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Tür öffnen

Achtklässler des Fürstenberg-Gymnasiums nehmen am Alkohol- und Suchtpräventionsprojekt teil

Mit einer Rauschbrille durch das Dio-Jugendheim zu laufen und scheinbar einfache Alltagshandlungen zu bewältigen, gehörte in der vergangenen Woche zum praxisorientierten Teil des Alkohol- und Suchtpräventionsprojektes der achten Klassen. In der Nachahmung verschiedener Promillestufen konnten die Jugendlichen erleben, wie schwer es sein kann, eine WhatsApp-Nachricht zu schreiben, eine Tür zu öffnen und zu verschließen, Geld zu zählen, sich einen Ball zuzuwerfen oder mit einem Scooter einen Parcours zu befahren. Die sensomotorischen Fähigkeiten der Teilnehmer waren durch die Rauschbrille selbst bei einfachem Händeschütteln beeinträchtigt. Unter der Anleitung von Anne Siemon und Anna Kegler (Leiterinnen der Jugendtreffs) sowie Petra Ilger und Günter Fehlker (Sucht- und Drogenberatungsstelle der Caritas in Ibbenbüren) kamen die Schülerinnen und Schüler mit außerschulischen Fachleuten ins Gespräch. Gerahmt von einer theoretischen Einführung und auswertenden Diskussionsrunden in Kleingruppen stellte das jeweils eintägige Projekt auch in diesem Jahr wieder einen sinnvollen „Baustein“ zur Präventionsarbeit im Unterricht dar.

Die Zusammenarbeit des Fürstenberg-Gymnasiums, organisiert durch die Lehrerin Marita Niggemann-Werth, mit der Sucht- und Drogenberatung der Caritas in Ibbenbüren, der offenen Kinder- und Jugendarbeit in Recke und dem Kreisjugendamt ist ein fester Bestandteil des Schulprogramm. Ein Elternabend mit den Fachleuten der Caritas (21.02.) und Gespräche im Unterricht mit einem ehemals Suchtkranken ergänzen die Präventionsarbeit in der Jahrgangsstufe 8.

Weitere Informationen der Sucht- und Drogenberatungsstelle der Caritas in Ibbenbüren