FÜRSTENBERG-GYMNASIUM
Eine Schule in bischöflicher Trägerschaft

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Maria Bertels, Dietmar Lohmann und Pia Schweiker in den Ruhestand verabschiedet
„Glück und Segen“ sei es gewesen, am Fürstenberg-Gymnasium unterrichtet zu haben, blickte Dietmar Lohmann auf seine Zeit seit 1989 in Recke zurück. Bei der feierlichen Entlassung in den Ruhestand bezeichnete Schulleiterin Barbara Müller den Mathematik- Physik- und später auch Informatiklehrer als „Mann für alle Fälle“, der die Schule mitgestaltet habe durch seine Mitarbeit in der Schulleitung von der Verwaltung der Zeugnisnoten bis hin zur Erstellung von Vertretungs- und Stundenplänen. Musik im Unterricht wie in der Freizeit populär und zu einem „schätzenswerten Gut“ zu machen, das sei der Musik- und Englischlehrerin Pia Maria Schweiker in ihren 36 Jahren am Fürstenberg-Gymnasium gelungen, wenngleich das Fach Englisch für sie genauso wichtig gewesen sei. Mit der Betreuung der Seniorenschule EULE habe sie viel zum Verständnis unter den Generationen beigetragen. Glücklicherweise werde sich Schweiker mit ihrer Pensionierung nicht ganz aus diesem Bereich zurückziehen, freute sich die Schulleiterin, die auch Englisch- und Deutschlehrerin Maria Bertels – seit 1988 an der Schule – in den Ruhestand entließ: „Klassen- und Studienfahrten, Fremdsprachentage, mündliche Prüfungen in Englisch, Französisch und Spanisch, all das offenbarte Ihr Organisationsgeschick.“ Ihr Rat im Arbeitskreis Schulleitung sei „wertvoll und stets fundiert“ gewesen; die „Schulleitungen wussten stets, woran sie mit Ihnen waren.“


„…und deine Kinder singen für dich!“
Als fröhlich, optimistisch und immer tatkräftig beschrieb Eva Bachmann ihre Musikkollegin Pia Maria Schweiker und blickte auf die gemeinsame Arbeit am Fürstenberg-Gymnasium zurück. „Hier ist Kultur beibringen wie Steine klopfen,“ beschrieb Bachmann mit einem Zitat der ehemaligen Schulleiterin Schwester Elisabeth die Anfangszeit in Recke. 1986 habe man an der Schule das erste Weihnachtskonzert geben können, viele andere Konzerte und Veranstaltungen seien bis heute hinzugekommen wie auch der Auftritt der Sinfonietta zu Ehren von Pia Schweiker, die am Tag ihrer Verabschiedung sogar besonderen Geburtstag feiern konnte. Johannes Rott von der Caritas würdigte Schweikers Talent, immer wieder Schülerlehrer für die Seniorenschule zu gewinnen. Humorvoll ließ Schweiker ihre eigene Zeit am Fürstenberg-Gymnasium Revue passieren, hatte doch ihre Mutter die Stelle in Recke eingefädelt. Schnell habe sie „Schule als Tummelplatz des Lebens“ kennenlernen dürfen. „Herr Schweiker, wir können uns gerne duzen, wenn Sie es möchten,“ erinnerte sie sich an ihre ersten Begegnungen in der Schule mit ihrem späteren Mann. Schweikers Töchter und einer ihrer Schwiegersöhne luden die Gäste in der neuen Mensa zum Mitsingen auf: „Oh-oh-oh-oh-oh-ohh - und die Lehrer singen für dich! - Oh-oh-oh-oh-oh-ohh.“


Mann für alle Fälle, der Schule mitgestaltet
Mit Geduld und Humor habe er alles immer geregelt, dabei gerne mit einem guten Spruch auf den Lippen, schätzte Mathematik- und Physiklehrerin Katrin Sievert die Zusammenarbeit mit Dietmar Lohmann. Leuchtende Augen bekam dieser, als Markus Bischof für die Fachschaft physikalische Experimente bzw. Spiele präsentierte. Lieder zu erraten, fiel dem Pensionär nicht schwer. In seiner Abschiedsrede verwies Lohmann auf neue Vokabeln von „Wechselunterricht“ bis „Homeschooling“, die in den letzten Jahren erst hinzugekommen seien. Als Glück bezeichnete er es, an dieser Schule gewesen zu sein, als Segen, mit netten jungen Menschen zusammengearbeitet zu haben.
„Du kannst Dinge so unnachahmlich und ironisch unterfüttert auf den Punkt bringen, dass man gar nichts dagegen sagen kann und man vor Deinem Humor bereitwillig seine Meckerphase zum Schweigen bringt,“ verabschiedete Müller ihren geschätzten Kollegen in der Schulleitung.


Erstens kommt es anders, zweitens als man denkt
„Sie haben Ihre Fächer Deutsch und Englisch nicht zufällig studiert, denn der reflektierte und verantwortungsvolle Umgang mit Sprache ist Ihnen nicht nur ein fachliches Anliegen, sondern wurde und wird auch und gerade durch Ihr Auftreten im persönlichen Umgang beglaubigt“, bescheinigte Schulleiterin Müller der Koordinatorin für Sprachen, Maria Bertels. Ihre nachts leuchtende Schreibtischlampe habe manchen Nachbarn davon überzeugen können, dass das Lehrerdasein eben nicht der bequeme Halbtagsjob sei.
Dass es anders komme, als man denke, ließ Bertels ihre ehemalige Schülerin und nun Lehrerin Ina Maria Drees stellvertretend vortragen. In Dankbarkeit blickte Bertels auf schöne und gute Jahre zurück, ihre Zeit am Fürstenberg-Gymnasium (1988-2022) sei wie im Flug vergangenen. „Möge die Schule und alle, die hier täglich ein- und ausgehen, […] von guten Mächten wunderbar geborgen sein“, verabschiedete sich Maria Bertels in ihrem Brief vom Kollegium.

Von Recke zurück nach Rheinland-Pfalz
Nach seiner einjährigen Vertretungstätigkeit am Fürstenberg-Gymnasium verabschiedete sich das Kollegium auch von Sport- und Englischlehrer Johannes Guth. Der Fan des 1. FC Kaiserslautern kehrt für eine neue Stelle in seine Heimat in Rheinland-Pfalz zurück.

 

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