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Die Klasse 7a2 besucht die Synagoge in Osnabrück

Lea Mor spricht fließend Hebräisch, das fanden die Schülerinnen und Schüler der Klasse 7a2, die am 17.01.2019 gemeinsam mit ihren Religionslehrern, Kerstin Rehermann und Roland Wendland, die Synagoge in Osnabrück besuchten, sehr beeindruckend. Sie lernten auch, dass dieses jüdische Gotteshaus, das vor zehn Jahren modernisiert und erweitert wurde, das einzige seiner Art für ca. 1000 Menschen jüdischen Glaubens im Emsland, in der Grafschaft Bentheim, in Osnabrück und im Osnabrücker Land ist. Lea Mor erklärte nicht nur die jüdischen Speisevorschriften, sondern verwies auch auf die unterschiedlichen Richtungen, die es im Judentum genauso wie im Christentum gibt. So gibt es in liberalen jüdischen Gemeinden sogar Rabbinerinnen, während in orthodoxen Gemeinschaften die Frauen durch eine Schranke von den Männern getrennt den Gottesdienst verfolgen.
Der Höhepunkt der Führung war aber sicherlich der Moment, in dem Frau Mor, selbst Mitglied der Gemeinde, den Toraschrein öffnete, eine reich geschmückte Torarolle entnahm und vorsichtig entrollte. Die Schülerinnen und Schüler durften nahe herantreten und die auf Pergament handgeschriebenen Zeilen (die fünf Bücher Mose) bewundern. Insgesamt waren Lehrer und Schüler sich einig, dass sich der mit öffentlichen Bussen unternommene Ausflug nach Osnabrück gelohnt und sehr geholfen hat, die bereits im Unterricht erworbenen Kennt-nisse zu veranschaulichen.

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