Handballerinnen

Nachdem die Schlusssirene im entscheidenden Spiel gegen das Gymnasium Augustinianum aus Greven ertönte, waren die FBG-Handballerinnen aus Recke Kreismeister. Zu diesem Zeitpunkt führten sie mit 10:9 Toren – aber ein Spiel ist erst dann zu Ende, wenn der Schiedsrichter pfeift.

Mit der Schlusssirene hatten die Mädchen aus Greven noch einen direkt auszuführenden Freiwurf zugesprochen bekommen und unglaublicherweise fand der Ball – womit niemand mehr gerechnet hatte – doch noch den Weg ins Recker Tor, d.h. der Endstand nach Schlusspfiff des Schiedsrichters hieß nun 10:10 Tore.

In den vorher ausgetragenen Spielen konnten sich beide Mannschaften gegen die Spielerinnen des Berufskollegs Tecklenburger Land behaupten; Greven siegte mit 18:4 Toren und Recke mit 26:14 Toren. 

Im „Endspiel“ lagen die Fürstenbergerinnen dann schnell mit 0:4 Toren hinten. Anschließend kämpften sie sich jedoch in das Spiel hinein und ließen mit einer starken Abwehrleistung kaum noch zwingende Chancen der Grevenerinnen zu. Hinzu kamen eigene erfolgreiche Angriffsaktionen, die kurz vor Spielende zur erstmaligen Führung reichten. Doch dann kam das, was auch zum Sport dazugehört – ein „blödes“ Gegentor und die damit verbundene enttäuschende Erkenntnis, dass es „nur“ zum Vize-Kreismeistertitel gereicht hat. Letztendlich fehlten für den Kreismeistertitel – bezogen auf das  Torverhältnis – zwei zu wenig geworfene Tore, die im Spiel gegen das Berufskolleg zum Teil leichtfertig „verschenkt“ wurden.

Die betreuenden Sportpädagogen Simon Röwer und Ralf Wroblowski sprachen den Mädchen jedenfalls direkt nach Spielende Mut zu und gaben ihnen zu verstehen, dass sie stolz auf ihre Leistung sein können – denn wenn man gegen einen solch spielstarken Gegner so ins Spiel zurück kommt, wie sie es getan haben, dann zeugt das von echter Charakterstärke. 

Zur Mannschaft der Wettkampfklasse I (Jahrgänge 1997 – 2001) gehören:

hintere Reihe von links: Finja Tenholt, Pia Stermann, Marie Rählmann, Lea Kamphus, Helen Voß, Maxime Steffen; Betreuer Simon Röwer

vordere Reihe von links: Marie Linnemann, Jana Kortemeyer, Marie Grothaus, Heike Pater, Jule Rählmann; Foto: Ralf Wroblowski