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Zehntklässler der weiterführenden Schulen in Recke nehmen am Präventionsprogramm „Crash Kurs“ der Polizei NRW teil
Mit emotionalen Berichten und eindringlichen Bildern von Unfallstellen sollten die Zehntklässler der drei weiterführenden Schulen in Recke auch in diesem Jahr die erschütternde Realität von Verkehrsunfällen durch junge Verkehrsteilnehmer erfahren. Im Rahmen des Crash Kurses NRW hatte die Polizei am Dienstag in die Aula der Fürstenbergschulen eingeladen, um über gravierende Folgen von überhöhter Geschwindigkeit, der Nutzung von Smartphones und Trunkenheit am Steuer aufzuklären. Ein Präventionsprojekt – gestaltet von Unfallhelfern und -opfern.
In einem Auszug aus einer SimsMe-Umfrage vom Dienstag schildern Schüler der Jahrgangsstufe EF ihre Eindrücke:

„Wichtiges Thema, das auch ‚crashend‘ dargestellt war.“

„Fand den Vortrag auch ganz gut. Aber ein bisschen einseitig war es doch, da die Referenten meistens gesagt haben, dass man kein Handy beim Fahren benutzen soll. Das wusste man eigentlich schon.“

„Gut, dass dieses Thema so direkt dargestellt wurde. Teilweise sehr mitnehmend.“

„Wichtig, weil dadurch ein Bewusstsein dafür geschaffen wurde, wie gefährlich zum Beispiel ein Handy am Steuer sein kann. Allerdings wurden mehrere Dinge wiederholt, was dazu geführt hat, dass die Aufmerksamkeit gegen Ende etwas abnahm.“

„Interessant von mehreren Personen Einblicke zu dem Thema zu erfahren. Zudem war es teilweise echt mitnehmend, was einen dazu bringt, mal über das Thema nachzudenken.“

„Ich fand die Gefahren, die unüberlegt zu einem Unfall führen können, sehr treffend und für unsere Altersgruppe passend herübergebracht. Außerdem denke ich, dass die verschiedenen Perspektiven, die uns der Reihe nach vorgestellt wurden, einem sehr deutlich gemacht haben, wie viele Menschen so ein Unfall körperlich und psychisch mitnehmen kann, was man vorher vielleicht nicht so gedacht hätte.“

„Hab‘ den Crash Kurs ja schon letztes Mal mitgemacht; das war im Grunde das Gleiche. War aber trotzdem interessant:“

 

Crash Kurs NRW

„In Nordrhein-Westfalen ereignen sich pro Jahr 550 000 Verkehrsunfälle. Über 600 Menschen werden dabei pro Jahr getötet. Der Anteil von jugendlichen Verkehrsteilnehmern bei den Verursachern von schweren Unfällen ist überproportional hoch. Das ist alarmierend und inakzeptabel. Überhöhe Geschwindigkeit, das Nichtanlegen des Sicherheitsgurtes, der Konsum von Alkohol und Drogen: Das sind in über 50 Prozent aller Fälle die Ursachen, warum Menschen im Straßenverkehr zu Tode zu kommen oder schwer verletzt werden. Die Polizei geht gemeinsamen mit ihren Partnern beim ‚Crash Kurs NRW‘ neue Wege.“ (Quelle: www.crashkurs.nrw.de) Das Präventionsprojekt durchlaufen die zehnten Klassen aller weiterführenden Schulen in NRW.