Wettbewerbe und andere außerunterrichtliche Unterrichtsveranstaltungen

Seit Jahren meldet das Fürstenberg-Gymnasium regelmäßig und erfolgreich

  • Schulmannschaften für das Landessportfest der Schulen (Fußball, Basketball, Handball, Volleyball, Badminton, Tennis, Leichtathletik, Schwimmen, etc.)

Hinzu kommen:

  • Wettkämpfe im Rahmen schulinterner Sportfeste (Indoor-, Outdoor Games)
  • Turniere, Wettkämpfe mit anderen Schulen der Region (v.a. Fußball, Volleyball)
  • Teilnahme am DFB-Talentwettbewerb (Mädchen- und Jungenmannschaften)
  • Unterrichtsbegleitende Sportprojekte (Ski, Kanu, Fitnesstudio, Squash, ...)
  • Klassen-/Studienfahrten mit sportlichen Schwerpunkten (Erlebnispädagogik, Surfen, Segeln, Klettern, Golf, ...)
  • Selbstbehauptung für Mädchen

Ralf Wroblowski, OStR

- Vorsitzender Fachschaft Sport -

Amateurmeister 2016

Die fünftbeste Schulmannschaft Deutschlands zu sein, hatten die betreuenden Sportlehrer Ralf Wroblowski und Steffen Pottmeier bereits als einen „durchschlagenden Erfolg für das kleine Recke“ bezeichnet. Die Fußballerinnen des Fürstenberg-Gymnasiums landeten mit ihrer Platzierung direkt hinter den Mannschaften sogenannter Eliteschulen des Sports, die eng mit Vereinen der Frauenbundesliga zusammenarbeiten und regelmäßig in anderen Sportarten Teilnehmer der olympischen Spiele hervorbringen. Von daher wunderte es nicht, wie die Spielerinnen am ersten Tag nach ihrer Berlinfahrt in der Schule begrüßt wurden. Über dem Schuleingang skandierte ein Banner die Erfolgsgeschichte der Mädchen mit den Aufschriften „Amateurmeister 2016“, „Mega“, „Ja sauber!“ oder „Hammer!“. Riesigen Applaus gab es dann am Dienstag in der Aula von allen Mitschülern des Gymnasiums, als Schulleiter Michael Kamlage jeder der 13 Spielerinnen die offizielle Urkunde überreichte. Die Ehrung der Fußballerinnen hatten die Lehrer Wroblowski und Pottmeier zuvor mit Kniefall und Verneigung vor der Mannschaft eingeleitet.  

Alle Infos und Berichte zum Bundesfinale in Berlin

 

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Bundesfinale in Berlin

Fußballerinnen des Fürstenberg-Gymnasiums fahren zum Bundesfinale nach Berlin

Mehrere Etappen haben sie bereits erfolgreich gemeistert, darunter den Titel des Kreismeisters und den des Bezirksmeisters. Als Landessieger Nordrhein-Westfalens erhalten die Fußballerinnen des Fürstenberg-Gymnasiums (Wettkampfklasse III: Jahrgänge 2002-2004) in der nächsten Woche vier Tage Sonderurlaub. Sie reisen nämlich am kommenden Sonntag mit den Sportlehrern Ralf Wroblowski, Steffen Pottmeier und der Spielermutter Renate Sand zum Bundesfinale nach Berlin, das im Rahmen von „Jugend trainiert für Olympia“ ausgetragen wird.

Mit dem Zug – die Bahn ist einer der Hauptsponsoren – geht es dann in die Bundeshauptstadt, wo ein attraktives Rahmenprogramm auf die Mädchen wartet: Besuch einer Vorstellung der „blue man group“ am Sonntag, Führung durch das Olympiastadion am Montag, Besuch des Deutschen Bundestages mit der CDU-Abgeordneten Anja Karliczek am Dienstag und eine große Abschlussparty für alle Teilnehmer des Bundesfinales am Mittwochabend, ehe es am Donnerstag wieder zurück nach Recke geht.

„Natürlich ist die Fahrt nach Berlin nicht nur als ‚sightseeing tour‘ zu betrachten“, betont der betreuende Lehrer Wroblowski. „Wir freuen uns auf die sportliche Herausforderung und nehmen die Aufgabe sehr ernst. Im Vorfeld wurden unsere Erwartungen bereits mehrfach weit übertroffen. Daher ist die Berlinfahrt an sich schon ein echter Gewinn für alle Teilnehmerinnen.“ In der Vorrunde am Montag spielen die Fürstenbergerinnen gegen die Landesmeister aus Bremen, Berlin und Rheinland-Pfalz. Da man die Gegner im Vorfeld nicht kenne, sei es auch sehr schwer, die eigenen Chancen für das bundesweite Turnier einzuschätzen. Dennoch habe das Team die Hoffnung, sich mit der Vorrunde für weitere Spiele am Dienstag und Mittwoch zu qualifizieren.

