Francemobil

Am Donnerstag, 1. März 2018, besuchte das FranceMobil das Fürstenberg-Gymnasium von der dritten bis zur sechsten Stunde. Das FranceMobil ist eine Initiative des Deutsch-Französischen Jugendwerks (DFJW) und wird vom Institut français Deutschland durchgeführt. Die Schülerinnen und Schüler sollen dabei für die französische Sprache und Kultur sensibilisiert werden. Seit 2002 sind die jungen französischen Lektorinnen und Lektoren in ihren Renault Kangoo in ganz Deutschland unterwegs und besuchen Kindergärten, Real-, Gesamtschulen, Gymnasien und Berufsschulen. Zum Einsatz kommen dabei Spiele, aktuelle frankophone Musik, Zeitschriften, Filme – alles, was Spaß und neugierig macht!
Die Französischlerner der Jahrgangsstufe 6, sowie interessierte Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 7, die sich für die dritte Fremdsprache interessieren, hatten die Möglichkeit eine Unterrichtsstunde an dem Programm teilzunehmen. Der FranceMobil-Besuch bereitet nicht nur Lust auf das Erlernen der französischen Sprache, sondern auch auf eine internationale Mobilitäts-erfahrung.
Das wichtigste Ziel dabei ist: Kinder und Jugendliche an Schulen spielerisch für die französische Sprache und Kultur zu begeistern und ein attraktives, freundliches und aktuelles Frankreichbild zu vermitteln.

France

Gäste am FBG

Seit Beginn des Schuljahres heißt das Fürstenberg-Gymnasium gleich sechs internationale Gastschüler willkommen, die bei Gastfamilien in Hopsten, Recke und Voltlage untergekommen sind. Über Austauschprogramme wie „Inbound Affairs“ oder „Youth for understanding“ haben sie den Weg nach Recke gefunden. Im Rahmen des Parlamentarischen Patenschafts-Programmes des Deutschen Bundestages befinden sich Florian Cramer aus der EF und Trinidy Thompson aus den USA für ein Jahr im Schüleraustauch. Die junge Amerikanerin ist begeistert von Deutschland als einem sehr organisierten und umweltbewussten Land.

Die deutsche Sprache ohne Vorkenntnisse zu lernen und zu sprechen, fällt allen noch schwer. Trotzdem fühlen sich die Gastschüler schon jetzt ganz wohl am Fürstenberg-Gymnasium. Schließlich seien die Mitschüler sehr hilfsbereit, und das Englische führe in vielen Momenten noch schneller zum Ziel als Deutsch. Im Gespräch zwischen zwei Sprachen zu wechseln, verwundert daher nicht. Dieses „Code-Switching“ sei daher am Anfang ganz normal, weiß Maria Bertels als Koordinatorin für Deutsch und Fremdsprachen an der Schule. Bis Weihnachten pendle sich das aber erfahrungsgemäß ein. Von den Gesprächen mit anderen im Unterricht oder in den Pausen profitierten aber nicht nur die Gäste, sondern auch die Schüler des Fürstenberg-Gymnasiums selbst, wenn es um die Erweiterung sprachlicher, kultureller und insbesondere sozialer Kompetenzen gehe.

Bildunterschrift: Maria Bertels, Francesc Amorós aus Spanien, Trinidy Thompson aus den USA, Mariana Almeida aus Brasilien, Fulya Keles aus der Türkei und Azzurra Serra aus Italien (v.l.). Es fehlt: Lucas Almeida aus Brasilien.

Erstveröffentlichung am 30.09.2017 in der Ibbenbürener Volkszeitung

Varusschlacht

Zwei Schülerberichte zum Ausflug der sechsten Klassen nach Kalkriese

Am 06. Juli 2017 fuhren alle sechsten Klassen des Fürstenberg-Gymnasiums nach Kalkriese.

Als wir dort ankamen, wurden wir von Frau Dietz herzlich begrüßt. Nun gingen alle Klassen getrennt los. Als erstes gingen wir in einen Vorraum, wo uns erklärt wurde, worum es überhaupt geht.

