Studien- und Berufsberatung am Fürstenberg-Gymnasium

Das Fürstenberg-Gymnasium in Recke ist eine allgemeinbildende Schule mit dem Ziel, die Allgemeine Hochschulreife, d.h. das Abitur, zu vermitteln. Von daher ist sie in erster Linie darauf ausgerichtet, künftige Studentinnen und Studenten heranzubilden. Gleichwohl ist zu beachten, dass ein – nicht näher quantifizierbarer - Anteil der Schülerschaft kein Hochschulstudium anstrebt, sondern eine Ausbildung nach dem 10. Schuljahr oder nach dem Abitur. Desgleichen sind nach dem Abitur bekanntlich auch akademische Abschlüsse im Rahmen „dualer Ausbildungsgänge“ oder betriebsinterner Weiterbildungen möglich.

Hier hat die Schule von der Politik den Auftrag übertragen bekommen, die zukünftigen Studierenden schon als Schüler*in zu informieren, d.h. mögliche Wege aufzuweisen, von Irrwegen abzuraten, Licht ins Dunkel zu bringen, auf aktuelle Veränderungen zu reagieren, finanzielle Fragen zu klären.

Gerade im Zusammenhang mit der Anpassung auf G9 wird das hier vorgestellte Programm einer fortlaufenden Überprüfung bzw. Optimierung unterzogen.

Verlauf

Termine

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Freiwillige Soziale Dienste (FSD) im Bistum Münster

M. Möckel

Zahlreiche Referenten stellten ihre Berufs- und Studienzweige vor

Studien- und Berufsinformationstag für die Q1

Wie viele Berufsfelder und Studiengänge es weit über die 25 meist genannten Traumberufe von Jugendlichen gibt, wurde wieder einmal umfassend beim Studien- und Berufsinformationstag für die Jahrgangsstufe Q1 (Klasse 11) am Fürstenberg-Gymnasium deutlich.

Zahlreiche Referenten aus Recke und Umgebung, darunter auch ehemalige Fürstenberger, stellten am vergangenen Montag nicht nur ihre eigenen Berufe und Tätigkeiten vor, sondern zeigten vor allem die vielfältigen beruflichen Möglichkeiten in den jeweiligen Berufsfeldern und Studienzweigen auf, z.B. gab ein Arzt nicht nur Einblicke in den Beruf des Arztes, sondern zugleich auch in verschiedene medizinische Berufe, die man entweder über eine Ausbildung oder ein Studium erlangen kann. Hoch interessant erschienen dann auch duale Bildungszweige, in denen Ausbildung und Studium miteinander verknüpft werden, wobei hier Ausbildungsgehälter während des Studiums locken.

An jeweils drei verschiedenen Stationen, für die sich die Schülerinnen und Schüler im Vorfeld angemeldet hatten, konnten nicht nur die Berufswünsche der Lernenden bestätigt oder zurückgestellt werden. Vor allem konnte der Horizont für die beruflichen Zukunftsplanungen der Jugendlichen erweitert werden.

Neben zahlreichen anderen Angeboten (u.a. Besuch des BIZ's, Gruppen- und Einzelberatungen durch Herrn Pompe u.v.m.) bildet der Studien- und Berufsinformationstag, organisiert durch die Lehrer Markus Möckel und Dr. Peter Hawig, einen weiteren Baustein zum beruflichen Beratungsangebot der Schule.

Zu den Berufs- und Studienfeldern referierten folgende Gäste am Fürstenberg-Gymnasium: Herr Leismann (AOK), Herr Dürken und Frau Lürwer (Bankwesen), Frau Wiewel (Bundeswehr), Herr Huil (Naturwissenschaften/Chemie), Frau Gerde und Frau Plumpe (Industrie; Fa. Krone), Frau Köllen-Schmidt (Öffentlicher Dienst), Frau Doeinck (Jura), Herr Otte (Polizei), Herr Liesbrock (Psychologie), Herr Kopitzki (Sozialarbeit), Herr Wehmann (Geisteswissenschaften/Sprachen), Herr Dr. Goecke und Frau Nospickel (Medizin), Herr Schmidt (Journalismus/Zeitungswesen), Herr Steinforth und Herr Brockmöller (Informatik), Herr Prof. Dr. Ostendorf (Ingenieurwesen).

Studien- und BerufsinformationstagAuch in diesem Jahr konnte Schulleiter Michael Kamlage wieder zahlreiche kompetente Fachleute, darunter auch etliche ehemalige „Fürstenberger“ zum Studien- Berufsinformationstag für die Jahrgangstufe Q1(11) am Fürstenberg Gymnasium begrüßen.

In einem breiten Angebot aus verschiedenen Bereichen der Universität, aus der Wirtschaft und der Verwaltung informierten die erfahrenen Profis gemeinsam mit ehemaligen Schülerinnen und Schülern, die sich noch im Studium oder der Ausbildung befinden, über Voraussetzungen, Möglichkeiten und Chancen zahlreicher Berufsfelder.

Studien- und BerufsinformationstagStudenten, Doktoranden, auch ein Professor, der Sozialarbeiter aus dem Jugendheim, der Filialleiter der Sparkasse, ein Oberleutnant der Marine und der Bürgermeister – so bunt gemischt waren die Referenten, die zum Tag der Studien- und Berufsorientierung in das Fürstenberg-Gymnasium gekommen waren. Die 120 Schülerinnen und Schüler des Jahrgangs Q1 konnten sich in drei aufeinander folgenden Blöcken aus erster Hand informieren: Wie ist der Weg in den Beruf oder ins Studium, wie sieht eine spätere Berufstätigkeit aus?

Studien- und BerufsinformationstagKonkret und handfest waren die Informationen beim Studien- und Berufsinformationstag für die Jahrgangsstufe Q 1 des Fürstenberg-Gymnasiums. Wie viel Physik muss ich beim Chemiestudium können? Gibt es am Ende eines Zeitungsvolontariates eine Note? Muss ich den Rettungsschwimmerschein schon vor der Bewerbung bei der Polizei haben?
19 Vertreter verschiedenster Studienrichtungen und Berufsfelder informierten die 98 Schülerinnen und Schüler über Voraussetzungen, Möglichkeiten und Chancen der unterschiedlichsten Berufe. „Hat man in den Semesterferien wirklich die ganze Zeit frei? Dürfen alle Studenten zum Uni-Sport gehen?" Diese konkreten Fragen konnte der Latein- und Geschichtsstudent Sidney Wehmann leicht beantworten und den Schülern seinen Stundenplan zeigen. „Seminare können um 8 Uhr morgens beginnen, andere können bis 22 Uhr dauern", gerade, was man belegen muss.

In der heutigen unübersichtlichen Studienlandschaft sind konkrete Einblicke durch Fachleute mittlerweile unentbehrlich“, zog Schulleiter Michael Kamlage am Ende des Studien- und Berufsorientierungstages für die „jüngeren“ Schüler des Doppeljahrgangs 12 des Fürstenberg-Gymnasiums Bilanz. „Angesichts der vielfachen Ratlosigkeit der jungen Menschen sind konkrete Einblicke durch Fachleute fast unentbehrlich“. Der für die Bereiche Studien- und Berufsberatung verantwortliche Lehrer, Dr. Peter Hawig, hatte fast 20 höchst unterschiedliche, sachkundige Referenten eingeladen.

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