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Ein Schülerbericht zum Besuch einer Expertin im Biologie-Leistungskurs der Q2
Nachdem wir uns in den vergangenen Wochen bereits mit der biologischen Seite von Demenz beschäftigt hatten, schlossen wir dies letzte Woche mit einem Besuch von Professor Doktor Brand ab und beleuchteten nun den menschlich-emotionalen Bereich der Thematik.
Dieser Einblick wurde uns ermöglicht durch Anne Feldkämper, die jahrelang als Pflegekraft in einer Einrichtung für schwer Demenzkranke gearbeitet hat. Sie hob in dem interaktiven Gespräch hervor, dass es wichtig sei, auf jeden Patienten einzugehen. Emotionale Kommunikation sei das A und O bei der Arbeit mit Demenzerkrankten, da die Erinnerungen an gewohnte Abläufe nach und nach verschwänden. Die Arbeit als Pflegekraft sei sehr individuell, denn jeder Patient habe andere Bedürfnisse, die sich aus Lebensstil und Umfeld ergäben. Deshalb sei die Biografiearbeit in der Pflege von Demenzerkrankten entscheidend, um Bedürfnisse und Werte zu stärken und mit Handlungen besser umgehen zu können, die aus Erlebtem, wie Beruf, Gewohnheiten etc. hervorgehen können. Allgemein sei die Anregung der Sinne, z.B. durch Musik, Lieder oder Gedichte wichtig zur Aktivierung der Nervenzellen.

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