Selbstevaluation in Schulen (SEIS)

Neben der staatlichen Qualitätsanalyse stellt SEIS ein Instrument dar, mit dem das „Produkt Schule“ verbessert werden soll.

SEIS will Schulen unterstützen, die eigenen Aufgaben, Ziele und Ansprüche besser zu erfüllen. Mit dem „Internationalen Netzwerk Innovativer Schulsysteme“ wurde aus der internationalen Praxis heraus ein Steuerungsinstrument erarbeitet, das Schulleitungen und Lehrerkollegien helfen soll, ihren Schulentwicklungsprozess mit Hilfe von Daten zu evaluieren und zu planen. Mit diesem Selbstbewertungsinstrument wird die gesamte schulische Arbeit erfasst.

SEIS ist ein computergestütztes Selbstbewertungsverfahren. Hierbei werden das gesamte Kollegium, das nichtpädagogische Personal, Schülerinnen und Schüler aus bestimmten Jahrgängen und deren Eltern zu bestimmten Qualitätsbereichen befragt. Die Daten werden dann automatisch ausgewertet und der Schule anschließend in einem umfangreichen Bericht zur Verfügung gestellt. Außerdem kann ein eigens dafür ausgebildeter SEIS-Kommentarschreiber beauftragt werden, der die Umfrageergebnisse unabhängig und mit ganzheitlichem Blick von außen auswertet.

Auf Vorschlag und Veranlassung des Vorstandes der Schulpflegschaft erfolgte in 2010 die Vorstellung und Beratung der Schulleitung sowie der Lehrerkonferenz in Sachen SEIS durch einen Experten des „Kompetenzteams NRW“. Aufgrund der nachhaltigen Förderung durch die Schulleitung erfolgte die Genehmigung durch die schulischen Entscheidungsgremien mit dem Ergebnis, dass SEIS im zweiten Halbjahr des Schuljahres 2011/12 eingeführt wird. Hinsichtlich der genaueren Durchführung der Befragung sei an dieser Stelle auf die Anlage zum Protokoll der Schulpflegschaftssitzung vom 5.10.2011 verwiesen.

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