Von der Kreismeisterschaft bis zur Landesmeisterschaft kamen insgesamt 13 Spielerinnen zum Einsatz und trugen zur Erfolgsgeschichte der Mannschaft bei. Gemäß den Richtlinien für das Bundesfinale sind aber nur 10 Spielerinnen im Kader zugelassen. Hanna Schmidt, Tina Reekers und Lilli Wolff fahren aber trotzdem mit, um ihre Kameradinnen vom Spielfeldrand zu unterstützen. In Berlin spielen für das Fürstenberg-Gymnasium: Carla Althoff, Ricarda Hülsmann, Teresa Huilmann, Sophie Lambrecht, Jule Nähring, Sofia Rieke, Greta Sand, Sophia Steinemann, Johanna Stermann und Theresa Wallmeyer. Alle 10 bzw. 13 Mädchen spielen entweder für Westfalia Hopsten oder für die Spielvereinigung GW Steinbeck/TuS Recke.

150,-€ von Bürgermeister Kellermeier

Markus Dürken, Filialleiter der Kreissparkasse Steinfurt in Recke, hatte bereits vor den Sommerferien eine Spende in Höhe von 500,-€ plus T-Shirts überreicht. Anne-Christine Siebelmeyer (erstes Foto: vorne links) ergänzte jetzt im Namen der Sparkasse das Equipment mit den dazu passenden Trainingsjacken. Viele Glück- und Erfolgswünsche sowie Geldspenden in Höhe von 100,-€ und 150,-€ überbrachten auch die Bürgermeister Winfried Pohlmann für Hopsten und Eckhard Kellermeier für Recke.

Die Tagesergebnisse werden ab Montag an dieser Stelle im Sinne eines Liveartikels veröffentlicht...

 

Bundesfinale 2016 - Wir stehen hinter euch

Sonntag, 18. September:

Die Mannschaft ist gut in Berlin angekommen und brennt auf die ersten Spiele morgen früh.

Brandenburger Tor

Montag, 19. September:

Gruppe A

1 120 Ulrich-von-Hutten-Gymnasium Berlin
Berlin
2 121 Oberschule an der Ronzelenstraße Bremen
Bremen
3 127 Geschwister-Scholl-Gymnasium Daun
Rheinland-Pfalz
4 126 Private Bischöfliche Fürstenberg-Schule Recke
Nordrhein-Westfalen

Spielplan:

BE 2 : HB 2:0 RP : NW 1:0
NW : BE 2 3:2 HB : RP 1:0
BE 2 : RP 0:2 HB : NW 0:2

Tabelle:

Platz Mannschaft Punkte Tore Differenz
1 RP 6 3:1 +2
2 NW 6 5:3 +2
3 BE 2 3 4:5 -1
4 HB 3 1:4 -3

 

Einzug ins Viertelfinale!!! (Tagesbericht von Steffen Pottmeier aus Berlin)

Die Fürstenbergerinnen ziehen nach einer sehr spannenden Vorrunde ins Viertelfinale ein. Mit zwei Siegen und einer Niederlage sicherten die Spielerinnen punktgleich mit dem Gruppenersten den zweiten Platz.

Das sah am frühen Morgen noch etwas anders aus. Im ersten Spiel waren die Mädchen noch nicht ganz wach. Trotz relativer Feldüberlegenheit kamen sie nicht zu zwingenden Torchancen. Zu nervös agierten sie in Ballbesitz, standen hinten aber relativ sicher, die drei Abwehrspielerinnen Greta Sand, Sophie Lambrecht und Jule Nähring standen gut und vereitelten jeden Angriff. Eine Ecke brachte dann den einzigen Treffer für die Rheinland-Pfälzer, die danach nur noch verteidigten und den Vorsprung über die Zeit brachten.

