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Molekulargenetische Experimente im Schülerlabor der Uni OS

Einbruch in ein Juweliergeschäft. Zwei Tatverdächtige. Kaum sichtbare Spuren. – In einem fiktiven Kriminalfall sollten Schüler des Fürstenberg-Gymnasiums den Täter mithilfe eines genetischen Fingerabdrucks überführen. Im Schülerlabor der Universität Osnabrück, Abteilung Genetik, sicherte der Biologie-Leistungskurs der Q1 am „Tatort“ zunächst mehrere DNA-Spuren der tatverdächtigen Personen. Unter Anleitung des Projektkoordinators Dr. Knut Jahreis und in Begleitung ihres Lehrers Ralf Maria Wroblowski vervielfältigten die Fürstenberger mit einem speziellen Verfahren die gesicherten DNA-Spuren (PCR-Verfahren), um diese unter einem UV-Licht sichtbar machen zu können. Schließlich führte der präzise Abgleich individueller Merkmale zur Identifizierung und Überführung des Täters. An dem praxisnahen Beispiel „Den Tätern auf der Spur“ lernten die Schüler nicht nur konkrete Anwendungsbereiche der Genetik kennen, sondern auch moderne Methoden der Kriminaltechnik. Die molekulargenetischen Experimente im Schülerlabor bilden dabei nur einen von vielen Bausteinen in der langjährigen Kooperation zwischen dem Fürstenberg-Gymnasium und der Universität Osnabrück.

Bildunterschrift: PD Dr. Knut Jahreis mit den Schülerinnen und Schülern des Fürstenberg-Gymnasiums im Schülerlabor der Universität Osnabrück

Fotos: Ralf Maria Wroblowski

Erstveröffentlichung am 18.11.2019 in der Ibbenbürener Volkszeitung

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