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Fürstenbergschulen gemeinschaftlich im Einsatz für Tansania
„So viele Menschen, so viele tolle Ideen, ein absolut tolles Event!“, zeigte sich Lehrer Michael Burmeister nachhaltig von seinem ersten Weihnachtsbasar beeindruckt. Tausende Besucher waren am ersten Advent in das Schulzentrum gekommen und hatten sich durch Aula, Klassenräume, Arche und Mensa gedrängt.
Während andere Gäste noch einen Parkplatz im Ortskern suchten, strömte den ersten Ankömmlingen schon vor der Eröffnung des Basars der Duft von Weihnachtsgebäck entgegen. Am Haupteingang und an den Säulen warben bunte Plakate für die zahlreichen Verkaufsstände einzelner Klassen. Im Eingangsbereich konnte man die Jahresschrift kaufen oder Schulkleidung über die SV bestellen. Weiter im Inneren setzten die Schüler auf bewährte wie überraschende Produkte aus eigener Herstellung. „Die Mädels waren von Anfang an mit Leib und Seele dabei. Und sie wurden auch stark unterstützt von den Jungs in ihrer Klasse. Das war eine Gemeinschaftsaktion der ganzen Klasse,“ beschrieb Klassenlehrerin Melanie Schumacher das Angebot der 7a1. Ohnehin erwies sich Selbstgemachtes wie Brot, Weihnachtsplätzchen oder adventlicher Schmuck als Verkaufsschlager. Auch die Überraschungspakete waren schnell verkauft. Straßenverkäufer signalisierten später den Abverkauf einzelner Stände. Der Candy-Shop, ein Bratwurststand oder frittierte Schokoriegel bildeten ein abwechslungsreiches Angebot für den Gaumen. Wiedersehensfreude und viele Gespräche in adventlicher Atmosphäre ermöglichten die beiden Cafés in alter wie neuer Mensa. Mehr als 200 Kuchen und Torten hatten Eltern und Schüler als Spende für das Tansaniaprojekt gebacken.
Bereits nach den Sommerferien waren die Vorbereitungen für den großen Weihnachtsbasar der Fürstenbergschulen angelaufen. Die zahlreichen Projekte der rund 1400 Schüler und Lehrer hatten in diesem Jahr Monika Messing, Ina Gronenberg, Bärbel Müller, Volker Lünnemann und Jürgen Meyring koordiniert. Viele Eltern waren in die Umsetzung eingebunden.
„Ich bin sehr beeindruckt von dem, was ich hier sehe. Mit wie viel Engagement die Schüler und Lehrer sich für unser Projekt einsetzen“, freute sich Bischof Filbert Mhasi aus Tansania. Schließlich soll mit dem Erlös der Bau eines Mädchenwohnheims in Nanjota finanziert werden. Und auch Regina Jacobs, Abteilungsleiterin für katholische Schulen im Bistum Münster, war zu Gast auf dem Weihnachtsbasar in Recke: „Ich finde es großartig, was die Schüler in diesem Jahr wieder auf die Beine gestellt haben. Und der komplette Erlös geht nach Tansania.“

Fotos: Sophia Berkenheide und Hannah Sostmann (Medienwerkstatt)

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