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Mobbing zu erkennen, die Perspektive des Ausgegrenzten einzunehmen und Strategien der Klassengemeinschaft gegen Ausgrenzungen zu entwickeln, waren die Schwerpunkte des Projekttages „Spotlight – Theater gegen Mobbing“ in den sechsten Klassen.
Klassenweise schauten die Sechstklässler zunächst einen Spielfilm mit dem Thema „Mobbing“. Anschließend spielten sie eine selbst ausgesuchte Szene aus dem Film nach und versuchten in dem Rollenspiel die Gefühle der gemobbten Personen aufzudecken. Um die Mobbingsituation in der Klasse aufzulösen, erkannten die Teilnehmer schnell, dass gemobbte Schüler im Sinne von „sich für jemanden einsetzen“ auf die entschiedene Hilfe der Klassenkameraden angewiesen sind. Der Weg aus der „Mobbingfalle“ führte über Schülergespräche im Plenum zu unterschiedlichen schülerorientierten Lösungsstrategien.
Können solche Konflikte auch in der eigenen Klasse auftreten? Diese Frage diskutierten die Schüler anschließend nach Geschlechtern getrennt mit den betreuenden Lehrern. Zum Abschluss des Projekttages kamen die Schülerinnen und Schüler in der Klasse wieder zusammen, um zu klären, ob es geschlechtsspezifische Konflikte zwischen Mädchen und Jungen gibt. Der Tag endete schließlich mit gruppendynamischen Spielen.


Hintergrund: Der Arbeitskreis soziale Bildung und Beratung e.V. (asb) Münster hat unter dem Titel „SPOTLIGHT — Theater gegen Mobbing“ einen Projekttag für die Klassen 6 entwickelt, der die Schülerinnen und Schüler für das Thema „Mobbing“ sensibilisiert und konkrete Mobbingsituationen in den Klassen beleuchtet. Zehn Lehrerinnen und Lehrer des Fürstenberg-Gymnasiums haben an einer entsprechenden Fortbildung teilgenommen und begleiten jedes Jahr das theaterpädagogische Projekt.