Die Mine der Spielerinnen ließ Übles vermuten und im zweiten Spiel stand es schnell wieder 0:1. Mit dem Tor ging aber ein Ruck durch die Mannschaft und sie besonnen sich wieder auf ihre Stärke.  Das Pressingspiel, dass auf NRW-Ebene schon jeden Gegner zur Verzweiflung trieb, funktionierte wieder und Sophia Steinemann hatte direkt eine große Torchance, eine Minute später erzielte sie dann per Strafstoß den verdienten Ausgleich. Die Fürstenberger blieben weiter am Drücker, aber durch eine kleine Unachtsamkeit in der Abwehr erzielten die Berliner den zweiten Treffer und mit diesem Ergebnis ging es in die Halbzeit. Nach der Pause machten die Recker weiter Druck, unermüdlich erkämpfte Sofia Rieke einen Ball nach dem anderen und Sophia Steinemann erzielte wiederum den Ausgleich, bevor Teresa Huilmann das entscheidende Tor für Recke erzielte. Einen Schuss von Theresa Wallmeyer klärte eine Berlinerin für ihre Torhüterin. Am Ende wurde es nochmal spannend, da die Berliner alles nach vorne schmissen, es blieb beim knappen Sieg. Die mitgereisten Fans und die beiden Trainer mussten aber zittern bis zum Schluss. Nach dem Spiel war in der Gruppe wieder alles offen, da alle Mannschaften drei Punkte hatten. Ein Sieg bedeutete also den sicheren Einzug ins Halbfinale.

Die Bremer, die zwischenzeitlich gegen Rheinland-Pfalz gewonnen hatten, wurden von Anfang an unter Druck gesetzt und schnell war klar, dass es nur einen Sieger geben kann. Nach wenigen gespielten Minuten erzielte Teresa Huilmann den ersten Treffer für Recke, der Schiedsrichter pfiff diesen allerdings zurück. Mit seiner Meinung stand er aber ziemlich alleine. Selbst die gegnerische Trainerin war sich sicher, dass es ein regulärer Treffer war. Nur wenig später erzielte Carla Althoff dann aber das 1:0 und diesmal gab es nichts zu beanstanden. In der zweiten Hälfte erzielte Sophia Steinemann mit ihrem dritten Turniertreffer das beruhigende 2:0, das bis zum Ende Bestand hatte, da das Mittelfeld und die Abwehr den Gegner immer wieder zu Zweikämpfen zwang, die in der Regel zu Gunsten der Recker ausfielen. Die eingewechselte Johanna Stermann ging mit gutem Beispiel voran und schmiss sich in jeden Zweikampf. Nur einmal wurde es noch gefährlich, als Bremen mit einem strammen Distanzschuss die Torhüterin Ricarda Hülsmann prüfte, die den Ball allerdings souverän wegfaustete.

Leider blieb trotz des Sieges der erste Platz in der Gruppe verwehrt, da bei gleichem Torverhältnis der direkte Vergleich zählte und somit Rheinland-Pfalz den Gruppensieg einfuhr. Am morgigen Dienstag geht es nun im Viertelfinale gegen den hessischen Landesmeister um den Einzug unter die besten vier Mannschaften Deutschlands.

 Olympiastadion

Dienstag, 20. September:

PLATZIERUNGSRUNDE

Viertelfinale

RP : ST 0:5 HE : NW 7:0
BY : HH 6:0 TH : BE 4:0

Qualifikation für die Plätze 5-8

RP : HH 4:1 NW : BE 7:6 n.E.

Halbfinale

ST : BY 0:1 HE : TH 1:0

 

 

 

 

 

 

 

Mittwoch Spiel um Platz 5 (Tagesbericht von Steffen Pottmeier aus Berlin)

Viertelfinale in Berlin! Die Spannung war beim Frühstück quasi zum Greifen und die Mannschaft hatte die Chance am heutigen Tag noch ins Finale einzuziehen. Der erste Gegner hieß Frankfurt. Eliteschule des Sports, Kooperationsschule des FFC Frankfurts und gespickt mit sechs deutschen Auswahlspielerinnen. Nichtsdestotrotz wollte die Mannschaft den Gegner ins Wanken bringen. Die ersten Minuten begannen die Recker stark. Sie waren nah am Gegner und ärgerten die hochfavorisierten Frankfurter. Mit einer Einzelaktion gelang Mitte der ersten Halbzeit dann aber das erste Tor für die Hessen und im Anschluss spielten sie ihre Klasse aus. Zur Halbzeit stand es 4:0, wobei Ricarda Hülsmann im Tor und Jule Nähring im Zentrum der Abwehr noch einige Situationen entschärfen könnten. In der zweiten Halbzeit wechselten die Trainer defensiv und mit der Einwechselung von Johanna Stermann, Theresa Wallmeyer und Sophie Lambrecht wurde der Ansturm ein wenig gebremst, so dass die Anzahl der Chancen deutlich nach unten ging. Durch schöne Spielzüge gelang es der Mannschaft aus Frankfurt dennoch drei weitere Tore zu schießen. 7:0 lautete der Endstand. Die Fürstenberger hatten sich aber nichts vorzuwerfen, sie kämpften von der ersten bis zur letzten Minute und spielten mutig nach vorne.

