.

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