Einstein

Man stelle sich folgendes Szenario vor: Das GPS vom Navigationsgerät ginge falsch, weder, Bewegungsmelder noch Leuchtröhren würden funktionieren. Ebenso wenig gäbe es CD-Player oder Digitalkameras; Fernsehbilder wären unscharf und an der Supermarktkasse müsste man ohne Scanner auskommen. – Ohne die Forschungen Albert Einsteins wären viele technische Fortschritte nicht denkbar, führte Prof. Dr. Gernot Münster bei seiner Vorlesung u.a. mit einem Fahrrad vor Augen. Im Rahmen der Einstein-Projekttage kamen der Physikprofessor von der Universität Münster und das „Einstein-Mobil“ aus Tübingen zum Fürstenberg-Gymnasium nach Recke.
„Einstein in all seinen Facetten zu beleuchten,“ beschreibt Physiklehrer Markus Bischof das Anliegen des fächerübergreifenden Projektes für die Jahrgangsstufe EF. In Begleitung von Katrin Sievert führte er mit den Schülergruppen z.B. Experimente zur Funktionalität des GPS’s durch. „Der Anwendungsbezug ist wichtig“, so Bischof. An anderen Stationen ging es bei Geschichtslehrer Markus Möckel um den historischen Kontext und wichtige Zeitgenossen Einsteins; Schulpfarrer Peter van Briel stellte das philosophische und theologische Denken der Zeit in den Mittelpunkt; der Deutsch- und Geschichtslehrer Dr. Peter Hawig ebnete mit den „Physikern“ von Friedrich Dürrenmatt einen literarischen Zugang.
Im Gedächtnis dürfte den Schüler auch das „Einstein-Mobil“ bleiben: Interaktive Unterrichtsmodule am Computer ermöglichten es, eine Fahrradtour in Lichtgeschwindigkeit zu simulieren, GPS-gestützte Flugsimulationen durchzuführen oder ein virtuelles schwarzes Loch zu erzeugen.
Erstveröffentlichung am 09.07.2018 in der Ibbenbürener Volkszeitung

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