Gegen einen solchen Gegner, der anschließend auch souverän ins Finale einzog, war am heutigen Tag einfach nicht mehr drin. In der darauf folgenden Partie ging es dann um den Einzug in das Spiel um Platz fünf.

Der Gegner war wieder Berlin, das in diesem Jahr spontan zwei Mannschaften stellte, da Brandenburg es nicht geschafft hat einen Landesmeister auszuspielen. In der Anfangsphase spielten beide Mannschaften bedingungslos nach vorne und es gab Chancen auf beiden Seiten. Die Berliner agierten vor dem Tor aber deutlich effizienter und gingen durch einen Doppelschlag 2:0 in Führung. Danach spielte nur noch Recke. Sophia Steinemann die Torschützin vom Dienst erzielte den folgerichtigen Anschlusstreffer und es gab noch weitere sechs hochkarätige Chancen, die leider alle ungenutzt blieben. Aus heiterem Himmel gelang den Berlinern dann sogar die 3:1 Führung, mit der es dann in die Pause ging. In der zweiten Hälfte spielte wieder nur Recke. Sophie Lambrecht, die zuvor angeschlagen pausierte, bildete das neue Abwehrzentrum und ließ zusammen mit den immer stärker werdenden Aussenverteidigerinnen, Greta Sand und Carla Althoff, in der kompletten zweiten Halbzeit keine einzige Chance zu. Während Sophie knallhart verteidigte und alle ankommenden Gegner zur Verzweiflung trieb, schalteten sich Greta und Carla immer häufiger in die Angriffe ein und unterstützten das Offensivtrio durch zahlreiche Vorstöße. Die Chancenverwertung blieb aber weiter das große Manko. Erst gegen Mitte der Halbzeit gelang Sofia Rieke durch eine unfassbare Energieleistung das 3:2. Sie setzte sich dabei quasi gegen die komplette gegnerische Abwehr im Zweikampf durch und erzielte im Fallen das wichtige Tor. Der mehr als verdiente Ausgleich war wieder Sophia Steinemann vorbehalten, die mit ihrem fünften Treffer ihre starke Leistung krönte.

Die letzten Minuten verliefen ohne nennenswerte Torraumszenen und es ging ins Neunmeterschießen. Fünf Schützinnen auf beiden Seiten. Die Berliner begannen und verwandelten den ersten Ball souverän. Anschließen trat Greta Sand an, die Torfrau ahnte die richtige Ecke, der Ball war aber zu hart und platziert und landete im Netz. Die zweite Spielerin der Hauptstädter schoss ihren Ball halb hoch und relativ platziert in die linke Ecke, Ricarda Hülsmann tauchte aber in die richtige Ecke ab und lenkte den Ball sensationell am Tor vorbei. Sofia Rieke konnte die Führung erzielen und tat dies durch einen knallharten Schuss in die rechte Ecke. Unhaltbar!! Die dritte Schützin der Heimmannschaft versuchte es mit einem Gewaltschuss, konnte diesen aber nicht platzieren und Ricarda hielt erneut. Sophie Lambrecht hätte eine beruhigende Zwei-Tore-Führung herstellen können, zielte aber zu genau. Der Ball prallte gegen den Pfosten. Den anschließenden Neuner verwandelten die Gegner wieder souverän und es stand 2:2. Der Druck auf die letzten beiden Spieler stieg also wieder und jetzt musste Teresa Huilmann ran. Für sie eine besondere Situation, da sie im Vorjahr einen wichtigen Elfmeter verschoss und die Mannschaft ausschied. Dieses mal behielt sie aber die Nerven und der Jubel der anderen Spieler, der zwei Trainer und der Fans, die diese Geschichte kannten, war bis nach Recke zu hören. Da der letzte Schütze der Berliner traf, blieb es bis zum Ende spannend. Sophia Steinemann, wer sonst, sollte es richten. Sie lief an und traf souverän.

