„Kraut und Rüben“ war in diesem Jahr das Thema beim Landeswettbewerb „biologisch“ des Landes Nordrhein-Westfalen, an dem Schülerinnen und Schüler des Fürstenberg - Gymnasiums unter der Anleitung des Biologie - Lehrers Dr. Rainer Eising erfolgreich teilnahmen.

 


Die Schülertische im Biologie-Raum sahen aus wie die Arbeitsflächen in der heimischen Küche, wenn das Gemüse klein geschnitten werden muss. Möhren mit und ohne Laub, Kohlrabi mit und ohne Blätter untersuchten die Schülerinnen und Schüler. Die Aufgaben waren ganz praktisch und handfest: Warum bilden sich auf dem Kohlrabiblatt Tropfen, wenn ich etwas Wasser darauf träufele? Warum verläuft das Wasser im gefiederten Möhrengrün? Die Antwort, die den biologischen Forschern schnell einsichtig wurde, war einfach: Das Kohlrabiblatt ist durch eine Wachsschicht geschützt. Ebenso deutlich sichtbar wurden die Unterschiede im Bau der Wurzeln.
Nachschlagen in den Büchern mussten die Schüler dann, um herauszubekommen, warum die Gemüsepflanzen in unseren Gärten nicht blühen. Wir ernten beide Sorte spätestens im Herbst, ließen wir sie stehen, würden sie im zweiten Jahr blühen und Samen bilden. Nutella oder Rübenkraut? Das war dann die Frage zu den Essgewohnheiten der Mitschüler: Wer kennt noch Rübenkraut? Was ist gesunder? Süß sind beide Brotaufstriche, zuckerhaltig auch. Nutella (erst seit 1965 im Handel) enthält viel Fett und Zucker, Rübenkraut nur Zucker und auch viele Mineralstoffe. Auch vom dickflüssigen, schwarzen Rübenkraut sollte man nicht viel essen!
Mit großem Erfolg nahmen an dem Wettbewerb teil und wurden damit als Schulsieger ihrer Altersklassen mit einem Buchpreis prämiert wurden: Sarah Bohne (9a2) und Sofia Bohne (6a2). Zu den besten 25 % der Teilnehmer auf Landesebene und mit einer Urkunde ausgezeichnet wurden: Sarah Emrich (8a2), Sophia Hagemann (8a2), Jan Klaus-Karwisch (6a1) und Tina Uphaus (9a2). Begleitet wurden die naturwissenschaftlichen Forscher von den Schülern des Leistungskurs Biologie 13 Philipp Egbers und Jannik Schmiemann und von Franziska Quade, die 2006 Siegerin dieses Wettbewerbes war und inzwischen in Osnabrück studiert.