FÜRSTENBERG-GYMNASIUM
Eine Schule in bischöflicher Trägerschaft

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Als sie vor neun Jahren das erste Mal die Schule betreten hat, da hat Barbara Müller die Atmosphäre gleich beeindruckt. „Irgendetwas war anders als an meiner vorherigen Schule“, erinnert sich die 62-Jährige. Seit ein paar Tagen nun ist sie Leiterin dieser Schule, des Bischöflichen Fürstenberg-Gymnasiums in Recke mit 750 Kinder und Jugendliche – und damit Nachfolgerin von Michael Kamlage, der in den Ruhestand verabschiedet worden ist.
Als bisherige Stellvertreterin hat sich Barbara Müller seit 2013 vor allem ums Organisatorische in der Verwaltung des Gymnasiums gekümmert: „Gerade während der Corona-Pandemie gab es da eine Menge zu tun.“ Jetzt warten noch mal neue Aufgaben auf die Lehrerin mit der Fächerkombination Mathematik und Physik: „Als Leiterin gilt es noch einmal mehr, die ganze Schule mit allen Themen im Blick zu haben.“
Ein wichtiges Thema ist die Digitalisierung. Nicht im Allgemeinen, sondern speziell in der Schulentwicklung: „Wie gehen wir diesen Weg, um das Fürstenberg-Gymnasium voranzubringen?“, benennt Barbara Müller eine Frage, mit der sich das 63-köpfige Kollegium kürzlich bei einem Fortbildungstag beschäftigt hat. Es wird die Schule verändern, in diesem Punkt sind sich alle einig: „Wir wollen das Thema gut durchdenken, ein Konzept entwerfen und dies strukturiert umsetzen“, gibt es einen Fahrplan.
Um auf die Atmosphäre in der Schule zurückzukommen, Barbara Müller ist ein wertschätzender Umgang von Schülern, Lehrern und Eltern wichtig. Dazu zählt auch, dass die Schülerinnen und Schüler vereinbart haben, regelmäßig den Unterricht zu evaluieren und den Lehrerinnen und Lehrern ein Feedback zu geben.
Zum festen Schulprogramm gehört außerdem ein Sozialpraktikum. „Wir wollen damit deutlich machen, dass es in der Schule nicht nur ums Lernen von Mathe, Deutsch und Englisch geht, sondern jeder von uns auch Teil der Gesellschaft ist“, betont die neue Schulleiterin. Ein Praktikum im Altenzentrum oder in einer Einrichtung für Menschen mit Behinderungen trage erheblich zur Persönlichkeitsbildung bei, ist sie überzeugt. Das Gleiche gilt für den Austausch mit dem Partnerbistum Tundru-Masasi in Tansania.
Mit dem Thema Nachhaltigkeit möchte sich die Schulgemeinschaft des Fürstenberg-Gymnasiums künftig noch stärker beschäftigen. Ein erstes Arbeitstreffen hat gerade stattgefunden. Zusammen mit der Bischöflichen Fürstenberg-Realschule, die ebenfalls im Schulzentrum untergebracht ist, wurde eine Öko-AG gegründet. Seitdem im Angebot: personalisierte Trinkflaschen für Schülerschaft und Kollegium.

Foto: Johannes Leigers

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