Der anschließende Jubel kannte keine Grenzen. Wahnsinn, die kleine Dorfschule aus Recke gehört zu den besten sechs Schulen Deutschlands! Und morgen soll noch der fünfte Platz eingefahren werden. Gegner ist interessanterweise der erste Gruppengegner vom Montag Rheinland-Pfalz. Da gibt es noch eine alte Rechnung zu begleichen...

Vor dem Reichstag mit Anja Karliczek

Mittwoch, 21. September:

5. Platz in Berlin!!!! (Tagesbericht von Steffen Pottmeier aus Berlin)

Letzter Tag in Berlin: Die Revanche gegen Rheinland-Pfalz stand an. Die Motivation der Mädchen war groß, die unglückliche Niederlage im ersten Spiel wieder auszubügeln. Zu Beginn des Spiels zeigten beide Mannschaften eine konzentrierte Leistung und es gab keine glasklaren Torchancen. Ricarda Hülsmann zeigte im Tor eine starke Vorstellung, sie lief mehrere lange Bälle ab und entschärfte so Situationen, die durchaus gefährlich hätten werden können. Das gegnerische Spiel über die Flügel wurde von Greta Sand und Carla Althoff komplett unterbunden und das Zentrum schloss Sophie Lambrecht.

Aber auch die Rheinland-Pfälzer verteidigten stark. Sophia Steinemann schien noch aus dem ersten Spiel in guter Erinnerung zu sein und wurde durchgehend gedoppelt und die beiden Mittelfeldspieler standen auch häufig vor einer grün-schwarzen Mauer. Zur Halbzeit stand es demnach 0:0. In der zweiten Hälfte zollten die Spielerinnen aus der Südeifel Ihrem hohen Engagement in der ersten Halbzeit Tribut. Die Doppelung von Sophia Steinemann ließ immer mehr Lücken für Teresa Huilmann und Sofia Rieke. Nach fünf Minuten war es dann soweit und Teresa setzte sich auf der linken Seite durch, spielte den Ball in die Mitte und die mitgelaufene Greta Sand stand goldrichtig und schob den Ball in die Maschen. Kurze Zeit später musste Sophie Lambrecht mit einer leichten Muskelverletzung vom Platz und Jule Nähring kam. Diese spielte den Part souverän weiter und ließ nichts anbrennen.

Recke blieb weiter am Drücker und folgerichtig hieß es schnell auch 2:0. Eckball von Greta Sand und Sofia Rieke hämmerte den Ball unter die Latte und köpfte dann den rausspringenden Ball selbst ins Tor. Anschließend ersetzte Johanna Stermann Teresa Huilmann, die alles gegeben hatte. Das dritte und letzte Tor erzielte wieder Sofia Rieke nach schöner Einzelleistung. Gegen Ende gab es noch weitere Torchancen für Recke, unter anderem scheiterte Theresa Wallmeyer freistehend vorm Tor an der starken Torhüterin.

Der fünfte Platz war also eingefahren. Hinter den Sportgymnasien und Eliteschulen der erste Platz. Gefühlter deutscher Amateurmeister!!! Da durfte ein lautes Humba auf dem Platz nicht fehlen. Die mitgereisten Lilli Wolff, Tina Reekers und Hanna Schmidt, die in den Runden auf Kreis-, Bezirks- und Landesebene wichtige Dienste geleistet haben, durften da natürlich nicht fehlen.Und so ging eine erfolgreiche und mit Sicherheit für die Spielerinnen unvergessliche halbe Woche in Berlin zu Ende.

An dieser Stelle sollte noch erwähnt werden, dass der Viertelfinalgegner aus Frankfurt das Turnier souverän gewann. Im Finale schlugen sie die Eliteschule des Sports aus Nürnberg mit 3:0. 



Ein letztes Wort der beiden Trainer zu den Mädels: "Ihr seid der Hammer, mega starke Leistung" oder wie Herr Wroblowski es zusammenfasst: "Ja sauber!!!"

 

!Alle aktuellen Ergebnisse und Tabellen!

 

Gesamtspielplan als pdf-Datei.

Sponsor Sparkasse

Vor vier Wochen hatten sich die Fußballerinnen des Fürstenberg-Gymnasiums (WK III) grandios als neuer Landesmeister für das Bundesfinale in Berlin qualifiziert. Die Vorbereitungen für die Reise vom 18. bis zum 22. September in die Bundeshauptstadt laufen bereits auf Hochtouren. Dort spielen die Fürstenbergerinnen dann im Rahmen von „Jugend trainiert für Olympia“ gegen die anderen 15 Landesmeister um den Titel der deutschen Schulmeisterschaft.

