FÜRSTENBERG-GYMNASIUM
Eine Schule in bischöflicher Trägerschaft

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Oberstufenkoordinatorin Ina Gronenberg in den Ruhestand verabschiedet

„Nachsichtig den kleinen Schwächen der Menschen gegenüber, sehr belesen und kultiviert, streitbar und zugleich sehr sympathisch, dabei ihre beiden Fächer liebend, eine aufrechte Protestantin, die ihre Konfession in einer katholischen Schule nie versteckt, sondern stets selbstbewusst einbringt und für die gelebte Ökumene wichtig ist.“ Mit diesen Worten entließ Schulleiter Michael Kamlage Ina Gronenberg noch vor seiner eigenen Verabschiedung in den Ruhestand. Auf die Lehrerin des Fürstenberg-Gymnasiums sei immer und in jeder Beziehung Verlass gewesen verbunden mit vielen Überstunden und enormem Fleiß, hatte Kamlage in seiner Rede gewürdigt. Seit 1990 war Gronenberg in Recke als Pädagogin tätig, darüber hinaus im Lehrerrat, in der MAV, der Lehrerbüchereibetreuung, der Koordination der Facharbeiten, als Gleichstellungsbeauftragte und als Ausbildungskoordinatorin. Ein bemerkenswertes Engagement zeigte sie beim Tansaniaprojekt der Fürstenbergschulen, als Organisatorin, als Gastgeberin, als Dolmetscherin oder als Verkäuferin von Makondefiguren auf dem Weihnachtsbasar. Besonders zu schätzen wusste Kamlage die Stabilität ihrer Arbeit als Koordinatorin, „weil sich die Oberstufenkoordination wie kaum eine andere Abteilung in einem komplexen Spannungsfeld aus Ministerium, Schulträger, direkter Schulleitung, Schüler- und Elternschaft sowie Lehrerkollegium und Öffentlichkeit bewähren muss.“
Gronenberg selbst dankte in Ihrer Abschiedsrede nicht nur für die Highlights des Schullebens, sondern auch für die vielen und oft unspektakulären Begegnungen im Schulalltag. „Wertschätzung, Vertrauen, Humor“ und der Wille, „das System Schule voranzubringen und gemeinsam anstehende Fragen in guter Weise zu lösen“, hätten die Zusammenarbeit mit den Kollegen geprägt. „Ich gehe mit einer gewissen Wehmut, aber auch mit Vorfreude auf das, was jetzt kommt.“
Ein Puzzle mit dem Motiv eines Kollegiumsfotos überreichten Alexandra Ehmke und Stefanie Welp im Rahmen eines amüsanten Schauspiels und stellvertretend für die Lehrerschaft, Blumen und herzliche Worte des Dankes gab es vom Oberstufenteam.
„Du warst immer da“, erinnerte sich Marita Niggemann-Werth im Namen der Fachschaft Religion an die gemeinsame Zeit mit Ina Gronenberg, dem evangelischen Urgestein „in der katholischen Hochburg“. Mit ihrer hohen Fachkompetenz habe Gronenberg Religion zu einem anspruchsvollen Unterrichtsfach gemacht. Vor einer „Extraportion Arbeit“ habe sie nicht zurückgeschreckt und auch ihr Einsatz beim Catering für die Theater-AG würde bei Vielen in Erinnerung bleiben.
Als „flink und flott unterwegs“ mit dem Fahrrad zwischen ihrem Zuhause und der Schule hat Englischlehrerin Heike Kremer als Vertreterin für die Fachschaft Ina Gronenberg wahrgenommen und sie für schnelle und pragmatische Entscheidungen bewundert. „Wer wird uns im Vorbeihuschen ein freundliches Wort oder ein kleines Kompliment auf dem Gang zuraunen?“ oder „Wer wird afrikanische Gäste beherbergen?“, machte Kremer deutlich, dass Gronenberg dem Kollegium schon jetzt fehlen werde.

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