bio logisch

Mit gutem und sehr gutem Erfolg hat eine Schülergruppe des Fürstenberg-Gymnasiums am landesweiten Wettbewerb „bio logisch!“ teilgenommen. Unter dem Motto „Alle meine Entchen“ führten die Sechst- und Siebtklässler unter Leitung der Lehrerin Katharina Karg Experimente, Naturbeobachtungen und eine Umfrage durch. Um welche Gruppe der Enten handelt es sich überhaupt, wenn sie ihr Schwänzchen in die Höhe heben können? Wieso „watscheln“ die Stockenten? Und wie hoch ist ihre Lauf- und Schwimmgeschwindigkeit im Verhältnis zu ihrer Körpergröße? In Begleitung von Oberstufenschülerin Insa Kaup (Q2) konnten die Jungforscher auch nachweisen, dass die „barfüßigen“ Enten aufgrund ihrer Temperaturregelung auf dem Eis eines Sees nicht festfrieren. Die Menschen in Recke wüssten, dass man Enten eigentlich nicht füttern soll, hätten es aber trotzdem schon mindestens einmal gemacht, wie die Auswertung einer eigenen Umfrage ergab. Denn das Füttern durch den Menschen reduziere den Trieb der Enten zur natürlichen Nahrungssuche.  Absinkendes Brot oder ähnliches könne am Boden des Gewässers verfaulen und letztlich ein verstärktes Algenwachstum fördern, wie die jungen Fürstenberger überzeugend argumentierten.

Für das neue Projekt „Immer der Nase nach…“ können sich interessierte Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 5-EF ab sofort bei Frau Karg oder auf der Schulhomepage unter FBGanztag (Biologie-AG) anmelden.

Eine Urkunde für ihre besonderen Leistungen erhielten: (Foto: hinten von links:) Mathis Volk, Merle Visse, Sophie Wöstemeyer, Carina Lubjuhn, (vorne von links.:) Insa Kaup (Begleiterin), Leonie Boße, Lena Feldhaus und Jule Ostermann.

Erstveröffentlichung am 18.03.2017 in der Ibbenbürener Volkszeitung