Die Kosten pro Spielerin (inkl. Fahrt, Unterkunft und Verpflegung) werden voraussichtlich 55,-€ betragen. „Möglich ist ein so günstiger Eigenteil durch die Unterstützung verschiedener Sponsoren“, freut sich der betreuende Sportlehrer Ralf Wroblowski (Foto hinten links). Neben der deutschen Sportstiftung als Veranstalter und der Deutschen Bahn als Hauptsponsor subventioniert u.a. auch der Förderverein des Fürstenberg-Gymnasiums das sportliche Ereignis. Als Vertreter der Kreissparkasse Steinfurt in Recke überreichte der Filialleiter Markus Dürken (Foto rechts) zusätzlich einen Scheck in Höhe von 500,-€ und wünschte den Fußballerinnen viel Erfolg bei der Teilnahme am Bundesfinale.

Landesmeister 2016

Fürstenberger Fußballerinnen qualifizieren sich als neuer Landesmeister für das Bundesfinale

„Berlin, Berlin, wir fahren nach Berlin!“, ließen die Fußballerinnen des Fürstenberg-Gymnasiums vergangenen Dienstag auf dem Platz, in der Umkleidekabine und auf der Rückfahrt nach Recke ertönen. Als Kreismeister (Steinfurt), Bezirksmeister (Münster) und nun als Landesmeister (NRW) haben sich die Spielerinnen um Trainer und Lehrer Ralf Wroblowski für das Bundesfinale in Berlin qualifiziert (18.-22.9.), das im Rahmen von „Jugend trainiert für Olympia“ ausgetragen wird. Damit zählen sie in ihrer Wettkampfklasse (Jahrgänge 2002-2004) schon jetzt zu den besten Schulmannschaften Deutschlands.

In Werdohl (Sauerland) stellten sich die Fürstenbergerinnen am vergangenen Dienstag den vier anderen Bezirksmeistern der Bezirke Köln, Düsseldorf, Arnsberg und Detmold im Jeder-gegen-jeden-System. Fulminant starteten die spielstarken Mädchen aus Recke das Turnier mit einem 7:0-Sieg gegen das St. Ursula-Gymnasium aus Arnsberg-Neheim und ließen sich schnell als Favoriten erkennen, ehe es zu einem höchst spannenden Spiel gegen das ebenfalls starke Team des Landrat-Lucas-Gymnasiums aus Leverkusen kam: ein knappes 1:0 für Recke! In einer mannschaftlich geschlossenen wie fairen Leistung setzten sich die Fürstenbergerinnen dann mit einem 3:1-Erfolg auch gegen das Carl-Duisberg-Gymnasium aus Wuppertal durch und konnten ihre Freude nicht mehr zurückhalten. In einer Traubenbildung sangen sie bereits „Berlin, Berlin…!“ Rechnerisch standen sie nun bereits vor der letzten Begegnung als neuer Landesmeister 2016 fest. Ohne Überheblichkeit und mit Respekt vor dem Gegner rundete das Team des Fürstenberg-Gymnasiums schließlich den neuen Titel mit dem Spiel gegen die Von-Zumbusch-Gesamtschule aus Herzebrock-Clarholz ungefährdet ab (7:2).

Trainer Ralf Wroblowski zeigte sich besonders stolz über die Leistung seiner Mannschaft, weil sie sich vor allem durch eine faire, geschlossene und respektvolle Leistung in einem ausgeglichen starken Team die Teilnahme am Bundesfinale verdient habe, wie auch die anderen Schulmannschaften bestätigten. „Bei so vielen teilnehmenden Mannschaften von der Kreismeisterschaft bis zur Landesmeisterschaft ist das natürlich eine Wahnsinnsleistung“, so Wroblowski. Solche Glanzleistungen seien auch nur durch die hervorragende Jugendarbeit der verschiedenen Fußballvereine in und um Recke möglich, in denen die Fußballerinnen regelmäßig trainieren und spielen.

Bild: (hintere Reihe von links:) Tina Reekers, Theresa Wallmeyer, Sofia Rieke, Teresa Huilmann, Jule Nähring, Sophie Lambrecht, Carla Althoff, (vordere Reihe von links:) Sophia Steinemann, Greta Sand, Ricarda Hülsmann, Johanna Stermann, Hanna Schmidt, Ralf Wroblowski

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