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Foto (Archiv 2014): Cornelia Maag (links), Marion Ifland (rechts)

Die Schulpflegschaftsvorsitzende Cornelia Maag begrüßte am 6. Juni ein „volles Haus“ im Klausurraum, um die Elternschaft auf den Stand neuester Informationen im Schulleben zu bringen.

So sind die beweglichen Ferientage für das Schuljahr 2016/17 der Donnerstag vor der Zeugnisausgabe (03. 02. 17), der Rosenmontag (27. 02. 17) und der Donnerstag nach Christi Himmelfahrt (26. 05. 17).

Frau Müller in Stellvertretung des erkrankten Schulleiters Kamlage freute sich zunächst namens der Versammlung über den großartigen Erfolg der Fußballmädchen (Landessieger NRW). Sie informierte dann über die aufwendigen Umbaumaßnahmen im Bereich der Naturwissenschaften und der Kunst, die sich über die nächsten Jahre hinziehen werden, und dankte ausdrücklich der Gemeinde Recke und dem Generalvikariat in Münster für das bezeigte Vertrauen in den Schulstandort Recke.

Die Anmeldezahlen sowohl für die Klassen 5 als auch die neue EF sind beständig. Es wird einige geringfügige Änderungen der Ergänzungsstundentafel in den Klassen 5 und 6 sowie ein neues Förderangebot in den schriftlichen Fächern der Klassen 8 geben.

Herr Dr. Hawig erläuterte eine Vorschlagsliste für Zeugnisbemerkungen, die Frau Stuttmann und Herr Lampe ausgearbeitet hatten, um hier eine bessere Vereinheitlichung zu erreichen. Inwieweit die Angebote des Landesprogramms „Kein Abschluss ohne Anschluss“ (KAoA) eine nützliche Bereicherung gerade für Achtklässler am Gymnasium darstellen würden, blieb in der Versammlung umstritten. Auf jeden Fall soll die Entwicklung dort beobachtet werden, um verwertbare Ansätze nicht zu verpassen.

Frau Müller wies auf die zahlreichen noch verbleibenden Veranstaltungen zum Schuljubiläum hin, etwa die „Ehemaligenparty“ am 18. Juni, die „Fürstenbergspiele“ am drittletzten Schultag vor den Sommerferien, die Wallfahrt nach Hopsten am 2. September und den Weihnachtsbasar am 27. 11., der in seiner imponierenden Größe wiederum nur mit viel Unterstützung aus der Elternschaft gelingen werde. Im Jahr 2017 findet wieder eine Religiöse Schulwoche statt.

Zu Beginn waren die neugewählten Schülersprecher Marie Wiesmann (9a2) und Timo Üffing (9a3) vorgestellt worden. Frau Ifland scheidet mit diesem Schuljahr als stellvertretende Schulpflegschaftsvorsitzende aus, womit die Nachfolgefrage akut wird.

Schulpflegschaft 2015Soziales Lernen steht im Mittelpunkt der Schulpflegschaftssitzung des Fürstenberg-Gymnasiums

 

Neben den Wahlen standen die Bausteine zum sozialen Lernen im Zentrum der Schulpflegschaftssitzung des Fürstenberg-Gymnasiums. Barbara Buchalle und Marita Niggemann-Werth stellten den Eltern nicht nur die einzelnen Module vor, sondern betonten vor allem, dass diese aufeinander aufbauen und so einen zusammenhängenden Lehrplan ergeben. Die Rückmeldungen der Eltern zu den ersten bereits durchgeführten Aktionen in diesem Schuljahr waren zahlreich. Dabei wurden besonders die K(k)lasse-Werden-Tage in den Klassen 5 positiv beurteilt. In diesen zwei Tagen wird die wesentliche Grundlage dafür gelegt, dass die Schülerinnen und Schüler, die aus verschiedensten Grundschulen nach Recke kommen, zu einer guten Klassengemeinschaft zusammenwachsen.

Auch die Aktionen in den höheren Klassen sind wesentlich dafür verantwortlich, die Sozialkompetenz der Schülerinnen und Schüler zu steigern. Die Eltern wünschten sich vor allem Elternabende zu Themen wie Handynutzung und soziale Medien, aber auch Informationen zur Suchtprophylaxe, sowohl was Alkohol als auch was Essstörungen angeht.

Hier sieht auch der ebenfalls anwesende Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeut Wilhelm Reiners, der durch die Kooperation der Fürstenberg-Schulen mit der Caritas allen Schülerinnen und Schülern, Eltern und Lehrern zur Verfügung steht, ein wichtiges Aufgabenfeld. Er stellte seine Arbeit vor und wies vor allem darauf hin, dass es sinnvoll ist, sich auch bei kleineren Problemen und möglichst frühzeitig Hilfe zu holen.

Die anschließenden Wahlen brachten keine Überraschung. Cornelia Maag und Marion Ifland wurden einstimmig als Schulpflegschaftsvorsitzende wiedergewählt. Der Schulleiter Michael Kamlage dankte für die bisherige Arbeit und den guten Start ins neue Schuljahr mit einem Blumenstrauß.

In seinem Bericht stellte er die guten Anmeldezahlen sowohl für die Klassen 5 als auch die hohe Zahl der Übergänger von der Realschule in die gymnasiale Oberstufe des Gymnasiums heraus und dankte den Eltern für ihr Vertrauen.

Aber auch das Jubiläumsjahr 2016, in dem die Fürstenberg-Schulen 50 Jahre alt werden, wirft seine Schatten voraus. Kamlage stellte ein vorläufiges, ausführliches Programm vor und versprach, dass die Festseite nach den Herbstferien auf der Homepage eingesehen werden kann. Am 29. April wird es den Festakt geben und am 18. Juni soll mit allen Ehemaligen und Freunden der Schulen in einer großen Fete gefeiert werden.

 Sitzung der SchulpflegschaftEinstimmig sprachen die Mitglieder der Schulpflegschaft des Fürstenberg-Gymnasiums Cornelia Maag als Vorsitzender und Marion Ifland als ihrer Stellvertreterin das Vertrauen aus und wählten sie für ein weiteres Jahr an die Spitze der Elternvertretung.

Den gemeinsamen „Schulsanitätsdienst“ der drei weiterführenden Schulen auf dem Campus in Recke stellte Steffen Pottmeier als verantwortlicher Lehrer den Eltern vor. Auf den ersten Aufruf hin hätten sich 50 Schülerinnen und Schüler zur Ausbildung als „Schulsanitäter“ gemeldet. Die große Bereitschaft mache den Start eher etwas schwieriger: In Zusammenarbeit mit dem DRK werde die Ausbildung in Kürze beginnen. „Jeweils zwei Schüler haben dann jeweils Bereitschaft. Sie holen sich morgens vor Unterrichtsbeginn das Handy und können so jederzeit alarmiert werden. Sie sind dann die einzigen, deren Handy im Unterricht klingeln darf!“, erläuterte Pottmeier den späteren Einsatz. Alle Seiten könnten, so meinte er, von dem Sanitätsdienst profitieren: Die Schülerinnen und Schüler erhielten eine kostenlose Erste-Hilfe-Ausbildung, die Eltern könnten sich zuhause auf die Sachkunde der Jugendlichen verlassen und die Lehrer bekämen bei akuten Erkrankungen oder Unfällen beim Sport Hilfe. „Als Lehrer steht man in der Halle zum Beispiel mit der ganzen Klasse und dem einen verletzten Schüler“, erläuterte Steffen Pottmeier aus seiner Erfahrung im Fach Sport. Die Eltern stimmten dieser Initiative, die allen Schulen zugute kommt, gern zu.