Studien- und BerufsinformationstagKonkret und handfest waren die Informationen beim Studien- und Berufsinformationstag für die Jahrgangsstufe Q 1 des Fürstenberg-Gymnasiums. Wie viel Physik muss ich beim Chemiestudium können? Gibt es am Ende eines Zeitungsvolontariates eine Note? Muss ich den Rettungsschwimmerschein schon vor der Bewerbung bei der Polizei haben?
19 Vertreter verschiedenster Studienrichtungen und Berufsfelder informierten die 98 Schülerinnen und Schüler über Voraussetzungen, Möglichkeiten und Chancen der unterschiedlichsten Berufe. „Hat man in den Semesterferien wirklich die ganze Zeit frei? Dürfen alle Studenten zum Uni-Sport gehen?" Diese konkreten Fragen konnte der Latein- und Geschichtsstudent Sidney Wehmann leicht beantworten und den Schülern seinen Stundenplan zeigen. „Seminare können um 8 Uhr morgens beginnen, andere können bis 22 Uhr dauern", gerade, was man belegen muss.


Ganz praktisch um die Zusammenstellung der Bewerbungsunterlagen ging es bei Vera Mentrup und Kristina Heeke, die die Schülergruppe in die Volksbank eingeladen hatten. Duales Studium oder Ausbildung, was passt für mich? Das waren hier die Fragen. Über die breite Palette der beruflichen Möglichkeiten im kaufmännischen und technischen Bereich informierten Ninja Junge und Kristin Dierkes von der Firma Krone. Dr. med. Josef Goecke stellte zusammen mit der Medizinstudentin Katharina Köllmann die Tätigkeit eines niedergelassenen Arztes und das Studium vor.
Dr. Peter Hawig als verantwortlicher Lehrer für Studien- und Berufsberatung hatte nach den guten Erfahrungen des letzten Jahres die ehemaligen Schüler und die „Praktiker" in die Schule geholt. Die Schüler hatten sich drei verschiedene Angebote ausgesucht, die sie am Vormittag und am Nachmittag besuchen konnten. Bürgermeister Eckhard Kellermeier und Michaela Köllen-Schmidt vom Kreis Steinfurt empfingen die Gruppen im Rathaus der Gemeinde. „Der Polizeiberuf hat deutlich mehr Facetten als sie kennen", begann Hauptkommissar Wilfried Müller seine Präsentation, während Oberleutnant zur See David Schmidt-Hofner über die verschiedenen Möglichkeiten bei der Bundeswehr Informierte. Ganz praktisch war es bei den Chemie-Studenten Stephanie Dirksmeyer und Alexander Kuchta, sie wussten, was an der Fachhochschule in Steinfurt im Bachelorstudium verlangt wurde. IVZ-Redakteur Jens-Thorsten Schmidt traf gleich mehrere Interessenten, die gern als freie Mitarbeiter für die IVZ schreiben wollten. Mit welcher Note er wohl sein Volontariat abgeschlossen hätte, das hätte einige dann auch brennend interessiert! „Noten stehen auf der Bescheinigung nicht, darum heißt es auch nicht Zeugnis!", musste er die Schülerinnen enttäuschen!
Schulleiter Michael Kamlage dankte allen Referenten, die sich die Zeit genommen hatten, die Schüler zu informierten ganz herzlich und betonte, dass dieser Tag ein Baustein wäre im Gesamtzusammenhang der Studien- und Berufswahlinformation der Schule.