Die Mitgliederversammlung des Fördervereins der Fürstenberg-Schule wählte Hubert Pelkmann zum neuen 1.Vorsitzenden. Er löst Wolfgang Reiners ab, der nach 12 Jahren nicht mehr kandidierte. Auch im Amt des Kassierers gab es einen Wechsel: Nach 23 Jahren legte Helmut Dreyem die Aufgabe nieder, zu seinem Nachfolger wurde Dieter Richter gewählt. Theresia Stermann wurde Beisitzerin. Ihr Amt im Vorstand behalten bei die 2.Vorsitzende Elisabeth Fischer und Schriftführer Norbert Steinforth. Auch die Kassenprüfer Dr. Norbert Hecker und Klaus Pöppmann wurden wiederum gewählt.

Beide Schulleiter, Michael Kamlage und Ernst Krug, bedankten sich ganz herzlich bei den Ausscheidenden. Als ein sehr eindrucksvolles Zeichen übereichten sie Wolfgang Reiners und Helmut Dreyem jeweils einen „Lebensbaum“. Diese Schnitzerei aus dem Stamm der Makonde in Tansania, so Ernst Krug, zeigte das Miteinander der Menschen, die einander brauchten und einander helfen. Sie seien ein schönes Symbol für die Arbeit der Vorstandsmitglieder. In Zahlen ausgedrückt habe Helmut Dreyem in 23 Jahren 360 000 Euro für den Förderverein verausgabt, Wolfgang Reiners zeichne in den letzten 12 Jahren für 260 000 Euro verantwortlich. „Wie sähe die Schule aus, gäbe es den Förderverein nicht?“, fragte Ernst Krug nachdenklich in die Runde der Eltern. Auch der neu gewählte Vorsitzende Hubert Pelkmann dankte seinem Vorgänger für die geleistete Arbeit. Der bisherige Vorstand habe Maßstäbe gesetzt und große Fußabdrücke hinterlassen.

In seinem letzten Kassenbericht hob Helmut Dreyem hervor, dass die 1200 Mitglieder rund 20 000 Euro an Beiträgen geleistet hätten, dazu kämen noch Spenden und Bußgelder, die das Amts- und Landgericht zugunsten des Fördervereins verhängt hätte. Auf Grund der Anträge der verschiedenen Fachschaften beider Schulen beschloss die Versammlung Ausgaben in Höhe von 20 000 Euro. In diesem Jahr kommen sie vor allem den naturwissenschaftlichen Fächern zugute. So können zusätzliche Geräte für die Schülerexperimente beschafft werden. Auch soll die Mikrofonanlage für die Theateraufführungen in der Aula auf den neuesten Stand der Technik gebracht werden. Dazu bezuschusst der Förderverein wiederum die Tage der Religiösen Orientierung und die Musik-Probentage in Nordwalde.