"Immer der Nase nach..."

Mit guten und sehr guten Ergebnissen hat eine Gruppe von Schülerinnen des Fürstenberg-Gymnasiums am landesweiten Wettbewerb „bio-logisch?!“ teilgenommen. Unter dem Motto „Immer der Nase nach“ führten die Fürstenbergerinnen aus den Klassen 6 und 8 verschiedene Experimente mit der Nase durch: Riecht Pfeffer intensiver, wenn er mit pflanzlichem Öl verrührt wird? Kann der Mensch mit verbundenen Augen – ähnlich wie ein Hund – Duftquellen bestimmen? Und mit beiden Nasenlöchern gleichermaßen? Unter Begleitung der Oberstufenschülerinnen Sarah Nagelschmitz und Pia Wolf (beide Q2) wiesen die Jungforscherinnen in einem Experiment mit Zitronen- und Vanillearoma nach, warum man stickige Luft im Klassenraum erst nach der Pause bemerkt. Denn sogenannte „dicke“ Luft entstehe in geschlossenen Räumen durch den erhöhten Kohlenstoffdioxid, den Schüler bei intensiver Arbeit ausatmen. Durch einen langsamen Prozess während einer Unterrichtsstunde komme es deshalb zu einer unbewussten Gewöhnung des Geruchssinns und zu einer Reduzierung des Konzentrationsvermögens. Das kurzzeitige Verlassen des Raumes führe schließlich zu einer Entwöhnung und der nicht seltenen Feststellung: „Was ist das denn hier für eine schlechte Luft!“ Darum der Gesundheitstipp der Fürstenbergerinnen in der kalten Jahreszeit: „In der Schule oder im Büro Stoßlüften nicht vergessen!“
Für das neue Projekt „Alles klar…?!“ können sich interessierte Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 5-EF ab sofort bei Frau Karg oder auf der Schulhomepage unter FBGanztag (Biologie-AG) anmelden.

Bildunterschrift: Eine Urkunde für ihre besonderen Leistungen erhielten: (hinten von links:) Leonie Boße mit den Begleiterinnen Sarah Nagelschmitz und Pia Wolf aus der Oberstufe; (vorne von links:) Charlotte Korte, Sarah Büscher und Emily Körner.


Erstveröffentlichung am 02.12.2017 in der Ibbenbürener Volkszeitung