Die Varusschlacht

Danach gingen wir in einen Tunnel, in dem 3D-Bilder auf den Wänden zu erkennen waren. Als Hintergrundgeräusche konnte man die Römer in der Schlacht und Vogelgezwitscher hören. Als nächstes gingen wir zu den Modellen, und Frau Dietz erklärte uns die Unterschiede zwischen den Germanen und den Römern. Dann wurde uns auch der Unterschied der Rüstungen. Besonders gut fanden wir alle, dass es ein Kugelmodell gab, bei dem wir zählen konnten, wie viele Römer ihr Ziel erreichten. Eine Kugel sollte einen Römer bei der Schlacht darstellen. Uns wurden auch viele Ausgrabungsgegenstände, wie z.B. eine Maske, Speere oder Münzen gezeigt. Allerdings fand man keine ganze Ausrüstung, sondern nur Einzelteile. Unser nächstes Ziel war ein Turm mit einer Aussicht über ganz Kalkriese.

Nach einer 15- minütigen Pause brachte Frau Dietz einen römischen Wurfspeer und einen Militärrucksack mit. Jedes Kind durfte beides einmal tragen. Dann stellten wir uns in der Aufstellung der Römer auf und spielten zwei Spiele. Bei dem ersten Spiel mussten immer die ersten drei Menschen auf der Stelle laufen und sich danach wieder hinten anstellen. Bei dem zweiten Spiel mussten wir alle um eine Mülltonne herumlaufen. Sobald Frau Dietz den Speer hochhielt, mussten alle wieder zurück in die Aufstellung laufen.

Nach den Spielen marschierten wir wie die Römer durch den Wald auf die Wiese, auf der die Schlacht stattgefunden haben soll. Allerdings war zur Zeit der Schlacht auf der Wiese Wald mit Sumpflöchern. Nun zeigte Frau Dietz, wie die Römer die Speere geworfen haben. Wir durften es ohne Speere nachspielen. Dann gingen wir zu der Mauer der Germanen und spielten dort die Schlacht nach. Unsere Parallelklasse (6a4) spielte die Germanen. Jetzt tauschten wir die Rollen und gingen in den Germanenwald. Da zeigte uns Frau Dietz, wie tief eine kleine Pfütze sein kann, indem Sie einen langen Stock hineinfallen ließ.

Nun war unser Ausflug zum Museum der Varusschlacht schon vorbei, und wir fanden es alle schön und haben auch viel gelernt.

Unser Fazit: Wir empfehlen die Exkursion nach Kalkriese weiter.

Ein Bericht von Vanessa Schwarz und Alina Baumann (6a1)

EIN TAG IN KALKRIESE

Am 06.07.17 fuhren die Klassen 6 des Fürstenberg-Gymnasiums nach Kalkriese zum Museum der Varusschlacht. Die Klassen wurden durch die interessante Ausstellung geführt, in der sie spannende Dinge sehen konnten wie z.B. ausgegrabene Fundstücke. Darunter waren Waffen, Rüstungsteile und Knochen. Aber auch verschiedene Modelle zu den Aufstellungen und den Angriffen der Römer konnten bestaunt werden. Nach einer kurzen Frühstückspause, in der man Fotos von der Ausstellung machen konnte, wurden die Klassen aufgeteilt. Die Klassen 6a1 und 6a4 stellten die Varusschlacht nach, wobei die Klasse 6a1 die Rolle der Römer (die Verlierer der Schlacht) übernahm und die 6a4 die Rolle der Germanen. Die 6a1 bekam verschiedene Ausrüstungsteile der Römer zu sehen wie zum Beispiel einen schweren Rucksack, der nur ca. 1/5 des früheren Gewichtes hatte, und einen alten Speer, der im Kampf benutzt wurde. Die 6a1 lernte mit lustigen Spielen die Aufstellung der Römer kennen und, wie sie sich im Angriff zu verhalten hatten. Die Klasse merkte schnell, dass sie den Germanen (6a4) unterlegen war und wurde schließlich mit den Waffen der Germanen (Geschrei) „umgebracht“. Anschließend wurde das äußere Gelände genauer betrachtet. Im Park gab es einige Attraktionen u.a. ein Ausgrabungscamp und verschiedene Pavillons zu den Themen: Hören, Sehen und Fragen stellen. Von den ehemals zahlreich bestehenden Moorlöchern war nur noch eins aufzufinden. Nach der Besichtigung des Geländes traten die Klassen den Rückweg an und waren sehr begeistert von dem Museum der Varusschlacht, aber auch geschafft.

