In den letzten Wochen hat der Geschichtsgrundkurs der Q1, geführt von Frau Genuit, ein interessantes Experiment durchgeführt. Bei einem Planspiel ging es um die Fragen „Was hätten wir gemacht, wären wir die Staatsoberhäupter zu Zeiten der Julikrise gewesen?", „Hätten wir es zum 1. Weltkrieg kommen lassen?".

Als Vorbereitung auf das Planspiel bekamen wir Informationszettel mit den Beziehungen, Zielen und Problemen der einzelnen Länder. Beteiligt waren Frankreich, Deutschland, Russland, Österreich-Ungarn und Großbritannien, jeweils vertreten durch eine Gruppe von drei bis vier Schülern. Und so kam es, dass sich der Kurs trennte und sich die einzelnen Gruppen zu Geheimräten in verschiedenen Räumen trafen. Statt Depeschen, wie sie damals verschickt wurden und wie sie damals oft viel zu spät ankamen und schnell für Verwirrungen führten, hatten wir nun die Möglichkeit, über Whatsapp zu kommunizieren.
So verbrachten wir drei Schulstunden damit, in Einzel- und Gruppenchats Geheimbündnisse und Rückversicherungsverträge zu schließen, Kriegspläne zu schmieden oder hinterrücks mit Feinden zu verhandeln.
Alles in allem war es für alle Schüler ein interessanter Einstieg in das Thema des 1. Weltkrieges und wir alle hätten das Planspiel gerne noch weiter geführt.