Schulpflegschaft 2015Soziales Lernen steht im Mittelpunkt der Schulpflegschaftssitzung des Fürstenberg-Gymnasiums

 

Neben den Wahlen standen die Bausteine zum sozialen Lernen im Zentrum der Schulpflegschaftssitzung des Fürstenberg-Gymnasiums. Barbara Buchalle und Marita Niggemann-Werth stellten den Eltern nicht nur die einzelnen Module vor, sondern betonten vor allem, dass diese aufeinander aufbauen und so einen zusammenhängenden Lehrplan ergeben. Die Rückmeldungen der Eltern zu den ersten bereits durchgeführten Aktionen in diesem Schuljahr waren zahlreich. Dabei wurden besonders die K(k)lasse-Werden-Tage in den Klassen 5 positiv beurteilt. In diesen zwei Tagen wird die wesentliche Grundlage dafür gelegt, dass die Schülerinnen und Schüler, die aus verschiedensten Grundschulen nach Recke kommen, zu einer guten Klassengemeinschaft zusammenwachsen.

Auch die Aktionen in den höheren Klassen sind wesentlich dafür verantwortlich, die Sozialkompetenz der Schülerinnen und Schüler zu steigern. Die Eltern wünschten sich vor allem Elternabende zu Themen wie Handynutzung und soziale Medien, aber auch Informationen zur Suchtprophylaxe, sowohl was Alkohol als auch was Essstörungen angeht.

Hier sieht auch der ebenfalls anwesende Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeut Wilhelm Reiners, der durch die Kooperation der Fürstenberg-Schulen mit der Caritas allen Schülerinnen und Schülern, Eltern und Lehrern zur Verfügung steht, ein wichtiges Aufgabenfeld. Er stellte seine Arbeit vor und wies vor allem darauf hin, dass es sinnvoll ist, sich auch bei kleineren Problemen und möglichst frühzeitig Hilfe zu holen.

Die anschließenden Wahlen brachten keine Überraschung. Cornelia Maag und Marion Ifland wurden einstimmig als Schulpflegschaftsvorsitzende wiedergewählt. Der Schulleiter Michael Kamlage dankte für die bisherige Arbeit und den guten Start ins neue Schuljahr mit einem Blumenstrauß.

In seinem Bericht stellte er die guten Anmeldezahlen sowohl für die Klassen 5 als auch die hohe Zahl der Übergänger von der Realschule in die gymnasiale Oberstufe des Gymnasiums heraus und dankte den Eltern für ihr Vertrauen.

Aber auch das Jubiläumsjahr 2016, in dem die Fürstenberg-Schulen 50 Jahre alt werden, wirft seine Schatten voraus. Kamlage stellte ein vorläufiges, ausführliches Programm vor und versprach, dass die Festseite nach den Herbstferien auf der Homepage eingesehen werden kann. Am 29. April wird es den Festakt geben und am 18. Juni soll mit allen Ehemaligen und Freunden der Schulen in einer großen Fete gefeiert werden.

 Sitzung der SchulpflegschaftEinstimmig sprachen die Mitglieder der Schulpflegschaft des Fürstenberg-Gymnasiums Cornelia Maag als Vorsitzender und Marion Ifland als ihrer Stellvertreterin das Vertrauen aus und wählten sie für ein weiteres Jahr an die Spitze der Elternvertretung.

Den gemeinsamen „Schulsanitätsdienst“ der drei weiterführenden Schulen auf dem Campus in Recke stellte Steffen Pottmeier als verantwortlicher Lehrer den Eltern vor. Auf den ersten Aufruf hin hätten sich 50 Schülerinnen und Schüler zur Ausbildung als „Schulsanitäter“ gemeldet. Die große Bereitschaft mache den Start eher etwas schwieriger: In Zusammenarbeit mit dem DRK werde die Ausbildung in Kürze beginnen. „Jeweils zwei Schüler haben dann jeweils Bereitschaft. Sie holen sich morgens vor Unterrichtsbeginn das Handy und können so jederzeit alarmiert werden. Sie sind dann die einzigen, deren Handy im Unterricht klingeln darf!“, erläuterte Pottmeier den späteren Einsatz. Alle Seiten könnten, so meinte er, von dem Sanitätsdienst profitieren: Die Schülerinnen und Schüler erhielten eine kostenlose Erste-Hilfe-Ausbildung, die Eltern könnten sich zuhause auf die Sachkunde der Jugendlichen verlassen und die Lehrer bekämen bei akuten Erkrankungen oder Unfällen beim Sport Hilfe. „Als Lehrer steht man in der Halle zum Beispiel mit der ganzen Klasse und dem einen verletzten Schüler“, erläuterte Steffen Pottmeier aus seiner Erfahrung im Fach Sport. Die Eltern stimmten dieser Initiative, die allen Schulen zugute kommt, gern zu.

Sitzung der Schulpflegschaft„350 000 Euro sind im letzten Jahr in Baumaßnahmen an der Fürstenberg-Schule investiert worden. Größte Einzelmaßnahme war der Chemie-Raum, der von Grund auf neu gestaltet wurde!“, begann Schulleiter Michael Kamlage seinen Bericht vor den Mitgliedern der Schulpflegschaft. „Die Sanierung der 40 Jahre alten Fachräume wird auch in diesem Jahr mit der Renovierung des Biologie-Raums fortgesetzt werden“, versicherte er den Eltern. Sein Dank galt dem Schulträger und der Gemeinde Recke. Darüber hinaus wies er auf die Unterstützung durch den Förderverein der Schule hin. Er habe mit mehr als 20 000 Euro Anschaffungen ermöglicht. So sieben „Elmos“, die es ermöglichten, jedes Schülerheft, ja jede kleine Notiz über den Beamer für alle Schüler sichtbar zu projizieren.