Die imponierende Startrampe können sie beim Fototermin vorweisen. Die Rakete, die liegt irgendwo auf dem Gelände der Universität Duisburg. Marc-Kevin Doeker, Steffen Gillhaus, Michael Nieland und Sören Schmitz nehmen den Verlust ihrer selbstgebauten Rakete hin. Der erste Platz bei den alljährlichen Freestyle-Physics mit einem dreistelligen Eurobetrag als Preisgeld entschädigt sie! Das teilt das Fürstenberg-Gymnasium in einem Pressebericht mit.

„Wir haben großes Glück gehabt!“, räumt Marc-Kevin Doeker ein. „Unsere Rakete hat gut abgehoben und ist sehr hoch geflogen, das war unser Teil des Sieges. Als der Fallschirm sich dann entfaltet hatte, hat ein Windstoß unter das Tuch gepackt und die Rakete noch einmal angehoben und über das angrenzende Hochhaus davon fliegen lassen.“ Die sonst so strenge Jury hat eine Flugzeit von 39,8 Sekunden anerkannt. Damit war das Fluggerät der vier Tüftler mit Abstand länger in der Luft als das der Zweitplatzierten. Auf welchem der Uni-Hochhäuser die Rakete jetzt liegt, lässt sich auch nicht genau sagen. Wen kümmert es nach dem Sieg noch?

Der Lehrer des Grundkurses Physik des Jahrgangs 11, Markus Bischof, und der verantwortliche Lehrer, Frank Bergmann, sind stolz, dass es auch in diesem Jahr Fürstenberger bei der großen Konkurrenz unter den Erstplatzierten geschafft haben.
Die Startrampe ist beeindruckend. Die Jungen haben einen mit Trockeneis gefüllten Vulkan rund um die Technik modelliert. Für Sieg und Platz zählt diese Dekoration nicht, aber positives Aufsehen hat sie schon erregt!