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Podiumsdiskussion des Fürstenberg-Gymnasiums mit positivem Echo

Zumeist sachliche Beiträge, fair geführte Gespräche, eine gelungene Moderation inmitten rhetorisch sehr unterschiedlicher Auftritte der teilnehmenden Politiker und am Ende ein deutliches Umfrageergebnis – Mit 142 der 225 Stimmen, die die Zuschauer live über ihr Handy abgeben konnten, hätte die FDP bei der Europawahl „einen erdrutschartigen Sieg eingefahren“, schrieb die Ibbenbürener Volkszeitung. Grund dafür war nicht weniger das Auftreten von Paavo Czwikla, dem Kandidaten der Jungen Liberalen Münster für den Europawahlkampf. Bei der Podiumsdiskussion zur Europawahl überzeugte der 24-Jährige vor rund 400 Zuschauern nicht nur durch Sachkompetenz, sondern stellte auch geschulte Rhetorik und Schlagfertigkeit unter Beweis.

Neben Czwikla stellten sich Kathrin Vogler (MdB, Die Linke), Sarah Weiser (SPD), Jan Ovelgönne (B90/Die Grönen), Udo Röllenblech (CDU), Martin Schiller (AfD) den Impulsen und Fragen der souverän auftretenden Moderatoren Timo Üffing und Felix Attermeier aus der Q2. Schon in der Vorankündigung hatten die beiden Fürstenberger deutlich gemacht, auf die Europawahl im Mai aufmerksam machen und das Bewusstsein für Europa schärfen zu wollen. Zusammen mit ihren Mitschülern und ihren Lehrern Peter Sterthaus und Christian Kipp hatten sie inhaltlich wie organisatorisch gute Rahmenbedingungen für die Großveranstaltung geschaffen.

„Es war eine beachtliche Leistung, die die Schüler und Lehrer des Fürstenberg-Gymnasiums mit der Diskussion am Sonntagnachmittag auf die Beine gestellt hatten. Schön wäre, wenn so manche Fernseh-Talkshow auf diesem Niveau und mit dieser Sachlichkeit auf Sendung ginge.“

(Ibbenbürener Volkszeitung vom 2. April 2019)

Vorteile Europas, Sicherheitspolitik oder Umweltfragen bildeten die Kerngebiete der Podiumsdiskussion, in der Czwikla die Beiträge von AfD-Vertreter Martin Schiller zu kontern wusste. Gut vorbereitet wirkten auch Vogler und besonders Weiser, die mit Ovelgönne aber keine scharfen inhaltlichen Konturen untereinander erkennen ließen. Zurückhaltend und blass hingegen agierte CDU-Vertreter Röllenbach, der in der Umfrage nicht überraschend mit neun Stimmen den drittletzten Platz vor Vogler (8 Stimmen) und Schiller (8) belegte. Ovelgönne landete auf dem dritten Platz (20) und Weiser auf Platz zwei (38).

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