Eine Reportage von Lena Feldhaus, Paulina Jasper und Amelie Lührmann aus der 6a1

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Ozio Gallery

Universum 2016

Schüler der Jgst. 6 entdecken die Wunder der Technik im „Universum“ Bremen

Im Bauch eines riesiges „Wals“ folgten die Sechstklässler vergangenen Montag der Einladung „Anfassen ausdrücklich erlaubt!“. Im Universum in Bremen, einer Dauerausstellung zu den Themen Technik, Mensch und Natur konnten sie auf diesem Wege Gesetze der Physik erfahren und vor allem be-greifen. Neugier, Staunen, Fragen und Erkenntnisse waren die Wegbegleiter der Schülergruppen bei der Rallye durch die Technikebene. So war es zum Beispiel zunächst merkwürdig und lustig, dass eine Schülerin gegen drei Mitschülerinnen und einen Lehrer im Tauziehen problemlos gewinnen konnte, bis schließlich alle das Prinzip eines Flaschenzuges verstanden hatten, der als Helfer diente (siehe Titelbild).

Das Außengelände des Universums wirkte wie ein Abenteuerspielplatz auf die Schüler, wobei alle Attraktionen wie z.B. der „Turm der Lüfte“ oder der Nachbau eines Flusslaufes die Gesetze der Natur veranschaulichten. Eine Science-Show ließ Erinnerungen an die Jubiläumsveranstaltung „Die Physikanten“ aufkommen. Besonders begehrt war auch die Station „Mondspringer“, wo das Hüpfen auf dem Erdtrabanten nachgeahmt wurde (siehe Fotos).

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Ozio Gallery

Exkursion zum Klimahaus 2016

Exkursion der Jahrgangsstufe 8 zum Klimahaus in Bremerhaven

Das war wirklich ein Wechselbad der Gefühle: die trockene Gluthitze in der Wüste von Niger, klirrende Kälte in der Arktis und frische Bergluft in den Schweizer Hochalpen. All das erlebten 87 Schülerinnen und Schüler der 8. Klassen im Rahmen einer spannenden Exkursion zum Klimahaus Bremerhaven. Das war möglich, weil das Klimahaus kein normales Museum ist, sondern es schickt seine Besucher entlang des achten östlichen Längengrades auf eine Reise um die Welt. Bei dieser Weltreise erleben die Besucher die extremen Unterschiede der Klima- und Vegetationszonen live und hautnah. Anhand von acht Ausstellungsbereichen wandelt man durch arktische Eis- und Schneelandschaften, schwitzt bei einem Besuch der subtropisch-feuchten Flusslandschaften in Kamerun oder kommt sich vor wie im Karibik-Urlaub bei einem Strandbesuch auf der Inselgruppe Samoa.

Ganz neu waren die Eindrücke für die jungen Weltreisenden allerdings nicht, denn im Erdkundeunterricht des endenden Schuljahres hatte man sich – zumindest theoretisch und anhand von exemplarischen Beispielen – mit den unterschiedlichen Klima- und Vegetationszonen auf der Welt auseinandergesetzt. Die Exkursion bildete somit einen gelungenen Abschluss, um das im Unterricht erworbene Wissen bei einer Museumsrallye handlungsorientiert zu vertiefen.

Als kleines Extra hatten wir sogar die Gelegenheit, eine Bundesministerin zu sehen. Weil das Klimahaus seinen siebenten Geburtstag feierte, kam Umweltministerin Barbara Hendricks zu Besuch, die von einem großen Tross von Journalisten und Kamerateams empfangen wurde.

Beendet wurde diese erlebnisreiche Exkursion an der Nordseeküste von Bremerhaven, sodass wir an diesem Tag auch noch das nass-kalte Klima der gemäßigten Breiten erleben konnten.

Fotos: Frank Bergmann

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Ozio Gallery